Nachrichten - Fakultät EIM - Elektrotechnik (Uni Paderborn) http://ei.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen des Instituts für Elektrotechnik (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Wed, 01 Apr 2020 00:18:22 +0200 Wed, 01 Apr 2020 00:18:22 +0200 Uni Paderborn news-10987 Mon, 16 Mar 2020 12:25:36 +0100 Coronavirus: Aktuelle Informationen nachricht/news/coronavirus-aktuelle-informationen/ Hinweise der Hochschulleitung Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Infektionserkrankung COVID-19 („Corona virus induced disease“) breiten sich nach aktuellem Stand weiter aus. Hinweise der Hochschulleitung

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 und die dadurch ausgelöste Infektionserkrankung COVID-19 („Corona virus induced disease“) breiten sich nach aktuellem Stand weiter aus.

Die Universität Paderborn hat deshalb bestimmte Vorsichtsmaßnahmen ergriffen und Regelungen festgelegt, die zusammen mit weiteren Informationen laufend auf der dafür eingerichteten Webseite aktualisiert werden. Durch die Einhaltung dieser Maßnahmen tragen Sie dazu bei, der weiteren Ausbreitung des Virus vorzubeugen.

Für Universitätsangehörige wurden die Mailadressen coronavirus-beschaeftigte(at)uni-paderborn(dot)de (Beschäftigte) und coronavirus-studierende(at)uni-paderborn(dot)de (Studierende) eingerichtet, an die sie sich mit ihren Fragen wenden können.

Weitere Informationen und Hinweise von der Universität finden Sie hier, spezielle Informationen von der Fakultät EIM finden Sie hier.

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news-10973 Wed, 11 Mar 2020 12:37:35 +0100 „Job-Infotag“ am 28. März wird verschoben nachricht/news/job-infotag-am-28-maerz-wird-verschoben/ Der Job-Infotag für Schülerinnen und Schüler, der ursprünglich am 28. März an der Universität Paderborn sattfinden sollte, wird verschoben. Damit reagieren die Veranstalter – die vier Rotary-Clubs aus Paderborn, die Agentur für Arbeit und die Universität – auf aktuelle Empfehlungen des Kreises und des Bundes für Großveranstaltungen. Primäres Ziel sei es, Besucher*innen und Gäste zu schützen und keine unnötigen Risiken einzugehen. Ein neuer Termin wird zeitnah bekannt gegeben.

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news-10941 Fri, 06 Mar 2020 12:11:42 +0100 Weierstraß-Vorlesung von Fields-Medaillen-Träger Prof. Dr. Peter Scholze nachricht/news/weierstrass-vorlesung-von-fields-medaillen-traeger-prof-dr-peter-scholze/ Auch in diesem Jahr ist es der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik gelungen, einen der weltweit renommiertesten Mathematiker für die jährliche Weierstraß-Vorlesung nach Paderborn zu holen. Prof. Dr. Peter Scholze, der als zweiter deutscher Mathematiker überhaupt 2018 mit der Fields-Medaille ausgezeichnet wurde, hält am Freitag, 24. April, um 16 Uhr die Weierstraß-Vorlesung im Hörsaal O1. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Auch in diesem Jahr ist es der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik gelungen, einen der weltweit renommiertesten Mathematiker für die jährliche Weierstraß-Vorlesung nach Paderborn zu holen. Prof. Dr. Peter Scholze, der als zweiter deutscher Mathematiker überhaupt 2018 mit der Fields-Medaille ausgezeichnet wurde, hält am Freitag, 24. April, um 16 Uhr die Weierstraß-Vorlesung im Hörsaal O1. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Das Arbeitsgebiet von Prof. Dr. Peter Scholze liegt im Schnittfeld von Zahlentheorie und algebraischer Geometrie. Im Anschluss an sein Studium an der Universität Bonn als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes wurde er im Jahr 2012 bei Michael Rapoport promoviert. Anschließend wurde Peter Scholze im Alter von 24 Jahren auf eine der Hausdorff-Mathematik-Professuren beim Exzellenzcluster in Bonn berufen.

Für seine Arbeit wurde Peter Scholze mehrfach ausgezeichnet und erhielt für die „Umwälzung der arithmetischen algebraischen Geometrie über p-adischen Körpern durch die Einführung perfektoider Räume mit Anwendung auf Galois-Darstellungen und für die Entwicklung neuer Kohomologie-Theorien“ die Fields-Medaille, die auch als Nobelpreis der Mathematik bezeichnet wird.

Mehr Informationen finden Sie auf der Seite der Weierstraß-Vorlesung.

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news-10929 Mon, 02 Mar 2020 09:41:27 +0100 Mobilität der Zukunft nachricht/news/mobilitaet-der-zukunft/ Europaweites Forschungsprojekt entwickelt neuartige Sensorsysteme für das autonome Fahren und Fliegen Europaweites Forschungsprojekt entwickelt neuartige Sensorsysteme für das autonome Fahren und Fliegen

Roboterautos oder Flugtaxis für den Personen- und Gütertransport – effizient, energiesparend, unbemannt. Bei einem großangelegten Forschungsvorhaben werden neuartige Sensorsysteme entwickelt, die die Zukunftsvision vom autonomen Fahren und Fliegen bald Realität werden lassen sollen. Durch innovative Mikroelektrik könnte damit auch der Energieverbrauch – verglichen mit heutiger Technik – um etwa 90 Prozent reduziert werden. Das europaweite Vorhaben, bei dem 27 Partner aus Forschung und Industrie zusammenarbeiten, wird mit insgesamt rund 48 Millionen Euro gefördert, auf deutscher Seite u. a. vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Universität Paderborn ist mit dem Fachgebiet Sensorik an dem Projekt beteiligt. Das aus 14 Organisationen bestehende deutsche Konsortium wird von der Robert Bosch GmbH geleitet. 

FD-SOI-Technologie für schnellere Schaltung

Die Mobilität der Zukunft erfordert leistungsfähige Sensoren und Steuerungssysteme, sowohl für das autonome Fliegen als auch für das autonome Fahren. „OCEAN12“ ist der Titel des öffentlich geförderten Projekts, das dafür bis Ende 2021 praxistaugliche Technologien entwickeln soll. Die Abkürzung steht für „Opportunity to Carry European Autonomous driving further with FDSOI technology up to 12nm node“. Prof. Dr. Ulrich Hilleringmann, Leiter des Fachgebiets Sensorik an der Universität Paderborn, erklärt, was dahintersteckt: „Die sogenannte FD-SOI-Technologie (Fully-Depleted-Silicon-on-Insulator) ermöglicht die Herstellung eines besonderen Feldeffekttransistortyps, durch den Schaltzeiten deutlich kürzer und Leckströme reduziert werden. Auch die Energiebilanz der einzelnen Transistoren wird damit erheblich verbessert. Ein weiterer positiver Effekt ist mit der geringeren Empfindlichkeit gegenüber ionisierender Strahlung verbunden. So wird u. a. die Zuverlässigkeit der digitalen Speichereinheiten optimiert“.

Umgebungsdaten werden verarbeitet

Gemeinsam entwickeln die Projektpartner unterschiedliche Komponenten, die die Umgebungsdaten von Fahrzeugen und Flugzeugen nicht nur erfassen, sondern auch ganz konkret verarbeiten können. Dazu zählen Umfeldsensoren wie Kameras oder Radarsensoren und Mikroprozessoren. Die Daten werden später in Steuerbefehle für nachgelagerte Komponenten wie die Lenkung beim Auto oder die Antriebssteuerung beim Fluggerät umgewandelt.

An der Universität Paderborn entwickeln die Wissenschaftler*innen um Hilleringmann in Zusammenarbeit mit Dr. Christian Hedayat, Abteilungsleiter des Fraunhofer-Instituts für Elektronische Nanosysteme (ENAS), ein hocheffizientes Werkzeug für sogenannte Mixed-Signal Systeme, die sowohl analoge als auch digitale Signale verarbeiten. Dabei entsteht ein Tool, das rechnergestützte Entwürfe von elektronischen Systemen anfertigt und eine umfassende Charakterisierung der Schaltungen basierend auf der FD-SOI-Technologie erlaubt. „Mit der Modellierungs- und Simulationsmethode können innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Eigenschaften der Mixed-Signal-Kernschaltungen zur Frequenzsynthese oder Takt- und Datenwiederherstellung vollständig charakterisiert werden. Dadurch wird letztendlich ein robuster Systementwurf gewährleistet“, so Hilleringmann.

Maximale Energieeffizienz

FD-SOI-Technologie ist als Fertigungsansatz für Halbleiter der Schlüssel zur Energieeffizienz: Eine zusätzliche Isolationsschicht im Chip reduziert sogenannte Leckströme, also solche, die abseits der eigentlichen Leitung fließen. „Das führt zu einer deutlichen Senkung des Stromverbrauchs und gleichzeitig zu höheren Rechengeschwindigkeiten“, erklärt Hilleringmann. „Ziel des Projekts ist, dass neue Sensorsysteme für zukünftige Mobilitätskonzepte bis zu 90 Prozent weniger verbrauchen als heutige“, sagt Dr. Tilman Glökler von Bosch, Koordinator des deutschen OCEAN12-Konsortiums. Entsprechende Sensorsysteme sollen auf einem sogenannten SoC (System on Chip) integriert werden. Auf ein vergleichbares Verfahren setzen auch Einplatinencomputer, bei denen fast alle Funktionen eines programmierbaren Systems auf einem Chip implementiert werden. Das ermöglicht u. a. besonders kleine Sensorsysteme.

Bei dem Vorhaben arbeiten Experten aus den Bereichen Halbleitertechnik, Elektronik, Luftfahrt- und Automobiltechnik zusammen. Neben Bosch und der Universität Paderborn sind aus Deutschland die AED Engineering GmbH, Airbus Defence and Space GmbH, Audi AG, die Eberhard Karls Universität Tübingen, Fraunhofer EMFT, Fraunhofer IIS, Fraunhofer IPMS, Globalfoundries, Unity Semiconductor GmbH, MunEDA GmbH, die Technische Universität Dresden und die Universität der Bundeswehr München an OCEAN 12 beteiligt. Das Gesamtvolumen liegt bei rund 103 Millionen Euro.

Website: https://www.elektronikforschung.de/projekte/ocean12

Nina Reckendorf, Stabsstelle Presse und Kommunikation

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news-10917 Mon, 24 Feb 2020 12:49:20 +0100 Frühlings-Uni 2020 – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe nachricht/news/fruehlings-uni-2020-das-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-der-mittel-und-oberstufe/ Die „Frühlings-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet auch in diesem Jahr in der ersten Osterferienwoche vom 6. bis 9. April an der Universität Paderborn statt. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe haben in dieser Woche die Möglichkeit, „echte Uni-Luft“ zu schnuppern. Das Schnupperstudium bietet ihnen die Chance, ihre Fähigkeiten auszuprobieren, ihr Wissen zu vertiefen, Gleichgesinnte kennenzulernen und einen hautnahen Eindruck vom Studienalltag zu bekommen. Die „Frühlings-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet auch in diesem Jahr in der ersten Osterferienwoche vom 6. bis 9. April an der Universität Paderborn statt. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe haben in dieser Woche die Möglichkeit, „echte Uni-Luft“ zu schnuppern. Das Schnupperstudium bietet ihnen die Chance, ihre Fähigkeiten auszuprobieren, ihr Wissen zu vertiefen, Gleichgesinnte kennenzulernen und einen hautnahen Eindruck vom Studienalltag zu bekommen.

