Nachrichten - Fakultät EIM - Elektrotechnik (Uni Paderborn) http://ei.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen des Instituts für Elektrotechnik (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Fri, 06 Dec 2019 14:10:22 +0100 Fri, 06 Dec 2019 14:10:22 +0100 Uni Paderborn news-10585 Tue, 19 Nov 2019 10:45:55 +0100 „Microgrid-Forum: Die Energieinfrastruktur der Zukunft“ – Kick-off-Veranstaltung am 2. Dezember an der Universität Paderborn nachricht/news/microgrid-forum-die-energieinfrastruktur-der-zukunft-kick-off-veranstaltung-am-2-dezember-an-d-1/ Eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung des 21. Jahrhunderts ist die zukünftige Gewährleistung einer sicheren, sauberen, effizienten und kostengünstigen Energieversorgung. „Microgrids“, dezentrale intelligente Stromnetze, sollen dabei der Schlüssel sein. An der Universität Paderborn entsteht derzeit im Projekt „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) die Forschungsinfrastruktur, um konkrete Lösungen für zukunftsfähige Energiesysteme zu entwickeln. Am Montag, 2. Dezember, findet die Kick-off-Veranstaltung des Projekts unter dem Titel „Microgrid-Forum: Die Energieinfrastruktur der Zukunft“ statt. Das Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) und das Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET) der Universität Paderborn laden in Kooperation mit Energie Impuls OWL alle Interessierten um 14.30 Uhr in das Gebäude L der Universität Paderborn ein. Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Unternehmen, Forschungspartner sowie politische und wirtschaftliche Interessensvertreter.  Anmeldungen sind bis zum 29. November via Mail an brueske(at)energie-impuls-owl(dot)de möglich oder online unter: https://www.energie-impuls-owl.de/microgrid-forum-die-energieinfrastruktur-der-zukunft/.

Bei der Veranstaltung sollen Projektziele und Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt und mit Akteuren aus Industrie, Forschung und Politik darüber diskutiert werden, welche Potenziale das Microgrid-Labor für intelligente Energiesysteme der Zukunft bietet. Nach Grußworten von Prof. Dr. René Fahr, Vizepräsident für Wissens- und Technologietransfer der Universität, wird Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) der Universität, das Microgrid-Labor vorstellen und über Projektideen sowie den grundsätzlichen Aufbau eines Microgrids referieren. Anschließend werden Hubert Hermelingmeier, Energiemanagementbeauftragter Miele & Cie., Wibke Brems, energiepolitische Sprecherin BÜNDNIS 90/Die Grünen im Landtag NRW,  Timo Busse, Innovationsmanager Intelligente Netztechnik Westfalen Weser Netz und Thorsten Vogt, AEG PowerSolutions, in einer Diskussionsrunde über das Thema „Microgrids – Lokale Netze für die Energiewende“ sprechen. Abschließend können sich die Teilnehmenden bei einem „Get-Together“ zusammenfinden, das Klaus Meyer, Energie Impuls OWL, moderieren wird.

Microgrid-Labor als Plattform für Forschungs- und Entwicklungsprojekte

Das KET der Universität Paderborn baut unter Federführung des Fachgebiets LEA die Infrastruktur auf, mit der das Verhalten von Batteriespeichern, Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken im Labor nachgebildet werden kann. Mit dem μG-Lab wird in Paderborn so eine Plattform für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsprojekte geschaffen, um neuartige innovative Konzepte unter realitätsnahen Bedingungen zu erproben und zu verifizieren. Auf diese Weise wird auch die Wettbewerbsposition der heimischen Wirtschaft gestärkt.

Microgrids sollen dabei zukünftig eine regenerative Energieerzeugung gewährleisten. Microgrids sind lokale Netze, die aus Energiequellen, -speichern und -verbrauchern verschiedener Sektoren bestehen. Ihre Vorteile: Der Energieverbrauchsanteil von regenerativ bereitgestellter Energie kann erhöht und die am Netzanschlusspunkt benötigte Spitzenleistung reduziert werden. Transporte über lange Distanzen, die sonst mit Verlusten verbunden sind, werden reduziert, sodass die Effizienz der Energieversorgung gesteigert wird. Außerdem werden Verteil- und Übertragungsnetze aufgrund der lokalen Struktur entlastet, womit der Bedarf am Ausbau von kosten- sowie ressourcenintensiven Netzen sinkt. Mögliche Einsatzgebiete von Microgrids sind Industrieunternehmen oder auch Wohnsiedlungen.