Je nach Interesse und Altersstufe können die Teilnehmerinnen sich aus bis zu 30 spannenden Vorlesungen und interaktiven Workshops rund um MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ihr individuelles Programm zusammenstellen. Sie werden selbst aktiv, indem sie forschen, experimentieren und ausprobieren.

Die Anmeldung zur Frühlings-Uni ist kostenlos und vom 22. Februar bis 22. März möglich. Anmeldung und Veranstaltungsprogramm unter: www.upb.de/fgi/fruehlings-uni

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news-10913 Thu, 20 Feb 2020 09:46:06 +0100 „look upb“ – Schülerinnen-MINT-Mentoring an der Universität Paderborn: Anmeldungen bis 10. März nachricht/news/look-upb-schuelerinnen-mint-mentoring-an-der-universitaet-paderborn-anmeldungen-bis-10-maerz/ Im März startet erneut das Schülerinnen-MINT-Mentoring „look upb“ an der Universität Paderborn. Das Projekt richtet sich an Schülerinnen der Oberstufe, die Interesse am Studium eines MINT-Fachs (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) haben. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangswahl zu unterstützen, um mittelfristig einen höheren Frauenanteil in den MINT-Studiengängen zu erreichen. Interessierte Schülerinnen können sich bis zum 10. März anmelden. Weitere Informationen zum Mentoring-Programm und zur Anmeldung unter: www.upb.de/look.

„look upb“ bietet Schülerinnen einen praxisnahen Einblick in die MINT-Studiengänge der Universität Paderborn. Dabei steht den teilnehmenden Schülerinnen ein Semester lang jeweils eine Studentin eines naturwissenschaftlichen oder technischen Studiengangs als Mentorin zur Seite. In dieser Zeit können die Schülerinnen spannende Einblicke in den universitären Alltag bekommen und sich reflektiert mit ihren persönlichen sowie beruflichen Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten auseinandersetzen. Gemeinsam mit den Studentinnen gehen die Schülerinnen zu Vorlesungen, besuchen Seminare und lernen den Campus, Labore und die Bibliothek kennen. Darüber hinaus wird ein Rahmenprogramm mit weiterführenden Veranstaltungen wie einer Exkursion zu einem regionalen Unternehmen angeboten.

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news-10903 Fri, 14 Feb 2020 11:33:35 +0100 Erfolgreicher siebter Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentoring-Programms „look upb“ nachricht/news/erfolgreicher-siebter-durchgang-des-schuelerinnen-mint-mentoring-programms-look-upb/ Das Schülerinnen-MINT-Mentoring-Programm „look upb“ bietet naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe einen praxisnahen Einblick in die sogenannten MINT-Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik der Universität Paderborn. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangswahl zu unterstützen. Das Schülerinnen-MINT-Mentoring-Programm „look upb“ bietet naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe einen praxisnahen Einblick in die sogenannten MINT-Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik der Universität Paderborn. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangswahl zu unterstützen.

Im Oktober 2019 startete der siebte Durchgang mit Schülerinnen der Oberstufe (Mentees). Ein Semester lang hatten sie die Möglichkeit, in einen MINT-Studiengang ihrer Wahl hineinzuschnuppern, indem sie eine Studentin (Mentorin) zu Vorlesungen, in die Bibliothek, die Mensa und in Labore begleiteten. Das Rahmenprogramm beinhaltete unter anderem einen Auftaktworkshop und ein Social-Team-Event. Am 7. Februar endete der siebte Durchgang von „look upb“ mit einem MINT-Workshop zum Thema 3D- Druck, bei dem die Mentees ein eigenes 3D-Modell konstruieren und fertigen konnten. Während der Abschlussveranstaltung erhielten die Schülerinnen ihre Zertifikate durch die Programm-Schirmherrin Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen.

Das Schülerinnen-MINT-Mentoring „look upb“ ist im Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ angesiedelt. Der nächste Durchgang von „look upb“ beginnt in Kürze. Interessierte Schülerinnen können sich noch bis zum 10. März bewerben: www.upb.de/look

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news-10871 Wed, 05 Feb 2020 13:09:37 +0100 Daimler und Benz Stiftung zeichnet Paderborner Wissenschaftler aus nachricht/news/daimler-und-benz-stiftung-zeichnet-paderborner-wissenschaftler-aus/ Die Daimler und Benz Stiftung hat zwölf Stipendien zur Förderung von Postdoktorand*innen und Juniorprofessor*innen vergeben. Zwei davon gingen an Jun.-Prof. Dr. Claudia Alfes-Neumann und Dr.-Ing. Moritz Schulze Darup von der Universität Paderborn. Mit dem Programm möchte die Stiftung die Forschungsautonomie und Kreativität von jungen Wissenschaftler*innen nach ihrer Promotion fördern. Für die nächsten zwei Jahre erhalten die Forscher eine Fördersumme in Höhe von je 40.000 Euro. Die Daimler und Benz Stiftung hat zwölf Stipendien zur Förderung von Postdoktorand*innen und Juniorprofessor*innen vergeben. Zwei davon gingen an Jun.-Prof. Dr. Claudia Alfes-Neumann und Dr.-Ing. Moritz Schulze Darup von der Universität Paderborn. Mit dem Programm möchte die Stiftung die Forschungsautonomie und Kreativität von jungen Wissenschaftler*innen nach ihrer Promotion fördern. Für die nächsten zwei Jahre erhalten die Forscher eine Fördersumme in Höhe von je 40.000 Euro.

Eigenschaften von Zahlen – dazu forscht die Zahlentheoretikerin Alfes-Neumann vom Institut für Mathematik. Im Rahmen ihres geförderten Projekts „CM Integrals of Igusa Invariants“ beschäftigt sich die Mathematikerin mit ausgewählten Modulformen, insbesondere ihren Beziehungen zueinander. Modulformen sind komplexe Funktionen, die bestimmte Symmetrien aufweisen und neben der Zahlentheorie in vielen anderen Bereichen der Mathematik eine große Rolle spielen, wie z. B. in der Geometrie.

Schulze Darup leitet eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Emmy Noether-Nachwuchsgruppe für verschlüsselte Regelungstechnik. Diese verzahnt moderne Regelungsverfahren mit kryptografischen Methoden, um langfristig den sicheren Betrieb kritischer Infrastruktur zu gewährleisten. Die zukunftsweisende Technologie steckt zurzeit noch in den Kinderschuhen. Das durch die Daimler und Benz Stiftung geförderte Projekt zielt daher auf die prototypische Anwendung verschlüsselter Regelungen ab.

Die Stipendien werden seit 2011 jährlich vergeben. Das Programm richtet sich an Wissenschaftler*innen aller Fachdisziplinen und fördert – neben den Projekten – auch die Kommunikation unter den Stipendiat*innen. Dazu gehören regelmäßige Veranstaltungen sowie ein interdisziplinärer Gedankenaustausch.

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news-10818 Tue, 21 Jan 2020 17:39:50 +0100 „Innovationsstandort im Herzen Europas“ nachricht/news/innovationsstandort-im-herzen-europas/ „Gerade in unsicheren Zeiten – und in solchen leben wir in vielerlei Hinsicht – braucht es Momente der Bestandsaufnahme ebenso wie der Vergewisserung, um nicht den sprichwörtlichen „Boden unter den Füßen“ zu verlieren“. Mit diesen eindringlichen Worten leitete Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf ihre Ansprache zur Entwicklung der Hochschule beim diesjährigen Neujahrsempfang am Sonntag, 19. Januar, ein. Rund 550 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren gekommen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen und ihrer Verbundenheit zur Universität Ausdruck zu verleihen. Traditioneller Neujahrsempfang an der Universität Paderborn

„Gerade in unsicheren Zeiten – und in solchen leben wir in vielerlei Hinsicht – braucht es Momente der Bestandsaufnahme ebenso wie der Vergewisserung, um nicht den sprichwörtlichen „Boden unter den Füßen“ zu verlieren“. Mit diesen eindringlichen Worten leitete Präsidentin Prof. Dr. Birgitt Riegraf ihre Ansprache zur Entwicklung der Hochschule beim diesjährigen Neujahrsempfang am Sonntag, 19. Januar, ein. Rund 550 Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik waren gekommen, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen und ihrer Verbundenheit zur Universität Ausdruck zu verleihen.

„Viele Veränderungen fordern uns derzeit als Universität und als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler heraus“, gab Prof. Riegraf zu bedenken. Was sich aktuell abzeichne, sei eine planetarische Umwelt- und Ressourcenkrise, für deren Bewältigung dringend innovative und nachhaltige Strategien erforderlich seien. Für diese Prozesse gelte es, Analysen und Lösungen zu erarbeiten – eine Verantwortung, der sich die Universität Paderborn in besonderem Maße stelle, so die Präsidentin weiter. In allen fünf Fakultäten werde zu hochrelevanten Themen mit großem Erfolg geforscht. „Es erfüllt mich mit Stolz, aber vor allem stimmt es mich zuversichtlich, dass wir als Universität einen sichtbaren Beitrag zu den großen Herausforderungen unserer unsicheren Zeit leisten können“, stellte Prof. Riegraf fest.

Ins Zentrum ihrer Bestandsaufnahme rückte sie den Wissens- und Technologietransfer als einen Bereich, an dem die Rolle der Universitäten für die Gesellschaft besonders deutlich werde – und als einen Bereich, in dem die Universität besonders gut aufgestellt sei. Davon zeugten u. a. die zahlreichen Kooperationen mit der Wirtschaft in der Region und darüber hinaus. Ein „bedeutender Meilenstein“ sei insbesondere die Einweihung des neuen Y-Gebäudes gewesen, das seit letztem Frühjahr das Institut für Leichtbau mit Hybridsystemen beheimate. Als weiteres Highlight des vergangenen Jahres nannte Prof. Riegraf den im Rahmen des Exzellenz Start-up Center NRW geförderten Start-up Hotspot "Akzelerator.OWL", der jetzt auf dem ehemaligen Gelände der Barker Barracks realisiert werden könne. Damit wachse die Universität „noch ein gutes Stück weiter in die Stadt hinein“.

„Die Basis für unsere erfolgreichen Transferaktivitäten und das große inter- wie transdisziplinäre Kooperationspotential ist eine exzellente Grundlagenforschung. Unsere jüngsten Erfolge im Bereich der DFG-Förderung kommen nicht von ungefähr und sind ein eindrucksvoller Indikator sowohl für die Sichtbarkeit der Universität in der Forschungslandschaft als auch für die Qualität der Forschung, die hier betrieben wird“, führte Riegraf aus und nahm Bezug auf die verlängerten bzw. neu eingerichteten Sonderforschungsbereiche.