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news-10453 Fri, 25 Oct 2019 11:10:33 +0200 DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“ – Wissenschaftler vom Heinz Nixdorf Institut der Universität Paderborn erforschen die Kommunikation von morgen nachricht/news/dfg-forschungsgruppe-metrology-for-thz-communications-wissenschaftler-vom-heinz-nixdorf-institut/ Key Facts zur DFG-Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“

  • Forschungsgruppe „METERACOM“ beschäftigt sich mit der Metrologie für zukünftige Terahertz-Kommunikationssysteme und will u. a. Messverfahren entwickeln, die dabei helfen, die Leistungsfähigkeit der Terahertz-Kommunikation in realen Umgebungen vorherzusagen
  • Wissenschaftler vom Heinz Nixdorf Institut und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn beteiligt
  • DFG-Förderung in Höhe von 2,6 Millionen Euro
  • Start im Juli 2019

Schneller, weiter, besser – Nutzer von mobilen Endgeräten fordern heutzutage die Übertragung von immer größeren Datenmengen in Echtzeit. Längst tauschen sich Menschen weltweit online aus und Maschinen kommunizieren im Internet der Dinge. In dieser vernetzten Welt stellt unsere digitale Gesellschaft immer höhere Ansprüche an die Kommunikationstechnik. Wie noch höhere Datenübertragungsraten durch neue Konzepte Realität werden könnten, untersucht die Forschungsgruppe „Metrology for THz Communications“, kurz „METERACOM“, an der Wissenschaftler der Fachgruppe „Schaltungstechnik“ unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn beteiligt sind. Das zunächst auf drei Jahre ausgelegte Vorhaben ist im Juli gestartet und wird mit rund 2,6 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt.

Im Zentrum der Forschungsgruppe steht dabei der Terahertz-Frequenzbereich (THz). In diesem Frequenzbereich könnten zukünftig mehr als 100 Gigabit pro Sekunde übertragen werden. „Das ist in etwa das Zehn- bis Hundertfache dessen, was zurzeit Funksysteme wie WLAN und 5G leisten“, erklärt Prof. Schreytt. Da derart hohe Funkfrequenzen und Datenraten allerdings hohe Herausforderungen an die Kommunikationstechnik stellen, ist es das Ziel der Forschungsgruppe, u. a. Messverfahren zu erforschen, die dabei helfen sollen, die Leistungsfähigkeit der THz-Kommunikation in realen Umgebungen vorherzusagen. Besonderen Fokus legen die Wissenschaftler*innen dabei auf die Möglichkeit, präzise Messungen im Frequenzbereich oberhalb von 300 Gigahertz bei gleichzeitig sehr hohen Bandbreiten durchführen zu können.

Die Wissenschaftler*innen der Universität Paderborn befassen sich bei „METERACOM“ u. a. mit der rauscharmen Frequenzsynthese unter dem Einsatz von Lasern, die extrem kurze Lichtpulse erzeugen, und der optischen Analog-Digital-Wandlung. „Damit wird es in Zukunft möglich sein, Daten mit höheren Datenraten und hochfrequente Signale genauer als jemals zuvor zu vermessen“, so Prof. Scheytt.

In zehn Teilprojekten der DFG-Forschungsgruppe sollen alle Aspekte der THz-Messtechnik in den nächsten drei Jahren detailliert untersucht werden. Von Interesse sind dabei u. a. die Rückführbarkeit von Messungen auf Vergleichsnormale, spezifische Messverfahren zur Charakterisierung der verschiedenen Komponenten der Kommunikationssysteme und des Übertragungskanals sowie Messungen, die für den späteren Betrieb der THz-Kommunikationssysteme benötigt werden.

Die Forschungsgruppe wird von der Technischen Universität Braunschweig koordiniert. Neben der Fachgruppe „Schaltungstechnik“ des Heinz Nixdorf Instituts und dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Universität Paderborn sind auch Wissenschaftler der Phillips-Universität Marburg, der Universitäten Stuttgart und Lübeck sowie der Technischen Universität Illmenau beteiligt, ebenso wie die nationalen Metrologie-Institute aus Deutschland und Großbritannien, die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und das National Physics Laboratory (NPL).

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news-10407 Tue, 15 Oct 2019 10:53:58 +0200 Bewirb dich jetzt für das Heinz-Nixdorf-Programm nachricht/news/bewirb-dich-jetzt-fuer-das-heinz-nixdorf-programm/ Die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik ruft dieses Jahr Studierende der Studiengänge Informatik, Elektrotechnik und Computer Engineering auf, sich für die Teilnahme am Heinz-Nixdorf-Programm zu bewerben. Leistungsstarke Studierende werden gezielt gefördert und unterstützt, indem sie näher an die aktuellen Forschungsthemen herangeführt werden. Das Programm umfasst ein anspruchsvolles Proseminar im Wintersemester, regelmäßige Treffen sowie spezielle Veranstaltungen, z.B. eine Ringvorlesung oder Exkursionen.
Bewerben kann sich, wer bis zu diesem Zeitpunkt die Prüfungen in allen Pflichtfächern mit sehr gut bis gut bestanden hat. Außerdem wird ein besonderes Interesse an den Forschungsgebieten des Studienfachs und der Arbeitsgruppen der Fakultät sowie außeruniversitäres Engagement erwartet.