Mit dem Neubau des Rechenzentrums und der zweiten Ausbaustufe des Hochleistungsrechners Noctua könne die Universität ihre Forschungsinfrastruktur noch einmal nachhaltig verbessern. „Der Forschungsstandort Paderborn steigt damit in die erste Liga der Hochleistungsrechner auf“, so Prof. Riegraf. „Als Innovationszentrum im Herzen Europas ist die Universität Paderborn ein zunehmend attraktiver, enorm produktiver und leistungsfähiger Wissenschaftsstandort: regional verwurzelt, national vernetzt und international verbunden“.

Festredner in diesem Jahr war Prof. Dr. Gerd Gigerenzer, Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin, der über den Umgang mit Risiken in unsicheren Zeiten sprach. Der Wissenschaftler bemängelte insbesondere eine häufig fehlende Risikokompetenz: „Wir kommen immer weiter weg von einer Leistungskultur und bewegen uns hin zu einer Absicherungskultur“, so Prof. Gigerenzer. Davon zeuge auch die große Zahl an Beratungsfirmen, die Unternehmen in ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. „Haben Sie den Mut, selbst zu entscheiden und mitzudenken“, lautete sein Rat.  

Wie in jedem Jahr wurde der feierliche Rahmen genutzt, um Preise für herausragende Leistungen zu verleihen. Darunter Dissertationspreise, der Preis des DAAD sowie Preise der Universitätsgesellschaft. Auch die diesjährigen Forschungspreisträger Prof. Dr. Eyke Hüllermeier und Dr.-Ing. Oliver Wallscheid nahmen ihre Auszeichnung entgegen, die sie für die Erforschung intelligenter Systeme für eine nachhaltige Energiewende erhalten hatten.

Für Abwechslung beim Neujahrsempfang, der zum ersten Mal von Ulrich Lettermann moderiert wurde, sorgte „Gabriele 30“: Die mittlerweile schon fast als historisch geltende Schreibmaschine der Marke Adler wurde von Solist Eckhard Wiemann passend zum Stück „The Typewriter“ als Musikinstrument umfunktioniert. Das Hochschulorchester, das wie immer für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte, konnte das Publikum vor allem mit seiner Interpretation des Klassikers „Eye of the Tiger“ begeistern.

Hier finden Sie die vollständige Rede von Prof. Dr. Birgitt Riegraf.

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news-10771 Thu, 09 Jan 2020 12:16:37 +0100 Paderborner Wissenschaftler für Forschung im Bereich der automatischen Spracherkennung ausgezeichnet nachricht/news/paderborner-wissenschaftler-fuer-forschung-im-bereich-der-automatischen-spracherkennung-ausgezeichne/ Das US-amerikanische „Institute for Electrical and Electronic Engineers (IEEE)“ hat Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach von der Universität Paderborn zum „IEEE Fellow“ ernannt. Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik, erhält diese Auszeichnung für seine Beiträge zur Verbesserung der Robustheit von automatischer Spracherkennung gegenüber Verzerrungen. Die Technik stellt für Sprachassistenten wie Amazon Echo und Google Home einen wichtigen Bestandteil dar, um z. B. Umgebungsgeräusche auszublenden, wenn sich ein Sprecher weiter weg von der Aufnahmequelle befindet.

Das IEEE ist mit mehr als 400.000 Mitgliedern in über 160 Ländern die weltweit größte Ingenieursorganisation und beschäftigt sich mit Technologien und Entwicklungen u. a. in den Bereichen Telekommunikation, Computer, Elektrizität, Luftfahrtsysteme und Verbraucherelektronik. Jedes Jahr erhalten weniger als 0,1 Prozent der IEEE-Mitglieder ein Fellow-Zertifikat, das herausragende wissenschaftliche Errungenschaften auszeichnet.

Häb-Umbach ist seit 2001 Professor am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn und leitet die DFG-Forschungsgruppe „Akustische Sensornetze“, deren Förderung kürzlich mit rund 1,5 Millionen Euro um drei Jahre verlängert wurde. In der Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftler der Universitäten Paderborn, Bochum und Erlangen-Nürnberg seit 2016 an akustischer Signalverarbeitung der nächsten Generation, die u. a. in der Überwachung von Gebäuden oder Artenschutzgebieten und sogenannten „intelligenten Räumen“ (Smart Rooms) zum Einsatz kommen soll.

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news-10730 Fri, 20 Dec 2019 14:05:29 +0100 Förderung der DFG-Forschungsgruppe „Akustische Sensornetze“ unter der Leitung der Universität Paderborn verlängert nachricht/news/foerderung-der-dfg-forschungsgruppe-akustische-sensornetze-unter-der-leitung-der-universitaet-paderb-1/ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) setzt ihre Förderung der Forschungsgruppe „Akustische Sensornetze“, die von Prof. Dr.-Ing. Reinhold Häb-Umbach am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn geleitet wird, mit rund 1,5 Millionen Euro um drei Jahre fort. In der Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftler der Universitäten Paderborn, Bochum und Erlangen-Nürnberg seit 2016 an akustischer Signalverarbeitung der nächsten Generation, die u. a. in der Überwachung von Gebäuden oder Artenschutzgebieten und sogenannten „intelligenten Räumen“ (Smart Rooms) zum Einsatz kommen soll. Deutsche Forschungsgemeinschaft setzt Förderung um drei Jahre fort

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) setzt ihre Förderung der Forschungsgruppe „Akustische Sensornetze“, die von Prof. Dr.-Ing. Reinhold Häb-Umbach am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn geleitet wird, mit rund 1,5 Millionen Euro um drei Jahre fort. In der Forschungsgruppe arbeiten Wissenschaftler der Universitäten Paderborn, Bochum und Erlangen-Nürnberg seit 2016 an akustischer Signalverarbeitung der nächsten Generation, die u. a. in der Überwachung von Gebäuden oder Artenschutzgebieten und sogenannten „intelligenten Räumen“ (Smart Rooms) zum Einsatz kommen soll.

Damit relevante Schallquellen in einer Umgebung möglichst vollständig erfasst werden können, ist es notwendig, eine Infrastruktur aufzubauen, die auf akustischen Sensornetzen basiert. Dabei besteht ein solches Sensornetz aus Geräten, die mit Mikrofonen ausgestattet und über Funk oder Kabel miteinander vernetzt sind. Gegenüber einem Einzelmikrofon bieten die in einer Umgebung verteilten Geräte den großen Vorteil, dass sich stets ein Sensor in der Nähe einer relevanten Schallquelle befindet. „Auf diese Weise kann ein akustisches Signal, sei es Sprache oder andere Geräusche, mit höherer Qualität aufgezeichnet werden. Die Herausforderung bei solchen Systemen besteht darin, die Mikrofrone zu synchronisieren und herauszufiltern, welche Signale relevant sind“, erklärt Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik.

Innerhalb der Forschungsgruppe widmen sich die Wissenschaftler u. a. Untersuchungen zum Zusammenspiel der Datenkommunikation und der akustischen Signalverarbeitung, damit relevante Signale mit möglichst geringer Verzögerung und möglichst geringem Energiebedarf verbessert, klassifiziert und übertragen werden. Ebenso liegt ein Schwerpunkt der Forschungsarbeiten in der zweiten nun bewilligten Projektphase auf Verfahren zum Schutz der Privatsphäre. „Durch Methoden der Informationsreduktion werden die von den Mikrofonen aufgenommenen Signale so komprimiert, dass nur erlaubte Auswertungen, wie z. B. die Klassifikation von Geräuschen, möglich sind, während andere, wie z. B. die Sprechererkennung oder gar die Spracherkennung, von vorneherein ausgeschlossen werden. Auf diese Weise erreichen wir ein ‚Privacy by Design‘“, so Häb-Umbach.

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news-10644 Fri, 06 Dec 2019 12:02:40 +0100 Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre: Projekte von Paderborner Wissenschaftlern ausgezeichnet nachricht/news/fellowship-fuer-innovationen-in-der-digitalen-hochschullehre-projekte-von-paderborner-wissenschaftle/ Prof. Dr. Christian Plessl und Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen von der Universität Paderborn haben für ihre hochschulübergreifenden Projekte jeweils ein Tandem-Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre erhalten. Damit zählen sie zu den 42 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus NRW, die diese Auszeichnung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und vom Stifterverband bekamen. Neben innovativen Ideen für digitale Lehrvorhaben soll mit diesen Stipendien, die mit bis zu 100.000 Euro dotiert sind, auch der Austausch zwischen Lehrenden gefördert werden. Prof. Dr. Christian Plessl und Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen von der Universität Paderborn haben für ihre hochschulübergreifenden Projekte jeweils ein Tandem-Fellowship für Innovationen in der digitalen Hochschullehre erhalten. Damit zählen sie zu den 42 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus NRW, die diese Auszeichnung vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW und vom Stifterverband bekamen. Neben innovativen Ideen für digitale Lehrvorhaben soll mit diesen Stipendien, die mit bis zu 100.000 Euro dotiert sind, auch der Austausch zwischen Lehrenden gefördert werden.

Leichterer Einstieg ins Hochleistungsrechnen

„Digitale Lehrbriefe mit Jupyter Notebooks“ lautet der Titel des Projekts, an dem der Paderborner Informatiker Prof. Dr. Christian Plessl und Prof. Dr. Heiner Giefers vom Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften der Fachhochschule Südwestfalen arbeiten. Die beiden Wissenschaftler möchten Studierende dabei unterstützen, ohne hohen Aufwand praxisorientiert Kompetenzen im Programmieren und in datengetriebenen Wissenschaften zu entwickeln. Hierzu sollen interaktive Lernmaterialien auf sogenannten „Jupyter Notebooks“, einer Open-Source-Anwendung, bereitgestellt werden, die Lehrinhalte, Programmcode und daraus erzeugte Resultate in einem Dokument zusammenführen. Im Projekt wird eine Softwarelösung entwickelt, die es Studierenden ermöglicht, im Webbrowser anspruchsvolle Programme für Data-Science-Probleme auszuführen. Die rechenintensiven Programmteile werden dabei automatisch auf die Hochleistungsrechner des „Paderborn Center for Parallel Computing“ (PC²) ausgelagert. „Mit unserem Vorhaben planen wir, die Einstiegsbarriere für die Nutzung von Hochleistungsrechnern erheblich zu reduzieren. Dadurch entsteht nicht nur für Informatikstudierende ein großer Nutzen, sondern auch für Studierende und Forscher aus informatikferneren Fächern, die zunehmend datengetriebene Wissenschaft betreiben“, erklärt Plessl.