Aus dem Kreis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen künftig auch studentische Hilfskräfte in Forschung und Lehre gewonnen und auf ihre Tätigkeit vorbereitet werden. Bewerbungen ausgezeichneter Studierender des fünften Fachsemester werden ebenfalls berücksichtigt.

Noch bis zum 26.10.2019 können Interessentinnen und Interessenten ihr ausgefülltes Bewerbungsformular einsenden. Die Bewerbung richten Sie bitte per E-Mail an die jeweiligen Programmbeauftragten der Institute:
haeb(at)nt.upb(dot)de (Elektrotechnik und Computer Engineering)
scheideler(at)uni-paderborn(dot)de (Informatik)

Weitere Informationen zum Programm und das Bewerbungsformular finden sich hier:
https://www.eim.uni-paderborn.de/fakultaet/studium/studienangebot/elitefoerderung/

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news-10343 Thu, 26 Sep 2019 10:54:49 +0200 Mehrere Beiträge des Fachgebietes Elektrische Messtechnik wurden auf dem 2019 ICU - International Congress on Ultrasonics - in Brügge mit dem "RWB Stephens Prize" ausgezeichnet nachricht/news/mehrere-beitraege-des-fachgebietes-elektrische-messtechnik-wurden-auf-dem-2019-icu-international-co-1/ Das Fachgebiet Elektrische Messtechnik war dieses Jahr mit drei Beiträgen beim International Congress on Ultrasonics (2019 ICU) in Brügge vom 3. bis 6. September 2019 sehr erfolgreich vertreten. Das Fachgebiet Elektrische Messtechnik war dieses Jahr mit drei Beiträgen beim International Congress on Ultrasonics (2019 ICU) in Brügge vom 3. bis 6. September 2019 sehr erfolgreich vertreten.

Frau Nadine Feldmann beschrieb in ihrem Beitrag "A sensitivity-based optimisation procedure for the characterisation of piezoelectric discs" eine Methode zur Bestimmung des vollständigen Materialparametersatzes piezoelektrischer Keramikscheiben anhand einer einzelnen Probe. Für diesen Vortrag wurde Frau Feldmann mit "Honorable Mentions" gewürdigt.

Herr Tim Hetkämper berichtete in seinem Vortrag "Evolutionary algorithm for the design of passive electric matching networks for ultrasonic transducers" über optimale elektrische Anpassungsnetzwerke für Ultraschallwandler.

In einem dritten Beitrag "Quantifying frequency-dependent absorption phenomena" stellte Herr Leander Claes seinen Lösungsansatz für eine hoch präzise akustische Absorptionsmessung zur selektiven Bestimmung der Volumenviskosität vor. Für die beiden letztgenannten Vorträge erhielten jeweils Herr Hetkämper und Herr Claes den "R. W. B. Stephens Prize".

Der Preis ist Prof. Raymond Stephens (1902-1990) gewidmet, welcher die "Ultrasonics International" Konferenzen (Vorläufer des ICU) mitinitiierte und als herausragender Professor viele Studenten im Bereich der physikalischen Akustik und des Ultraschalls unterrichtete und inspirierte. Der Preis wird von ELSEVIER gestiftet und jedes Jahr an fünf herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen bzw. Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die Preisträger wurden von einer von Prof. Wolfgang Sachse geleiteten Kommission ausgewählt. Überreicht wurden die Urkunden bei der Abschlussveranstaltung des 2019 ICU von Prof. Zhongqing Su, Editor in Chief der Fachzeitschrift "Ultrasonics".

Die Veröffentlichung der schriftlichen Fassungen der Beiträge im Tagungsband steht noch aus.

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news-10329 Wed, 25 Sep 2019 12:50:54 +0200 Intelligente Elektromobilität: Maximilian Schenke von der Universität Paderborn mit Preis des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ausgezeichnet nachricht/news/intelligente-elektromobilitaet-maximilian-schenke-von-der-universitaet-paderborn-mit-preis-des-bundes/ Die Verkehrswende ist aktuell ein Topthema. Alternative Antriebstechnologien haben Hochkonjunktur. Auch die Wissenschaft entwickelt Ideen für die Zukunft der Mobilität. Für ihre innovativen Arbeiten im Bereich der Elektromobilität wurden am Donnerstag, 19. September, in Nürnberg vier Nachwuchswissenschaftler vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Fraunhofer-Gesellschaft mit dem „DRIVE-E-Studienpreis“ ausgezeichnet. Maximilian Schenke von der Universität Paderborn ist einer der Preisträger. 