Höhere Interaktion in MINT-Grundlagenfächern

Auch Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen, Fachgebiet Technikdidaktik, und Prof. Dr.-Ing. Peter Kersten vom Lehrgebiet Mechatronik an der Hochschule Hamm-Lippstadt verwenden Jupyter Notebooks für die Umsetzung ihrer smarten, interaktiven Skripte, auch „smartiS“ genannt. Ziel ist es, die Interaktion in Lehrveranstaltungen aus dem Bereich der MINT-Grundlagenfächer zu erhöhen. Die Kurzskripte, die im Rahmen dieses Vorhabens entwickelt werden, sollen didaktisch aufbereitete und theoretische Grundlagen enthalten, mit denen Studierende interaktiv Berechnungen durchführen und direkt grafisch darstellen können. Temmen zu diesem Vorhaben: „Die interaktiven Grafiken ermöglichen es, den Einfluss unterschiedlicher Parameter auf definierte Zielgrößen zu erkunden und damit ein Verständnis für komplexe Wirkungszusammenhänge zu entwickeln.“

Weitere Informationen zu den Fellowships

Seit 2016 fördern das Ministerium für Kultur und Wissenschaft sowie der Stifterverband im Rahmen des Programms „Fellowships für Innovationen in der digitalen Hochschullehre“ Lehrende bei ihren Vorhaben, innovative digitale Lehrkonzepte einzuführen. Dafür werden bis 2021 jährlich etwa 40 Stipendien vergeben, für die das Land NRW insgesamt bis zu 10 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Mehr Informationen zum Programm und aktuellen Fellowship-Jahrgang unter: www.stifterverband.org/digital-lehrfellows-nrw

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news-10640 Fri, 06 Dec 2019 11:30:08 +0100 Ausgezeichnete Leistungen im Studium – Paderborner Studierende Julian Weller und Mareen Wippermann erhalten Emeriti-Preis 2019 nachricht/news/ausgezeichnete-leistungen-im-studium-paderborner-studierende-julian-weller-und-mareen-wippermann-e/ Wissensdurst und akademische Neugierde, die Lust an Auslandsaufenthalten und hervorragende Studienleistungen – das sind die Kriterien, die die Emeriti-Preisträger mitbringen müssen. Der „Emeriti-Preis“ setzt sich aus vielen Spenden von ehemaligen Professorinnen und Professoren der Universität Paderborn zusammen und wird seit 2011 jährlich vergeben. In diesem Jahr haben gleich zwei Studierende mit ihren Bewerbungen überzeugt: Julian Weller und Mareen Wippermann erhalten seit diesem Wintersemester ein einjähriges Stipendium in Höhe von 300 Euro pro Monat. Wissensdurst und akademische Neugierde, die Lust an Auslandsaufenthalten und hervorragende Studienleistungen – das sind die Kriterien, die die Emeriti-Preisträger mitbringen müssen. Der „Emeriti-Preis“ setzt sich aus vielen Spenden von ehemaligen Professorinnen und Professoren der Universität Paderborn zusammen und wird seit 2011 jährlich vergeben. In diesem Jahr haben gleich zwei Studierende mit ihren Bewerbungen überzeugt: Julian Weller und Mareen Wippermann erhalten seit diesem Wintersemester ein einjähriges Stipendium in Höhe von 300 Euro pro Monat.

Ihre Leidenschaft für technische Dinge hat Mareen Wippermann schon früh entdeckt: Auf dem Bauernhof ihrer Familie durfte sie ihrem Vater bei Reparaturen zuschauen und helfen. Die 19-Jährige studiert mittlerweile im dritten Semester Elektrotechnik im Kombinationsstudiengang mit der Firma Benteler. Während der Vorlesungszeit belegt sie Kurse an der Universität, in der vorlesungsfreien Zeit arbeitet sie im Betrieb als angehende Mechatronikerin. In ihrer Freizeit spielt Mareen Wippermann Querflöte und engagiert sich als Notenwartin und Probeleitung für die Jungmusiker in der örtlichen Blaskapelle. Im Selbststudium hat sie sich zusätzlich das Saxophonspielen beigebracht. Im kommenden Jahr steht das Praxissemester an. Das möchte Mareen Wippermann in Shanghai bei Benteler Automotive verbringen und lernt dafür im Moment Chinesisch.

Julian Weller studiert als Kombinationsstudent im Bachelor Maschinenbau, arbeitet neben dem Studium bei dem Paderborner Unternehmen Benteler Steel/Tube, hat studienbegleitend eine Ausbildung zum Industriemechaniker absolviert und war für ein dreimonatiges Praktikum in Brasilien. Sein Schwerpunkt im Bachelorstudium sind die Themen Produktentwicklung und Automatisierungstechnik, mit denen es auch im Master weitergehen soll. Zusätzlich möchte sich Julian Weller für das „mb-cn“-Programm bewerben, dem deutsch-chinesischen Masterstudienprogramm der Fakultät für Maschinenbau, und so einige Zeit in China studieren. Neben Studium und Arbeit engagiert er sich seit 2013 als aktives Mitglied und Jugendtrainer für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft. Der positive Nebeneffekt: Beim Schwimmen fallen ihm manchmal Lösungen zu Mathe-Hausarbeiten ein.

Weitere Informationen zum Emeriti-Preis:
www.uni-paderborn.de/alumni/angebote-fuer-emeriti/emeriti-preis

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news-10585 Tue, 19 Nov 2019 10:45:55 +0100 „Microgrid-Forum: Die Energieinfrastruktur der Zukunft“ – Kick-off-Veranstaltung am 2. Dezember an der Universität Paderborn nachricht/news/microgrid-forum-die-energieinfrastruktur-der-zukunft-kick-off-veranstaltung-am-2-dezember-an-d-1/ Eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist die zukünftige Gewährleistung einer sicheren, sauberen, effizienten und kostengünstigen Energieversorgung. „Microgrids“, dezentrale intelligente Stromnetze, sollen dabei der Schlüssel sein. An der Universität Paderborn entsteht derzeit im Projekt „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) die Forschungsinfrastruktur, um konkrete Lösungen für zukunftsfähige Energiesysteme zu entwickeln. Am Montag, 2. Dezember, findet die Kick-off-Veranstaltung des Projekts unter dem Titel „Microgrid-Forum: Die Energieinfrastruktur der Zukunft“ statt. Das Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) und das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET) der Universität Paderborn laden in Kooperation mit Energie Impuls OWL alle Interessierten um 14.30 Uhr in das Gebäude L der Universität Paderborn ein. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Forschungspartner sowie politische und wirtschaftliche Interessensvertreter.  Anmeldungen sind bis zum 29. November via Mail an brueske(at)energie-impuls-owl(dot)de möglich oder online unter: https://www.energie-impuls-owl.de/microgrid-forum-die-energieinfrastruktur-der-zukunft/.

Bei der Veranstaltung sollen Projektziele und Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt und mit Akteuren aus Industrie, Forschung und Politik darüber diskutiert werden, welche Potenziale das Microgrid-Labor für intelligente Energiesysteme der Zukunft bietet. Nach Grußworten von Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität, wird Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) der Universität, das Microgrid-Labor vorstellen und über Projektideen sowie den grundsätzlichen Aufbau eines Microgrids referieren. Anschließend werden Hubert Hermelingmeier, Energiemanagementbeauftragter Miele & Cie., Wibke Brems, energiepolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/Die Grünen im Landtag NRW,  Timo Busse, Innovationsmanager Intelligente Netztechnik Westfalen Weser Netz und Thorsten Vogt, AEG PowerSolutions, in einer Diskussionsrunde über das Thema „Microgrids – Lokale Netze für die Energiewende“ sprechen. Abschließend können sich die Teilnehmenden bei einem „Get-Together“ zusammenfinden, das Klaus Meyer, Energie Impuls OWL, moderieren wird.

Microgrid-Labor als Plattform für Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Das KET der Universität Paderborn baut unter Federführung des Fachgebiets LEA die Infrastruktur auf, mit der das Verhalten von Batteriespeichern, Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken im Labor nachgebildet werden kann. Mit dem μG-Lab wird in Paderborn so eine Plattform für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte geschaffen, um neuartige innovative Konzepte unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und zu verifizieren. Auf diese Weise wird auch die Wettbewerbsposition der heimischen Wirtschaft gestärkt.

Microgrids sollen dabei zukünftig eine regenerative Energieerzeugung gewährleisten. Microgrids sind lokale Netze, die aus Energiequellen, -speichern und -verbrauchern verschiedener Sektoren bestehen. Ihre Vorteile: Der Energieverbrauchsanteil von regenerativ bereitgestellter Energie kann erhöht und die am Netzanschlusspunkt benötigte Spitzenleistung reduziert werden. Transporte über lange Distanzen, die sonst mit Verlusten verbunden sind, werden reduziert, sodass die Effizienz der Energieversorgung gesteigert wird. Außerdem werden Verteil- und Übertragungsnetze aufgrund der lokalen Struktur entlastet, womit der Bedarf am Ausbau von kosten- sowie ressourcenintensiven Netzen sinkt. Mögliche Einsatzgebiete von Microgrids sind Industrieunternehmen oder auch Wohnsiedlungen.

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news-10453 Fri, 25 Oct 2019 11:10:33 +0200 DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“ – Wissenschaftler vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn erforschen die Kommunikation von morgen nachricht/news/dfg-forschungsgruppe-metrology-for-thz-communications-wissenschaftler-vom-heinz-nixdorf-institut/ Key Facts zur DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“

  • Forschungsgruppe „METERACOM“ beschäftigt sich mit der Metrologie für zukünftige Terahertz-Kommunikationssysteme und will u. a. Messverfahren entwickeln, die dabei helfen, die Leistungsfähigkeit der Terahertz-Kommunikation in realen Umgebungen vorherzusagen
  • Wissenschaftler vom Heinz Nixdorf Institut und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn beteiligt
  • DFG-Förderung in Höhe von 2,6 Millionen Euro
  • Start im Juli 2019

Schneller, weiter, besser – Nutzer von mobilen Endgeräten fordern heutzutage die Übertragung von immer größeren Datenmengen in Echtzeit. Längst tauschen sich Menschen weltweit online aus und Maschinen kommunizieren im Internet der Dinge. In dieser vernetzten Welt stellt unsere digitale Gesellschaft immer höhere Ansprüche an die Kommunikationstechnik. Wie noch höhere Datenübertragungsraten durch neue Konzepte Realität werden könnten, untersucht die Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“, kurz „METERACOM“, an der Wissenschaftler der Fachgruppe „Schaltungstechnik“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn beteiligt sind. Das zunächst auf drei Jahre ausgelegte Vorhaben ist im Juli gestartet und wird mit rund 2,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Im Zentrum der Forschungsgruppe steht dabei der Terahertz-Frequenzbereich (THz). In diesem Frequenzbereich könnten zukünftig mehr als 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. „Das ist in etwa das Zehn- bis Hundertfache dessen, was zurzeit Funksysteme wie WLAN und 5G leisten“, erklärt Prof. Schreytt. Da derart hohe Funkfrequenzen und Datenraten allerdings hohe Herausforderungen an die Kommunikationstechnik stellen, ist es das Ziel der Forschungsgruppe, u. a. Messverfahren zu erforschen, die dabei helfen sollen, die Leistungsfähigkeit der THz-Kommunikation in realen Umgebungen vorherzusagen. Besonderen Fokus legen die Wissenschaftler*innen dabei auf die Möglichkeit, präzise Messungen im Frequenzbereich oberhalb von 300 Gigahertz bei gleichzeitig sehr hohen Bandbreiten durchführen zu können.

Die Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn befassen sich bei „METERACOM“ u. a. mit der rauscharmen Frequenzsynthese unter dem Einsatz von Lasern, die extrem kurze Lichtpulse erzeugen, und der optischen Analog-Digital-Wandlung. „Damit wird es in Zukunft möglich sein, Daten mit höheren Datenraten und hochfrequente Signale genauer als jemals zuvor zu vermessen“, so Prof. Scheytt.

In zehn Teilprojekten der DFG-Forschungsgruppe sollen alle Aspekte der THz-Messtechnik in den nächsten drei Jahren detailliert untersucht werden. Von Interesse sind dabei u. a. die Rückführbarkeit von Messungen auf Vergleichsnormale, spezifische Messverfahren zur Charakterisierung der verschiedenen Komponenten der Kommunikationssysteme und des Übertragungskanals sowie Messungen, die für den späteren Betrieb der THz-Kommunikationssysteme benötigt werden.

Die Forschungsgruppe wird von der Technischen Universität Braunschweig koordiniert. Neben der Fachgruppe „Schaltungstechnik“ des Heinz Nixdorf Instituts und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn sind auch Wissenschaftler der Phillips-Universität Marburg, der Universitäten Stuttgart und Lübeck sowie der Technischen Universität Illmenau beteiligt, ebenso wie die nationalen Metrologie-Institute aus Deutschland und Großbritannien, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und das National Physics Laboratory (NPL).

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news-10407 Tue, 15 Oct 2019 10:53:58 +0200 Bewirb dich jetzt für das Heinz-Nixdorf-Programm nachricht/news/bewirb-dich-jetzt-fuer-das-heinz-nixdorf-programm/ Die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik ruft dieses Jahr Studierende der Studiengänge Informatik, Elektrotechnik und Computer Engineering auf, sich für die Teilnahme am Heinz-Nixdorf-Programm zu bewerben. Leistungsstarke Studierende werden gezielt gefördert und unterstützt, indem sie näher an die aktuellen Forschungsthemen herangeführt werden. Das Programm umfasst ein anspruchsvolles Proseminar im Wintersemester, regelmäßige Treffen sowie spezielle Veranstaltungen, z.B. eine Ringvorlesung oder Exkursionen.
Bewerben kann sich, wer bis zu diesem Zeitpunkt die Prüfungen in allen Pflichtfächern mit sehr gut bis gut bestanden hat. Außerdem wird ein besonderes Interesse an den Forschungsgebieten des Studienfachs und der Arbeitsgruppen der Fakultät sowie außeruniversitäres Engagement erwartet.

Aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen künftig auch studentische Hilfskräfte in Forschung und Lehre gewonnen und auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Bewerbungen ausgezeichneter Studierender des fünften Fachsemester werden ebenfalls berücksichtigt.

Noch bis zum 26.10.2019 können Interessentinnen und Interessenten ihr ausgefülltes Bewerbungsformular einsenden. Die Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail an die jeweiligen Programmbeauftragten der Institute:
haeb(at)nt.upb(dot)de (Elektrotechnik und Computer Engineering)
scheideler(at)uni-paderborn(dot)de (Informatik)

Weitere Informationen zum Programm und das Bewerbungsformular finden sich hier:
https://www.eim.uni-paderborn.de/fakultaet/studium/studienangebot/elitefoerderung/

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news-10343 Thu, 26 Sep 2019 10:54:49 +0200 Mehrere Beiträge des Fachgebietes Elektrische Messtechnik wurden auf dem 2019 ICU - International Congress on Ultrasonics - in Brügge mit dem "RWB Stephens Prize" ausgezeichnet nachricht/news/mehrere-beitraege-des-fachgebietes-elektrische-messtechnik-wurden-auf-dem-2019-icu-international-co-1/ Das Fachgebiet Elektrische Messtechnik war dieses Jahr mit drei Beiträgen beim International Congress on Ultrasonics (2019 ICU) in Brügge vom 3. bis 6. September 2019 sehr erfolgreich vertreten. Das Fachgebiet Elektrische Messtechnik war dieses Jahr mit drei Beiträgen beim International Congress on Ultrasonics (2019 ICU) in Brügge vom 3. bis 6. September 2019 sehr erfolgreich vertreten.

Frau Nadine Feldmann beschrieb in ihrem Beitrag "A sensitivity-based optimisation procedure for the characterisation of piezoelectric discs" eine Methode zur Bestimmung des vollständigen Materialparametersatzes piezoelektrischer Keramikscheiben anhand einer einzelnen Probe. Für diesen Vortrag wurde Frau Feldmann mit "Honorable Mentions" gewürdigt.

Herr Tim Hetkämper berichtete in seinem Vortrag "Evolutionary algorithm for the design of passive electric matching networks for ultrasonic transducers" über optimale elektrische Anpassungsnetzwerke für Ultraschallwandler.

In einem dritten Beitrag "Quantifying frequency-dependent absorption phenomena" stellte Herr Leander Claes seinen Lösungsansatz für eine hoch präzise akustische Absorptionsmessung zur selektiven Bestimmung der Volumenviskosität vor. Für die beiden letztgenannten Vorträge erhielten jeweils Herr Hetkämper und Herr Claes den "R. W. B. Stephens Prize".

Der Preis ist Prof. Raymond Stephens (1902-1990) gewidmet, welcher die "Ultrasonics International" Konferenzen (Vorläufer des ICU) mitinitiierte und als herausragender Professor viele Studenten im Bereich der physikalischen Akustik und des Ultraschalls unterrichtete und inspirierte. Der Preis wird von ELSEVIER gestiftet und jedes Jahr an fünf herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen bzw. Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die Preisträger wurden von einer von Prof. Wolfgang Sachse geleiteten Kommission ausgewählt. Überreicht wurden die Urkunden bei der Abschlussveranstaltung des 2019 ICU von Prof. Zhongqing Su, Editor in Chief der Fachzeitschrift "Ultrasonics".

Die Veröffentlichung der schriftlichen Fassungen der Beiträge im Tagungsband steht noch aus.

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news-10329 Wed, 25 Sep 2019 12:50:54 +0200 Intelligente Elektromobilität: Maximilian Schenke von der Universität Paderborn mit Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet nachricht/news/intelligente-elektromobilitaet-maximilian-schenke-von-der-universitaet-paderborn-mit-preis-des-bundes/ Die Verkehrswende ist aktuell ein Topthema. Alternative Antriebstechnologien haben Hochkonjunktur. Auch die Wissenschaft entwickelt Ideen für die Zukunft der Mobilität. Für ihre innovativen Arbeiten im Bereich der Elektromobilität wurden am Donnerstag, 19. September, in Nürnberg vier Nachwuchswissenschaftler vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem „DRIVE-E-Studienpreis“ ausgezeichnet. Maximilian Schenke von der Universität Paderborn ist einer der Preisträger. 

Regelung von Elektromotoren mithilfe Künstlicher Intelligenz

Schenke belegte Platz zwei in der Preiskategorie „Projekt- bzw. Bachelorarbeiten“ und erhielt 2.000 Euro Preisgeld. In seiner Projektarbeit erarbeitete der Student der Elektrotechnik einen innovativen Ansatz zur Regelung elektrischer Motoren mithilfe des sogenannten tiefen bestärkenden Lernens (Deep Reinforcement Learning). Das bestärkende Lernen ist eine Form des Maschinellen Lernens. Hier entscheidet eine künstliche Intelligenz allein auf Basis zuvor gesammelter Daten ohne manuelle Eingriffe eines Experten. Durch Schenkes Ansatz ist die Regelung eines Elektromotors selbstlernend und so in der Lage, sich auf verschiedene Motorenzustände einzustellen. Damit kann der Motor effizienter arbeiten und der Regler passt sich selbstständig an variierende Betriebs- und Umgebungsbedingungen an. 

Dazu Maximilian Schenke: „Durch viele Simulationen konnte der Regler eine Menge Daten über das elektrische Verhalten des Motors sammeln. Diese Daten helfen nun bei der Überführung des Motors in den gewünschten Betriebszustand. In Zukunft verbessern die maschinellen Lernverfahren auf diesem Weg einerseits die Reaktionszeit des Fahrzeugs beim Bremsen und Beschleunigen. Andererseits wird auch die begrenzte Batterieleistung optimal ausgenutzt. Die Auszeichnung meiner Arbeit bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich, einen Beitrag zum Thema elektrisches Fahren liefern zu können. Das Projekt ist deshalb für mich noch nicht abgeschlossen. In meiner Masterarbeit werde ich versuchen, weitere Erkenntnisse über die intelligente Regelung elektrischer Maschinen zu sammeln und das Verfahren weiter verbessern.“

Dr.-Ing. Oliver Wallscheid, Forschungsgruppenleiter im Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA)“, freut sich über den Erfolg seines Studenten: „Die Auszeichnung von Maximilian Schenke ist ein gelungenes Beispiel für die Forschungsorientierung der Masterstudiengänge am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik. Herr Schenke kann zurecht stolz auf diese Anerkennung sein. Er konnte sich einem harten, bundesweiten Wettbewerb gegenüber vielen Bewerbern durchsetzen. Trotz des tollen Erfolgs bleiben allerdings noch viele offene Forschungsfragen, wie z. B. das Absichern von Elektromotoren gegenüber kritischen Betriebszuständen oder besonders effiziente Lernvorgänge, die in kurzer Zeit zielführende Regler hervorbringen. Diesen und vielen weitere Themen der intelligenten Regelungstechnik widmen wir uns am Fachgebiet LEA zurzeit, um die elektrische Antriebstechnik in Deutschland weiter voranzubringen.“

BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft fördern wissenschaftlichen Nachwuchs, der zu Elektromobilität forscht

„Um Herausforderungen wie dem Klimawandel zu begegnen, müssen wir auch in der Mobilität neue Wege gehen. Die Elektromobilität bietet dazu eine Möglichkeit. Sie trägt zum Klimaschutz bei. Umso wichtiger ist es, dass Forscherinnen und Forscher hier zu neuen Erkenntnissen kommen. Neues Wissen ist ein Schlüssel zum Fortschritt“, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung.

„DRIVE‐E“ wurde 2009 als Initiative des BMBF und der Fraunhofer‐Gesellschaft ins Leben gerufen. Seitdem nahmen mehr als 500 junge Talente, die sich für die Zukunft der Elektromobilität begeistern, am Nachwuchsprogramm teil. Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudierende, Absolventen und Doktoranden aller Hochschulen aus den Studienrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Physik, Wirtschaftsingenieurwesen und verwandter Studienrichtungen.

Die Verleihung des „DRIVE-E-Studienpreises“ findet jährlich als Höhepunkt der „DRIVE-E-Akademie“ statt. Die Akademie bietet 50 ausgewählten Teilnehmern aus Deutschland die Chance, eine Woche lang mit Vorträgen, Workshops und Exkursionen in die Theorie und Praxis der Elektromobilität sowie angrenzender Technologien und Konzepte einzutauchen.