Regelung von Elektromotoren mithilfe Künstlicher Intelligenz

Schenke belegte Platz zwei in der Preiskategorie „Projekt- bzw. Bachelorarbeiten“ und erhielt 2.000 Euro Preisgeld. In seiner Projektarbeit erarbeitete der Student der Elektrotechnik einen innovativen Ansatz zur Regelung elektrischer Motoren mithilfe des sogenannten tiefen bestärkenden Lernens (Deep Reinforcement Learning). Das bestärkende Lernen ist eine Form des Maschinellen Lernens. Hier entscheidet eine künstliche Intelligenz allein auf Basis zuvor gesammelter Daten ohne manuelle Eingriffe eines Experten. Durch Schenkes Ansatz ist die Regelung eines Elektromotors selbstlernend und so in der Lage, sich auf verschiedene Motorenzustände einzustellen. Damit kann der Motor effizienter arbeiten und der Regler passt sich selbstständig an variierende Betriebs- und Umgebungsbedingungen an. 

Dazu Maximilian Schenke: „Durch viele Simulationen konnte der Regler eine Menge Daten über das elektrische Verhalten des Motors sammeln. Diese Daten helfen nun bei der Überführung des Motors in den gewünschten Betriebszustand. In Zukunft verbessern die maschinellen Lernverfahren auf diesem Weg einerseits die Reaktionszeit des Fahrzeugs beim Bremsen und Beschleunigen. Andererseits wird auch die begrenzte Batterieleistung optimal ausgenutzt. Die Auszeichnung meiner Arbeit bedeutet mir sehr viel. Ich freue mich, einen Beitrag zum Thema elektrisches Fahren liefern zu können. Das Projekt ist deshalb für mich noch nicht abgeschlossen. In meiner Masterarbeit werde ich versuchen, weitere Erkenntnisse über die intelligente Regelung elektrischer Maschinen zu sammeln und das Verfahren weiter verbessern.“

Dr.-Ing. Oliver Wallscheid, Forschungsgruppenleiter im Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA)“, freut sich über den Erfolg seines Studenten: „Die Auszeichnung von Maximilian Schenke ist ein gelungenes Beispiel für die Forschungsorientierung der Masterstudiengänge am Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik. Herr Schenke kann zurecht stolz auf diese Anerkennung sein. Er konnte sich einem harten, bundesweiten Wettbewerb gegenüber vielen Bewerbern durchsetzen. Trotz des tollen Erfolgs bleiben allerdings noch viele offene Forschungsfragen, wie z. B. das Absichern von Elektromotoren gegenüber kritischen Betriebszuständen oder besonders effiziente Lernvorgänge, die in kurzer Zeit zielführende Regler hervorbringen. Diesen und vielen weitere Themen der intelligenten Regelungstechnik widmen wir uns am Fachgebiet LEA zurzeit, um die elektrische Antriebstechnik in Deutschland weiter voranzubringen.“

BMBF und Fraunhofer-Gesellschaft fördern wissenschaftlichen Nachwuchs, der zu Elektromobilität forscht

„Um Herausforderungen wie dem Klimawandel zu begegnen, müssen wir auch in der Mobilität neue Wege gehen. Die Elektromobilität bietet dazu eine Möglichkeit. Sie trägt zum Klimaschutz bei. Umso wichtiger ist es, dass Forscherinnen und Forscher hier zu neuen Erkenntnissen kommen. Neues Wissen ist ein Schlüssel zum Fortschritt“, so Bundesforschungsministerin Anja Karliczek in ihrer Grußbotschaft zur Preisverleihung.

„DRIVE‐E“ wurde 2009 als Initiative des BMBF und der Fraunhofer‐Gesellschaft ins Leben gerufen. Seitdem nahmen mehr als 500 junge Talente, die sich für die Zukunft der Elektromobilität begeistern, am Nachwuchsprogramm teil. Bewerben können sich Bachelor- und Masterstudierende, Absolventen und Doktoranden aller Hochschulen aus den Studienrichtungen Maschinenbau, Elektrotechnik, Mechatronik, Physik, Wirtschaftsingenieurwesen und verwandter Studienrichtungen.

Die Verleihung des „DRIVE-E-Studienpreises“ findet jährlich als Höhepunkt der „DRIVE-E-Akademie“ statt. Die Akademie bietet 50 ausgewählten Teilnehmern aus Deutschland die Chance, eine Woche lang mit Vorträgen, Workshops und Exkursionen in die Theorie und Praxis der Elektromobilität sowie angrenzender Technologien und Konzepte einzutauchen.

Weitere Informationen zur Forschung des Fachgebiets „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ der Universität Paderborn: ei.uni-paderborn.de/lea

Weitere Informationen zum Preis: www.drive-e.org/studienpreis

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news-10326 Tue, 24 Sep 2019 14:08:57 +0200 Neue Videos: Summer School 2019 für Studierende der Xidian University nachricht/news/neue-videos-summer-school-2019-fuer-studierende-der-xidian-university-1/ Vom 12. bis 23.08.19 veranstaltete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik eine Summer School für Studierende der Xidian University, China. Vom 12. bis 23.08.19 veranstaltete die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik eine Summer School für Studierende der Xidian University, China. Diese richtete sich vor allem an Studierende des Faches Electrical Engineering. In der ersten Woche gab es diverse Vorlesungen und Vorträge von Paderborner Wissenschaftlern; außerdem bekamen die Besucher aus China Einblicke in die Forschungslabore der Elektrotechnik. In der zweiten Woche wurde dann aktiv in verschiedenen Projekten geforscht. Neben den fachlichen Programmpunkten gab es auch kulturelle Angebote: So besuchten die Studierenden u.a. die Wewelsburg sowie das Karl-Marx-Museum in Trier und trafen Studierende der Universität Paderborn bei einem Grillabend.

In der neuen Videoreihe berichten einige der chinesischen Studierenden von ihren Erlebnissen während der Summer School, was ihnen besonders gefallen hat und was die größten Unterschiede zwischen einer chinesischen und einer deutschen Universität sind. Außerdem erläutert Prof. Dr. Jens Förstner, Professor für theoretische Elektrotechnik, Zweck und Ablauf der zweiwöchigen Summer School.

Die Videos sind ab sofort auf dem YouTube Kanal der Fakultät zu finden: https://www.youtube.com/user/FakultaetEIM

Prof. Förstner wird über die Summer School auch im Rahmen der „Infoveranstaltung über die vielfältigen Verbindungen der Universität Paderborn nach China“ am 27.9.2019 ab 16:00 Uhr im G-Hörsaal berichten. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen.

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news-10306 Thu, 19 Sep 2019 10:27:24 +0200 BeSt-MINT Fachtagung nachricht/news/best-mint-fachtagung/ Anlässlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) vom 04.-05. September 2019 eine Fachtagung zum Thema genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung. Im Fokus stand die Diskussion um aktuelle Forschungsergebnisse im Dialog von Theorie und Praxis. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens veranstaltete das Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ (fgi) vom 04.-05. September 2019 eine Fachtagung zum Thema genderkompetente MINT-Berufs- und Studienorientierung. Im Fokus stand die Diskussion um aktuelle Forschungsergebnisse im Dialog von Theorie und Praxis. Mit über 80 Teilnehmer*innen, unter anderem aus dem schulischen Kontext, der Berufs- und Studienwahlberatung, der Arbeitsagenturen sowie Forscher*innen geschlechter-reflektierender Berufs- und Studienorientierung, war die Tagung sehr gut besucht und das Interesse übertraf die Vorstellungen der Organisatorinnen. Eine Leitfrage der Tagung beschäftigte sich mit dem gesellschaftlichen Einfluss auf junge Frauen in der MINT-Berufs- und Studienorientierung. Außerdem wurde danach gefragt, ob es Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Studien- und Berufswahlverhalten von jungen Frauen und Männern in und außerhalb von Deutschland gibt. Auch der Einfluss der Eltern, der Schule und des Fernsehens auf die Studien- und Berufsorientierung junger Frauen war an diesen zwei Tagen ein Thema.

Der erste Tag startete mit der Begrüßung der BeSt-MINT-Teilnehmer*innen durch Prof.in Dr.in - Ing.in Katrin Temmen (Professur Technik Didaktik, Vorsitzende der Projekt-Steuerungsgruppe) und Franziska Pestel (Projektleiterin "Frauen gestalten die Informationsgesellschaft"). Im Anschluss stimmten Prof.in Dr.in Birgit Riegraf (Präsidentin der Universität Paderborn), Prof.in Dr.in - Ing.in Katrin Temmen und Magdalena Hein (Landesgeschäftsstelle zdi.NRW) die Tagungsteilnehmer*innen ein, boten einen ersten Blick auf das Thema Frauen in MINT an der Universität Paderborn und die Vielfalt der MINT-Projekte in NRW.

Prof.in Dr.in Christiane Micus-Loos (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) eröffnete die Tagung mit ihrem Vortrag zum Thema „Des eigenen Glückes Schmied*in?! Geschlechterreflektierende Perspektiven auf berufliche Orientierungen und Lebensplanungen junger Frauen“. Sie sprach von normativen Anforderungen mit denen sich bereits Jugendliche, aber vor allem junge Frauen ab 14 Jahren konfrontiert sehen und dem Nachteil der Individualisierung, in dem auch das mögliche Scheitern individualisiert wird. Anschließend berichtete Dr.in Katja Driesel-Lange (Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Zentrum für Berufsorientierungs- und Berufsverlaufsforschung) speziell zur Berufs- und Studienorientierung in Deutschland. Sie ging zudem auf Theorien ein, welche den Prozess der Berufs- und Studienwahl bzw. -orientierung beschreiben und wie früh im Kindesalter dieser durch gesellschaftliche Bilder beeinflusst wird.

Den Ausklang des ersten Tages bildete eine Stadtführung durch Paderborn mit einem anschließenden Abendempfang im Rathaus. Der stellv. Bürgermeister Martin Pantke begrüßte die Gäste und stellte die Stadt Paderbornvor. Bei Live-Musik und gutem Essen stand zudem die Vernetzung und der Austausch im Vordergrund.