Weitere Informationen zur Forschung des Fachgebiets „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ der Universität Paderborn: ei.uni-paderborn.de/lea

Weitere Informationen zum Preis: www.drive-e.org/studienpreis

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news-10326 Tue, 24 Sep 2019 14:08:57 +0200 Neue Videos: Summer School 2019 für Studierende der Xidian University nachricht/news/neue-videos-summer-school-2019-fuer-studierende-der-xidian-university-1/ Vom 12. bis 23.08.19 veranstaltete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik eine Summer School für Studierende der Xidian University, China. Vom 12. bis 23.08.19 veranstaltete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik eine Summer School für Studierende der Xidian University, China. Diese richtete sich vor allem an Studierende des Faches Electrical Engineering. In der ersten Woche gab es diverse Vorlesungen und Vorträge von Paderborner Wissenschaftlern; außerdem bekamen die Besucher aus China Einblicke in die Forschungslabore der Elektrotechnik. In der zweiten Woche wurde dann aktiv in verschiedenen Projekten geforscht. Neben den fachlichen Programmpunkten gab es auch kulturelle Angebote: So besuchten die Studierenden u.a. die Wewelsburg sowie das Karl-Marx-Museum in Trier und trafen Studierende der Universität Paderborn bei einem Grillabend.

In der neuen Videoreihe berichten einige der chinesischen Studierenden von ihren Erlebnissen während der Summer School, was ihnen besonders gefallen hat und was die größten Unterschiede zwischen einer chinesischen und einer deutschen Universität sind. Außerdem erläutert Prof. Dr. Jens Förstner, Professor für theoretische Elektrotechnik, Zweck und Ablauf der zweiwöchigen Summer School.

Die Videos sind ab sofort auf dem YouTube Kanal der Fakultät zu finden: https://www.youtube.com/user/FakultaetEIM

Prof. Förstner wird über die Summer School auch im Rahmen der „Infoveranstaltung über die vielfältigen Verbindungen der Universität Paderborn nach China“ am 27.9.2019 ab 16:00 Uhr im G-Hörsaal berichten. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

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news-10306 Thu, 19 Sep 2019 10:27:24 +0200 BeSt-MINT Fachtagung nachricht/news/best-mint-fachtagung/ Anlässlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) vom 04.-05. September 2019 eine Fachtagung zum Thema genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung. Im Fokus stand die Diskussion um aktuelle Forschungsergebnisse im Dialog von Theorie und Praxis. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) vom 04.-05. September 2019 eine Fachtagung zum Thema genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung. Im Fokus stand die Diskussion um aktuelle Forschungsergebnisse im Dialog von Theorie und Praxis. Mit über 80 Teilnehmer*innen, unter anderem aus dem schulischen Kontext, der Berufs- und Studienwahlberatung, der Arbeitsagenturen sowie Forscher*innen geschlechter-reflektierender Berufs- und Studienorientierung, war die Tagung sehr gut besucht und das Interesse übertraf die Vorstellungen der Organisatorinnen. Eine Leitfrage der Tagung beschäftigte sich mit dem gesellschaftlichen Einfluss auf junge Frauen in der MINT-Berufs- und Studienorientierung. Außerdem wurde danach gefragt, ob es Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Studien- und Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Männern in und außerhalb von Deutschland gibt. Auch der Einfluss der Eltern, der Schule und des Fernsehens auf die Studien- und Berufsorientierung junger Frauen war an diesen zwei Tagen ein Thema.

Der erste Tag startete mit der Begrüßung der BeSt-MINT-Teilnehmer*innen durch Prof.in Dr.in - Ing.in Katrin Temmen (Professur Technik Didaktik, Vorsitzende der Projekt-Steuerungsgruppe) und Franziska Pestel (Projektleiterin "Frauen gestalten die Informationsgesellschaft"). Im Anschluss stimmten Prof.in Dr.in Birgit Riegraf (Präsidentin der Universität Paderborn), Prof.in Dr.in - Ing.in Katrin Temmen und Magdalena Hein (Landesgeschäftsstelle zdi.NRW) die Tagungsteilnehmer*innen ein, boten einen ersten Blick auf das Thema Frauen in MINT an der Universität Paderborn und die Vielfalt der MINT-Projekte in NRW.

Prof.in Dr.in Christiane Micus-Loos (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) eröffnete die Tagung mit ihrem Vortrag zum Thema „Des eigenen Glückes Schmied*in?! Geschlechterreflektierende Perspektiven auf berufliche Orientierungen und Lebensplanungen junger Frauen“. Sie sprach von normativen Anforderungen mit denen sich bereits Jugendliche, aber vor allem junge Frauen ab 14 Jahren konfrontiert sehen und dem Nachteil der Individualisierung, in dem auch das mögliche Scheitern individualisiert wird. Anschließend berichtete Dr.in Katja Driesel-Lange (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Zentrum für Berufsorientierungs- und Berufsverlaufsforschung) speziell zur Berufs- und Studienorientierung in Deutschland. Sie ging zudem auf Theorien ein, welche den Prozess der Berufs- und Studienwahl bzw. -orientierung beschreiben und wie früh im Kindesalter dieser durch gesellschaftliche Bilder beeinflusst wird.

Den Ausklang des ersten Tages bildete eine Stadtführung durch Paderborn mit einem anschließenden Abendempfang im Rathaus. Der stellv. Bürgermeister Martin Pantke begrüßte die Gäste und stellte die Stadt Paderbornvor. Bei Live-Musik und gutem Essen stand zudem die Vernetzung und der Austausch im Vordergrund.

Am Donnerstag startete die BeSt-MINT-Tagung mit einer Retrospektive: 20 Jahre Frauen gestalten die Informationsgesellschaft durch Franziska Pestel. Sie zeigte nicht nur wie das Projekt sich in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt hat, sondern auch wie ehemalige Teilnehmerinnen die besuchten Maßnahmen in Bezug auf die Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung einschätzen. Anschließend stellte Prof.in Dr.in Barbara Schwarze (Hochschule Osnabrück) in ihrem Vortrag das erfolgreiche Konzept des Technikum
Niedersachsens vor. Am frühen Mittag konnten die Teilnehmer*innen zwischen zwei parallelen Panels auswählen. Dr. Stefan Brämer (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Projekt InvestMINT) stellte drei Studien zum familiären Einfluss auf die Berufs- und Studienorientierung vor. Heike vom Orde (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen, München) referierte über den Einfluss von Fernsehen auf die Berufs- und Studienorientierung. Den Tagungsabschluss bildete ein DisQspace. Dieses Format bot die Chance eine Roll-Up-Ausstellung „Ist MINT etwas für meine Tochter?“, eine Poster-Ausstellung und ein World-Café mit Vortragenden der verschiedenen Panels noch einmal für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zu nutzen.

Das Organisationsteam von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ bedankt sich ganz herzlich bei allen Vortragenden, den Tagungsgästen, sowie den Unterstützer*innen: Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies (ZG) der Universität Paderborn,
Universitätsgesellschaft Paderborn e. V., der Gleichstellungsbeauftragten Irmgard Pilgrim, der Zentralen Studienberatung, dem Lehrstuhl Technikdidaktik der Universität Paderborn und dem zdi Zentrum FIT.Paderborn.

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news-10248 Tue, 27 Aug 2019 09:23:08 +0200 Herbst-Uni – das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe vom 14. bis 18. Oktober an der Universität Paderborn – Anmeldungen jetzt möglich nachricht/news/herbst-uni-das-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-der-mittel-und-oberstufe-vom-14-bis-18-ok/ Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober, wieder die „Herbst-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober, wieder die „Herbst-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Anmeldungen sind noch bis zum 3. Oktober online möglich: www.upb.de/fgi/herbst-uni

Auf dem Programm stehen interaktive Vorlesungen, Workshops und eine Studien-Informationsmesse. Es warten spannende Themen wie „Warum schillert der Schmetterling so farbenprächtig?“, „Fünf Sterne für diese Vorlesung? – Zur Bedeutung von Online-Bewertungen“ oder „Wie kommt der Ton ins Ohr?“. Außerdem gibt es dieses Mal ganz neu einen Special-Day mit einer fächerübergreifenden Event-Vorlesung und verschiedenen Exkursionen zu regionalen MINT-Unternehmen, wie dSPACE, Benteler und Phoenix Contact. Zum Abschluss der Schnupperwoche können sich die Schülerinnen bei einem „Round Table Dating“ mit erfolgreichen MINT-Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft über mögliche Berufsfelder und aktuelle Trends austauschen. Zum Abschluss erhalten die Schülerinnen ein Teilnahmezertifikat.

Das komplette Programm und weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.upb.de/fgi/herbst-uni

Über die Herbst-Uni

Die Herbst-Uni findet seit 20 Jahren an der Universität Paderborn statt und wird vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft (fgi)“ organisiert und durchgeführt. Analog zur Veranstaltung im Herbst findet für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe auf dem Paderborner Campus außerdem jährlich die Frühlings-Uni statt.

Alle Angebote von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ im Überblick: www.upb.de/fgi

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news-10199 Thu, 08 Aug 2019 12:40:57 +0200 Summer School für Studierende der Xidian University nachricht/news/summer-school-fuer-studierende-der-xidian-university-1/ Vom 12.-23. August findet in der Fakultät EIM eine zweiwöchige Summer School für Studierende der Xidian University statt. Die erwarteten 27 Bachelorstudierenden der Elektrotechnik lernen dabei die Forschungsaktivitäten und Studiengänge der Fakultät im Rahmen von verschiedenen Vorträgen und einer anschließenden Projektwoche kennen. Zudem sind verschiedene Exkursionen wie Besichtigungen der Stadt Paderborn, der Wewelsburg, und des HNF sowie weitere Freizeitaktivitäten geplant. Die Summer School ist ein Baustein der intensivierten Beziehungen der Universität Paderborn mit der Xidian University und wir hoffen dadurch zusätzliche gut qualifizierte Studierende für unsere internationalen Studiengänge Electrical Systems Engineering, Computer Engineering und Optoelectronics&Photonics gewinnen zu können. Details zum Programm finden sich unter https://go.upb.de/xdu2019flyer. Fragen bitte an Prof. Jens Förstner, Fachgebiet Theoretische Elektrotechnik.

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news-10139 Sun, 21 Jul 2019 12:17:00 +0200 Erkennung von Geräuschen mithilfe Künstlicher Intelligenz: Janek Ebbers bei internationalem Wettbewerb erfolgreich nachricht/news/erkennung-von-geraeuschen-mithilfe-kuenstlicher-intelligenz-janek-ebbers-bei-internationalem-wettbewe/ Wie Computer Geräusche automatisch erkennen können, damit beschäftigt sich Janek Ebbers vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Bei einem internationalen Wettbewerb hat er sich nun mit seinem wissenschaftlichen Ansatz in einem Teilnehmerfeld aus über 400 Forscherinnen und Forschern behauptet und den 5. Platz belegt.