Am Donnerstag startete die BeSt-MINT-Tagung mit einer Retrospektive: 20 Jahre Frauen gestalten die Informationsgesellschaft durch Franziska Pestel. Sie zeigte nicht nur wie das Projekt sich in den letzten 20 Jahren weiterentwickelt hat, sondern auch wie ehemalige Teilnehmerinnen die besuchten Maßnahmen in Bezug auf die Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung einschätzen. Anschließend stellte Prof.in Dr.in Barbara Schwarze (Hochschule Osnabrück) in ihrem Vortrag das erfolgreiche Konzept des Technikum
Niedersachsens vor. Am frühen Mittag konnten die Teilnehmer*innen zwischen zwei parallelen Panels auswählen. Dr. Stefan Brämer (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Projekt InvestMINT) stellte drei Studien zum familiären Einfluss auf die Berufs- und Studienorientierung vor. Heike vom Orde (Internationales Zentralinstitut für das Jugend- und Bildungsfernsehen, München) referierte über den Einfluss von Fernsehen auf die Berufs- und Studienorientierung. Den Tagungsabschluss bildete ein DisQspace. Dieses Format bot die Chance eine Roll-Up-Ausstellung „Ist MINT etwas für meine Tochter?“, eine Poster-Ausstellung und ein World-Café mit Vortragenden der verschiedenen Panels noch einmal für den Erfahrungsaustausch und die Vernetzung zu nutzen.

Das Organisationsteam von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ bedankt sich ganz herzlich bei allen Vortragenden, den Tagungsgästen, sowie den Unterstützer*innen: Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies (ZG) der Universität Paderborn,
Universitätsgesellschaft Paderborn e. V., der Gleichstellungsbeauftragten Irmgard Pilgrim, der Zentralen Studienberatung, dem Lehrstuhl Technikdidaktik der Universität Paderborn und dem zdi Zentrum FIT.Paderborn.

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news-10248 Tue, 27 Aug 2019 09:23:08 +0200 Herbst-Uni – das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe vom 14. bis 18. Oktober an der Universität Paderborn – Anmeldungen jetzt möglich nachricht/news/herbst-uni-das-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-der-mittel-und-oberstufe-vom-14-bis-18-ok/ Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober, wieder die „Herbst-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 14. Oktober, bis Freitag, 18. Oktober, wieder die „Herbst-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Anmeldungen sind noch bis zum 3. Oktober online möglich: www.upb.de/fgi/herbst-uni

Auf dem Programm stehen interaktive Vorlesungen, Workshops und eine Studien-Informationsmesse. Es warten spannende Themen wie „Warum schillert der Schmetterling so farbenprächtig?“, „Fünf Sterne für diese Vorlesung? – Zur Bedeutung von Online-Bewertungen“ oder „Wie kommt der Ton ins Ohr?“. Außerdem gibt es dieses Mal ganz neu einen Special-Day mit einer fächerübergreifenden Event-Vorlesung und verschiedenen Exkursionen zu regionalen MINT-Unternehmen, wie dSPACE, Benteler und Phoenix Contact. Zum Abschluss der Schnupperwoche können sich die Schülerinnen bei einem „Round Table Dating“ mit erfolgreichen MINT-Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft über mögliche Berufsfelder und aktuelle Trends austauschen. Zum Abschluss erhalten die Schülerinnen ein Teilnahmezertifikat.

Das komplette Programm und weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.upb.de/fgi/herbst-uni

Über die Herbst-Uni

Die Herbst-Uni findet seit 20 Jahren an der Universität Paderborn statt und wird vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft (fgi)“ organisiert und durchgeführt. Analog zur Veranstaltung im Herbst findet für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe auf dem Paderborner Campus außerdem jährlich die Frühlings-Uni statt.

Alle Angebote von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ im Überblick: www.upb.de/fgi

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news-10199 Thu, 08 Aug 2019 12:40:57 +0200 Summer School für Studierende der Xidian University nachricht/news/summer-school-fuer-studierende-der-xidian-university-1/ Vom 12.-23. August findet in der Fakultät EIM eine zweiwöchige Summer School für Studierende der Xidian University statt. Die erwarteten 27 Bachelorstudierenden der Elektrotechnik lernen dabei die Forschungsaktivitäten und Studiengänge der Fakultät im Rahmen von verschiedenen Vorträgen und einer anschließenden Projektwoche kennen. Zudem sind verschiedene Exkursionen wie Besichtigungen der Stadt Paderborn, der Wewelsburg, und des HNF sowie weitere Freizeitaktivitäten geplant. Die Summer School ist ein Baustein der intensivierten Beziehungen der Universität Paderborn mit der Xidian University und wir hoffen dadurch zusätzliche gut qualifizierte Studierende für unsere internationalen Studiengänge Electrical Systems Engineering, Computer Engineering und Optoelectronics&Photonics gewinnen zu können. Details zum Programm finden sich unter https://go.upb.de/xdu2019flyer. Fragen bitte an Prof. Jens Förstner, Fachgebiet Theoretische Elektrotechnik.