Der Wettbewerb findet seit 2013 unter dem Namen „Detection and Classification of Acoustic Scenes and Events“ (DCASE) statt und versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die ihre Verfahren zur automatischen Erkennung von akustischen Ereignissen vergleichen. So handelt es sich bei den akustischen Ereignissen z. B. um das Zuschlagen einer Tür, das Geräusch eines Lüfters oder etwa das Bellen eines Hundes. Die hierbei angewendeten Methoden werden auch als „Deep Learning“-Verfahren bezeichnet und stammen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Bei dem Verfahren erhält ein Computer sogenannte Trainingsdaten, um innerhalb eines eigenständigen Lernprozesses irgendwann zur richtigen Lösung zu kommen, wie in diesem Fall die Identifizierung eines bestimmten Geräusches. Die besondere Herausforderung der Aufgabe bestand für Ebbers und die anderen Forscher darin, dass nur ein geringer Teil der Trainingsdaten von Menschen mit der richtigen Bezeichnung eines Geräusches versehen wurden, während die überwiegende Mehrzahl der Daten mit automatisiert erstellten und damit möglicherweise fehlerbehafteten Bezeichnungen versehen waren. Ebbers erfolgreicher Ansatz zeichnete sich durch eine geschickte Netzarchitektur sowie intelligente Methoden zur Vervielfältigung von Daten aus.

„Das ist eine herausragende Platzierung in einem internationalen Teilnehmerfeld. Sie bestätigt wieder, dass man an der Universität Paderborn nicht nur sehr gut studieren, sondern auch international konkurrenzfähig forschen kann“, freut sich Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik. Intelligente Systeme zur automatischen Erkennung von Sprache und Geräuschen sind mittlerweile im heutigen Alltag fest verankert und finden z. B. in Produkten wie Amazon Echo Anwendung. An der Universität Paderborn setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesen Technologien auseinander. So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aktuell ein Projekt von Häb-Umbach, in dem es mithilfe eines von ihm entwickelten Verfahrens möglich ist, Störgeräusche sowie Halleffekte innerhalb der automatischen Spracherkennung zu minimieren.

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news-9975 Wed, 17 Jul 2019 13:33:21 +0200 Ferngesteuerter Unterricht eröffnet den Studierenden bereits zum dritten Mal praxisnahe Möglichkeiten nachricht/news/ferngesteuerter-unterricht-eroeffnet-den-studierenden-bereits-zum-dritten-mal-praxisnahe-moeglichkeite-1/ Euer Nachbar Leon hat letztes Jahr auf seinem Bauernhof einen Event Teich angelegt und mit einer großen Party eingeweiht. Dein Onkel hat einen alten Bauwagen in seiner Firma, den er verschrotten möchte, da er nicht mehr auf der Baustelle einsetzbar ist. Da kommt Dir eine geniale Idee: Warum den Event Teich nicht um eine Attraktion erweitern? Leon ist begeistert und zusammen wollt ihr den Bauwagen in eine Sauna verwandeln.

Aus dieser Einstiegsidee entwickelten 12 Lehramtsstudierende der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbautechnik eine ganze Unterrichtsreihe für die elfte Klasse des Beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften am Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg. Sie ließen die Schülerinnen und Schüler den Flaschenzug für eine höhenverstellbare Saunabank entwerfen, das Holz der Saunabank Kriterien geleitet auswählen und die Ursache für einen Stromausfall im Saunawagen ermitteln. Das Besondere an dieser Lernsituation: die Studierenden hatten nicht nur die Gelegenheit selbst eine Doppelstunde aus der Unterrichtsreihe im Berufskolleg zu erproben. Sie konnten auch in den vier Wochen vorher das Unterrichtsgeschehen „fernsteuern“, indem sie den kooperierenden Lehrerinnen Kerstin Moeschke und Magdalena Gadomski die Ziele und Inhalte der einzelnen Unterrichtsstunden übermittelten. Aus den wöchentlichen Rückmeldungen entwickelten und modifizierten sie in diesem Sommersemester innerhalb des Seminars „Planung, Durchführung und Reflexion von komplexen Lehr- und Lernsituationen in Aus-, Fort- und Weiterbildung“ die nächsten Schritte in der Lernsituation. Durch dieses intensive Miteinander erwachsen der Schule Unterrichtsmaterialien und interdisziplinäre Projektideen, den Studierenden praxisnahe Erfahrungen. Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen, die Leiterin des Fachgebiets Technikdidaktik, die gemeinsam mit den Lehrerinnen dieses Seminarkonzept für die Masterstudierenden entwickelt hat, ist begeistert: „Die Kooperation ist eine einmalige Gelegenheit, die Studierenden realitätsnah und dennoch intensiv begleitet auf ihr Praxissemester vorzubereiten“.   

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news-9935 Thu, 11 Jul 2019 09:59:51 +0200 Themenspecial „Künstliche Intelligenz“ nachricht/news/themenspecial-kuenstliche-intelligenz/ Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wis-senschaftsjahr dreht sich 2019 alles um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Schon heute bestimmen Anwendungen, die auf Digitalisierung und Maschinellem Lernen basieren, weite Bereiche unseres Lebens: Von virtuellen Assistenzsys-temen über Industrieroboter bis hin zu humanoiden Pflegekräften – die intelligen-ten Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab. Wie diese Systeme funktionieren und welche gesellschaftlichen Implikationen es dabei gibt, erörtern Paderborner Wis-senschaftler im Rahmen eines Themenspecials. Dabei liegt der Fokus auf ihrer Forschung, mit der sie die Entwicklung mitgestalten. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wissenschaftsjahr dreht sich 2019 alles um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Schon heute bestimmen Anwendungen, die auf Digitalisierung und Maschinellem Lernen basieren, weite Bereiche unseres Lebens: Von virtuellen Assistenzsystemen über Industrieroboter bis hin zu humanoiden Pflegekräften – die intelligenten Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab. Wie diese Systeme funktionieren und welche gesellschaftlichen Implikationen es dabei gibt, erörtern Paderborner Wissenschaftler im Rahmen eines Themenspecials. Dabei liegt der Fokus auf ihrer Forschung, mit der sie die Entwicklung mitgestalten.

Schluss mit Überhitzung: Temperaturvorhersage im Elektromotor mithilfe von Künstlicher Intelligenz

Ein plötzlicher Motorausfall auf der Autobahn oder ein Brand unter der Haube: Um diese Horrorszenarien zu vermeiden, muss die Temperatur in elektrischen Motoren dauerhaft überprüft werden. Bisherige Systeme können das allerdings nur annährend leisten. Schuld daran sind zu hohe Kosten für notwendige Sensoren. Wissenschaftler der Universität Paderborn arbeiten daher an der Entwicklung einer Software, die die Temperatur auf Basis von Künstlicher Intelligenz an kritischen Stellen berechnet. Das Konzept nennt sich „Überwachtes Maschinelles Lernen“.

„Die Temperaturentwicklung kann in elektrischen Motoren, insbesondere für eine Nutzung im Rahmen der Elektromobilität, aktuell nicht vollständig durch Messtechnik ermittelt werden. Entsprechende Sensoren und deren Einbau sind schlichtweg zu teuer – vor allem im rotierenden Teil des Motors. Daher brauchen wir Ersatzmodelle, die die Temperatur im Betrieb an definierten Stellen schätzen – beispielsweise bei den kostspieligen und sensiblen Dauermagneten“, erklärt Dr. Oliver Wallscheid, Forschungsgruppenleiter im Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ an der Universität.

Solche Ersatzmodelle basieren aktuell auf physikalischen Gleichungen und müssen für jeden Motortyp neu aufgestellt werden. Dazu Wallscheid: „Das kann problematisch sein, wenn Motoren einer Großproduktionsserie nicht exakt gleich sind – in diesem Fall müssen zusätzliche Sicherheitsreserven vorgesehen werden, die dazu führen, dass nur ein Teil der gesamten Motorleistung abgerufen werden kann. Ebenso wenig können alle auftretenden physikalischen Effekte durch bisherige Modelle nachgebildet werden, sodass immer eine gewisse Schätzungsungenauigkeit zurückbleibt.“

Die Lösung: datengetriebene Ansätze. Dazu arbeiten die Wissenschaftler um Wallscheid mit Modellen, die mathematische Funktionen und künstliche neuronale Netze, also Methoden der abstrakten Informationsverarbeitung, beinhalten. Das Projekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, ist angesiedelt im Bereich der Künstlichen Intelligenz: „Die Modelle sind in einer Software dargestellte mathematische Funktionen, beispielsweise tiefe künstliche neuronale Netze, die ohne physikalische Gleichungen auskommen. Es bestehen somit mehr Freiheitsgrade, um auf Basis verfügbarer Messdaten wie der Drehzahl oder des durch die Motorwicklungen fließenden Stroms auf die Temperatur zu schließen“, erklärt der verantwortliche Projektingenieur Wilhelm Kirchgässner.

Arbeiten an der Schnittstelle von Elektrotechnik, Informatik und Mathematik

Mithilfe des Maschinellen Lernens sollen neuartige Ansätze zur Temperaturschätzung in Antrieben und anderen energietechnischen Anwendungen gefunden werden, die sich von den etablierten Methoden der Ingenieurswissenschaften grundlegend unterscheiden. „Statt bekanntes Systemwissen zur Modellbildung heranzuziehen, werden bei uns ausschließlich datengetriebene Black-Box-Ansätze mittels experimenteller Prüfstandsmessungen trainiert. Jetzt stehen wir vor der Herausforderung, geeignete Modellstrukturen aus einer großen Masse möglicher Lösungskandidaten zu identifizieren, mit denen sich die Temperaturschätzung möglichst genau und robust realisieren lässt“, sagt Kirchgässner.

Und es gibt noch eine Herausforderung: Die Modelle dürfen nicht beliebig komplex sein. „Sonst können sie nicht auf kostengünstigen und eher schwachen Mikroprozessoren wie dem Steuergerät im E-Fahrzeug in Echtzeit berechnet werden“, erklären die Experten. Bis das Vorhaben 2021 beendet ist, sollen entsprechende Ansätze vorliegen und dann von der akademischen Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung überführt werden.

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news-9835 Mon, 01 Jul 2019 11:38:54 +0200 Best Paper Award für Sören Hanke vom Fachgebiet für Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik nachricht/news/best-paper-award-fuer-soeren-hanke-vom-fachgebiet-fuer-leistungselektronik-und-elektrische-antriebstech-1/ Während des diesjährigen “International Symposium on Predictive Control of Electrical Drives and Power Electronics (PRECEDE)”, welches in Quanzhou (China) Anfang Juni stattfand, hat Sören Hanke vom Fachgebiet für Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) den Best Paper Award verliehen bekommen. Sein Arbeitspapier mit dem Titel „Finite-Control-Set Model Predictive Control for a Permanent Magnet Synchronous Motor Application with Online Least Squares System ldentification“ adressiert moderne Regelungsverfahren für elektrische Antriebe, welche neben einer maximalen Systemdynamik auf die kontinuierliche Anpassung an veränderliche Betriebsbedingungen (z. B. Temperaturschwanken oder Exemplarstreuung) abzielt, um auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen einen sicheren Systembetrieb zu gewährleisten. Die hieraus abgeleitete Regelungssoftware kann beispielsweise zur Ansteuerung von elektrischen Antrieben in Fahrzeugen aber auch industriellen Produktionsanlagen (Servotechnik) verwendet werden. Koautoren des Beitrags sind Oliver Wallscheid und Joachim Böcker (ebenfalls Fachgebiet LEA) sowie Sebastian Peitz und Michael Dellnitz (beide vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik). Die Veröffentlichung basiert auf Arbeiten im Kontext des zurzeit laufenden DFG-Projekts „Modellprädiktive Direkte Drehmomentregelung permanent erregter Synchronmotoren (Projektnummer 316493223)“.

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news-9805 Mon, 24 Jun 2019 12:59:41 +0200 Neues Ultraschall-Messverfahren zur vollständigen Bestimmung der Materialeigenschaften von Polymeren: DFG-Forschungsprojekt an der Universität Paderborn gestartet nachricht/news/neues-ultraschall-messverfahren-zur-vollstaendigen-bestimmung-der-materialeigenschaften-von-polymeren/ Sie begegnen uns an vielen Orten, ohne dass wir sie wahrnehmen: Polymere, chemische Verbindungen aus Kettenmolekülen oder verzweigten Molekülen. Industriell hergestellte Polymere sind der Hauptbestandteil von Faserverbundwerkstoffen und Metall-Kunststoff-Verbundbauteilen. Sie begegnen uns an vielen Orten, ohne dass wir sie wahrnehmen: Polymere, chemische Verbindungen aus Kettenmolekülen oder verzweigten Molekülen. Industriell hergestellte Polymere sind der Hauptbestandteil von Faserverbundwerkstoffen und Metall-Kunststoff-Verbundbauteilen. Somit sind sie elementar für den Hybrid-Leichtbau. Daneben werden polymere Werkstoffe zunehmend in ultraschallbasierten Messsystemen eingesetzt. Diese Systeme werden etwa in der Autoindustrie als Einparkhilfe genutzt. Doch obwohl Polymere für technische Anwendungen wichtig sind, lassen sich ihre mechanischen und akustischen Materialeigenschaften mit bisherigen Messverfahren nicht hinreichend genau bestimmen. Ein neues, auf drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt von Universität Paderborn und Universität Duisburg-Essen will das ändern. Das Projekt „Vollständige Bestimmung der akustischen Materialparameter von Polymeren (VaMP)“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 400.000 Euro gefördert.

„Die heute eingesetzten polymeren Werkstoffe sind sehr vielfältig und haben unterschiedliche mechanische und akustische Materialeigenschaften“, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Bernd Henning vom Fachgebiet Elektrische Messtechnik der Universität Paderborn. So lassen sich weiche, schallabsorbierende polymere Werkstoffe, aber auch feste, schallleitende und zugleich leichte Werkstoffe herstellen. Daneben hängen die Materialeigenschaften der Polymere von äußeren Bedingungen wie Temperatur und Feuchte sowie von der konkreten Belastung eines Bauteils ab und können sich im Laufe der Zeit deutlich verändern. „Um künftig geeignete Materialmodelle für technische Anwendungen entwickeln und eigenschaftsverändernde Prozesse im Polymerwerkstoff besser verstehen zu können, müssen wir daher alle relevanten mechanischen und akustischen Materialeigenschaften von Polymeren vollständig experimentell bestimmen“, betont Dmitrij Dreiling, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt.

Bisherige Messverfahren können das nicht leisten. Dazu Henning: „Aktuelle Messverfahren zur Bestimmung der mechanischen Materialeigenschaften von Polymeren basieren auf statischen Annahmen und sind zerstörende Prüfverfahren, bei denen die polymere Werkstoffprobe irreparabel verändert wird. Um eine repräsentative Aussage zu erhalten, müssen viele Werkstoffproben zerstörend analysiert werden. Hinzu kommt: Die unter statischen Annahmen bestimmten Materialeigenschaften der Polymere gelten nicht mehr im hochfrequenten Ultraschallbereich.“

Im Forschungsprojekt wollen die Wissenschaftler in Paderborn und an der Universität Duisburg-Essen daher neuartige Ultraschall-Messverfahren entwickeln. Mit deren Hilfe soll es künftig möglich sein, die mechanischen und akustischen Materialeigenschaften von Polymeren zerstörungsfrei und über einen sehr weiten Frequenzbereich genau zu bestimmen. „Die Paderborner Gruppe übernimmt die Entwicklung des Messverfahrens und realisiert die Ultraschall-Messeinrichtung. Parallel entwickeln die Kollegen an der Universität Duisburg-Essen eine neue Simulationssoftware. Die Materialparameterbestimmung gelingt durch einen perfekten Abgleich der Mess- und Simulationsergebnisse“, beschreibt Henning das Vorgehen.

Dreiling ergänzt: „Wir möchten die genauen Zusammenhänge zwischen den statischen mechanischen und den hochfrequenten akustischen Materialeigenschaften von Polymeren charakterisieren. Nur so können wir die bisherigen zerstörenden Prüfverfahren ersetzen.“ Erste Projektergebnisse werden Anfang 2020 erwartet.

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news-9801 Mon, 24 Jun 2019 12:12:25 +0200 Langer Abend der Studienberatung am 27. Juni an der Universität Paderborn nachricht/news/langer-abend-der-studienberatung-am-27-juni-an-der-universitaet-paderborn/ Wer im kommenden Wintersemester ein zulassungsbeschränktes Studium an der Universität Paderborn aufnehmen möchte, kann sich noch bis zum 15. Juli bewerben. Unentschlossene Studieninteressierte, die Orientierung benötigen und die verschiedenen Studiengänge näher kennenlernen möchten, können am Donnerstag, 27. Juni, von 14 bis 20 Uhr beim landesweiten „Langen Abend der Studienberatung“ an der Universität ausführliche Beratung in Anspruch nehmen.

Neben Vorträgen und spezifischen Sprechstunden zu den Studiengängen steht die Zentrale Studienberatung für Fragen rund um das Studienangebot, zum Bewerbungsprozedere und einen gelungenen Studienstart zur Verfügung. „Wir freuen uns erstmals auch einen Vortrag zum Thema Studienorientierung im Netz anbieten zu können. Als Ergänzung zu unserem Beratungsangebot bekommen Studieninteressierte so hilfreiche Tipps für die eigene Online-Recherche zum Thema Studienwahl.“, erklärt Cinderella Welz von der Zentralen Studienberatung.

Ebenfalls vor Ort sind auch Berater für akademische Berufe der Agentur für Arbeit Paderborn, die bei Fragen zu anderen Hochschulorten, Ausbildungsplätzen und Überbrückungsmöglichkeiten durch Freiwilligendienst oder Auslandsaufenthalt behilflich sind. Zudem wird es Informationen zur Studienfinanzierung (BAföG) und zum Studium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung geben.

Um 15 und 17 Uhr bieten Studierende jeweils eine Tour „Quer über den Campus“ an und berichten über das studentische Leben und Lernen an der Universität Paderborn.

Das vollständige Programm gibt es unter www.upb.de/zsb.

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news-9784 Thu, 13 Jun 2019 13:12:30 +0200 E²-Day – Tag der Elektrotechnik nachricht/news/e2-day-tag-der-elektrotechnik/ Am Mittwoch, den 12.06.19, fand der diesjährige E2-Day statt. Diese Informationsmesse richtet sich an Studierende der Elektrotechnik und verwandter Studiengänge: In lockerer Atmosphäre konnten die Studierenden im G-Hörsaal alle Informationen rund um ihr Studium und die verschiedenen Fachgruppen erhalten. Am Mittwoch, den 12.06.19, fand der diesjährige E2-Day statt. Diese Informationsmesse richtet sich an Studierende der Elektrotechnik und verwandter Studiengänge: In lockerer Atmosphäre konnten die Studierenden im G-Hörsaal alle Informationen rund um ihr Studium und die verschiedenen Fachgruppen erhalten. Es gab Stände zu Lehrveranstaltungen im Wahlpflichtbereich, Forschung und Lehre der Fachgebiete, Abschlussarbeiten u.v.m. Studierende, die auf der Suche nach einem Job sind, fanden zahlreiche Stellenausschreibungen für SHK- und WHB-Stellen. Auch der Austausch mit der Fachschaft wurde den ganzen Nachmittag angeboten. Im Foyer des G-Hörsaals gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen.

Damit auch alle interessierten Studierenden teilnehmen konnten, gab es für die Studiengänge des Instituts von 14:00 bis 18:00 Uhr vorlesungsfrei. So wurde die Veranstaltung – trotz anfänglich schlechten Wetters – sehr gut angenommen.

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news-9756 Tue, 11 Jun 2019 11:42:00 +0200 Dr.-Ing. Moritz Schulze Darup baut Emmy Noether-Nachwuchsgruppe auf: Paderborner Ingenieur erhält eine der renommiertesten deutschen Förde-rungen für Nachwuchswissenschaftler nachricht/news/dr-ing-moritz-schulze-darup-baut-emmy-noether-nachwuchsgruppe-auf-paderborner-ingenieur-erhaelt-ei/ Mit rund 1,5 Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten sechs Jahren die Nachwuchsforschung an der Universität Paderborn: Der Regelungstechniker Dr. Moritz Schulze Darup baut damit eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zur Entwicklung verschlüsselter Regelungstechnologien für vernetzte Systeme auf. Das Emmy Noether-Programm der DFG eröffnet besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

Schulze Darup, bisher akademischer Rat am Lehrstuhl für Regelungs- und Automatisierungstechnik der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, überzeugte das DFG-Fachkollegium mit seinem Projekt „Grundlagen verschlüsselter optimierungsbasierter Regelungen für vernetzte Systeme". Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben kombiniert moderne Regelungskonzepte mit Methoden der numerischen Optimierung und kryptografischen Verfahren. Ziel ist die Entwicklung verschlüsselter Regelungsalgorithmen, die die Vertraulichkeit und Integrität sensibler Prozessdaten in Cloud-basierten und verteilten Regelungssystemen sicherstellen.

Zum Hintergrund: Smarte Stromnetze, Gebäudeautomation, intelligente Transportsysteme und Roboterschwärme sind nur einige Beispiele für moderne vernetzte Regelungssysteme. Die gezielte Beeinflussung derartiger Systeme durch Regelungen erfordert die Kommunikation von sensiblen Systemdaten über öffentliche Netzwerke und die Auswertung dieser Daten auf externen Plattformen. Verschlüsselte Regelungsverfahren zielen darauf ab, die damit einhergehenden Sicherheitslücken zu schließen. Dazu werden die Regelungsalgorithmen beispielsweise durch den Einsatz homomorpher Verschlüsselungen so modifiziert, dass sie in der Lage sind, verschlüsselte Regelungseingriffe basierend auf verschlüsselten Systemdaten (ohne zwischenzeitliche Entschlüsselungen) zu berechnen. „Langfristig soll die neue Technologie unsere kritische Infrastruktur – wie etwa Kraftwerke oder Stromnetze – besser schützen", prognostiziert Schulze Darup. Er freut sich darüber hinaus, dass mit der Förderung auch eine Stärkung der interdisziplinären und informationstechnischen Ausrichtung der Universität Paderborn einhergeht.

Die Nachwuchsgruppe wird ihre Arbeit voraussichtlich ab November aufnehmen.

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