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news-10139 Sun, 21 Jul 2019 12:17:00 +0200 Erkennung von Geräuschen mithilfe Künstlicher Intelligenz: Janek Ebbers bei internationalem Wettbewerb erfolgreich nachricht/news/erkennung-von-geraeuschen-mithilfe-kuenstlicher-intelligenz-janek-ebbers-bei-internationalem-wettbewe/ Wie Computer Geräusche automatisch erkennen können, damit beschäftigt sich Janek Ebbers vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Bei einem internationalen Wettbewerb hat er sich nun mit seinem wissenschaftlichen Ansatz in einem Teilnehmerfeld aus über 400 Forscherinnen und Forschern behauptet und den 5. Platz belegt.

Der Wettbewerb findet seit 2013 unter dem Namen „Detection and Classification of Acoustic Scenes and Events“ (DCASE) statt und versammelt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, die ihre Verfahren zur automatischen Erkennung von akustischen Ereignissen vergleichen. So handelt es sich bei den akustischen Ereignissen z. B. um das Zuschlagen einer Tür, das Geräusch eines Lüfters oder etwa das Bellen eines Hundes. Die hierbei angewendeten Methoden werden auch als „Deep Learning“-Verfahren bezeichnet und stammen aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz. Bei dem Verfahren erhält ein Computer sogenannte Trainingsdaten, um innerhalb eines eigenständigen Lernprozesses irgendwann zur richtigen Lösung zu kommen, wie in diesem Fall die Identifizierung eines bestimmten Geräusches. Die besondere Herausforderung der Aufgabe bestand für Ebbers und die anderen Forscher darin, dass nur ein geringer Teil der Trainingsdaten von Menschen mit der richtigen Bezeichnung eines Geräusches versehen wurden, während die überwiegende Mehrzahl der Daten mit automatisiert erstellten und damit möglicherweise fehlerbehafteten Bezeichnungen versehen waren. Ebbers erfolgreicher Ansatz zeichnete sich durch eine geschickte Netzarchitektur sowie intelligente Methoden zur Vervielfältigung von Daten aus.

„Das ist eine herausragende Platzierung in einem internationalen Teilnehmerfeld. Sie bestätigt wieder, dass man an der Universität Paderborn nicht nur sehr gut studieren, sondern auch international konkurrenzfähig forschen kann“, freut sich Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik. Intelligente Systeme zur automatischen Erkennung von Sprache und Geräuschen sind mittlerweile im heutigen Alltag fest verankert und finden z. B. in Produkten wie Amazon Echo Anwendung. An der Universität Paderborn setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit diesen Technologien auseinander. So fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) aktuell ein Projekt von Häb-Umbach, in dem es mithilfe eines von ihm entwickelten Verfahrens möglich ist, Störgeräusche sowie Halleffekte innerhalb der automatischen Spracherkennung zu minimieren.

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news-9975 Wed, 17 Jul 2019 13:33:21 +0200 Ferngesteuerter Unterricht eröffnet den Studierenden bereits zum dritten Mal praxisnahe Möglichkeiten nachricht/news/ferngesteuerter-unterricht-eroeffnet-den-studierenden-bereits-zum-dritten-mal-praxisnahe-moeglichkeite-1/ Euer Nachbar Leon hat letztes Jahr auf seinem Bauernhof einen Event Teich angelegt und mit einer großen Party eingeweiht. Dein Onkel hat einen alten Bauwagen in seiner Firma, den er verschrotten möchte, da er nicht mehr auf der Baustelle einsetzbar ist. Da kommt Dir eine geniale Idee: Warum den Event Teich nicht um eine Attraktion erweitern? Leon ist begeistert und zusammen wollt ihr den Bauwagen in eine Sauna verwandeln.

Aus dieser Einstiegsidee entwickelten 12 Lehramtsstudierende der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbautechnik eine ganze Unterrichtsreihe für die elfte Klasse des Beruflichen Gymnasiums Ingenieurwissenschaften am Richard-von-Weizsäcker Berufskolleg. Sie ließen die Schülerinnen und Schüler den Flaschenzug für eine höhenverstellbare Saunabank entwerfen, das Holz der Saunabank Kriterien geleitet auswählen und die Ursache für einen Stromausfall im Saunawagen ermitteln. Das Besondere an dieser Lernsituation: die Studierenden hatten nicht nur die Gelegenheit selbst eine Doppelstunde aus der Unterrichtsreihe im Berufskolleg zu erproben. Sie konnten auch in den vier Wochen vorher das Unterrichtsgeschehen „fernsteuern“, indem sie den kooperierenden Lehrerinnen Kerstin Moeschke und Magdalena Gadomski die Ziele und Inhalte der einzelnen Unterrichtsstunden übermittelten. Aus den wöchentlichen Rückmeldungen entwickelten und modifizierten sie in diesem Sommersemester innerhalb des Seminars „Planung, Durchführung und Reflexion von komplexen Lehr- und Lernsituationen in Aus-, Fort- und Weiterbildung“ die nächsten Schritte in der Lernsituation. Durch dieses intensive Miteinander erwachsen der Schule Unterrichtsmaterialien und interdisziplinäre Projektideen, den Studierenden praxisnahe Erfahrungen. Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen, die Leiterin des Fachgebiets Technikdidaktik, die gemeinsam mit den Lehrerinnen dieses Seminarkonzept für die Masterstudierenden entwickelt hat, ist begeistert: „Die Kooperation ist eine einmalige Gelegenheit, die Studierenden realitätsnah und dennoch intensiv begleitet auf ihr Praxissemester vorzubereiten“.   

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news-9935 Thu, 11 Jul 2019 09:59:51 +0200 Themenspecial „Künstliche Intelligenz“ nachricht/news/themenspecial-kuenstliche-intelligenz/ Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wis-senschaftsjahr dreht sich 2019 alles um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Schon heute bestimmen Anwendungen, die auf Digitalisierung und Maschinellem Lernen basieren, weite Bereiche unseres Lebens: Von virtuellen Assistenzsys-temen über Industrieroboter bis hin zu humanoiden Pflegekräften – die intelligen-ten Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab. Wie diese Systeme funktionieren und welche gesellschaftlichen Implikationen es dabei gibt, erörtern Paderborner Wis-senschaftler im Rahmen eines Themenspecials. Dabei liegt der Fokus auf ihrer Forschung, mit der sie die Entwicklung mitgestalten. Im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Wissenschaftsjahr dreht sich 2019 alles um das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Schon heute bestimmen Anwendungen, die auf Digitalisierung und Maschinellem Lernen basieren, weite Bereiche unseres Lebens: Von virtuellen Assistenzsystemen über Industrieroboter bis hin zu humanoiden Pflegekräften – die intelligenten Maschinen nehmen uns viel Arbeit ab. Wie diese Systeme funktionieren und welche gesellschaftlichen Implikationen es dabei gibt, erörtern Paderborner Wissenschaftler im Rahmen eines Themenspecials. Dabei liegt der Fokus auf ihrer Forschung, mit der sie die Entwicklung mitgestalten.

Schluss mit Überhitzung: Temperaturvorhersage im Elektromotor mithilfe von Künstlicher Intelligenz

Ein plötzlicher Motorausfall auf der Autobahn oder ein Brand unter der Haube: Um diese Horrorszenarien zu vermeiden, muss die Temperatur in elektrischen Motoren dauerhaft überprüft werden. Bisherige Systeme können das allerdings nur annährend leisten. Schuld daran sind zu hohe Kosten für notwendige Sensoren. Wissenschaftler der Universität Paderborn arbeiten daher an der Entwicklung einer Software, die die Temperatur auf Basis von Künstlicher Intelligenz an kritischen Stellen berechnet. Das Konzept nennt sich „Überwachtes Maschinelles Lernen“.

„Die Temperaturentwicklung kann in elektrischen Motoren, insbesondere für eine Nutzung im Rahmen der Elektromobilität, aktuell nicht vollständig durch Messtechnik ermittelt werden. Entsprechende Sensoren und deren Einbau sind schlichtweg zu teuer – vor allem im rotierenden Teil des Motors. Daher brauchen wir Ersatzmodelle, die die Temperatur im Betrieb an definierten Stellen schätzen – beispielsweise bei den kostspieligen und sensiblen Dauermagneten“, erklärt Dr. Oliver Wallscheid, Forschungsgruppenleiter im Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ an der Universität.

Solche Ersatzmodelle basieren aktuell auf physikalischen Gleichungen und müssen für jeden Motortyp neu aufgestellt werden. Dazu Wallscheid: „Das kann problematisch sein, wenn Motoren einer Großproduktionsserie nicht exakt gleich sind – in diesem Fall müssen zusätzliche Sicherheitsreserven vorgesehen werden, die dazu führen, dass nur ein Teil der gesamten Motorleistung abgerufen werden kann. Ebenso wenig können alle auftretenden physikalischen Effekte durch bisherige Modelle nachgebildet werden, sodass immer eine gewisse Schätzungsungenauigkeit zurückbleibt.“

Die Lösung: datengetriebene Ansätze. Dazu arbeiten die Wissenschaftler um Wallscheid mit Modellen, die mathematische Funktionen und künstliche neuronale Netze, also Methoden der abstrakten Informationsverarbeitung, beinhalten. Das Projekt, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird, ist angesiedelt im Bereich der Künstlichen Intelligenz: „Die Modelle sind in einer Software dargestellte mathematische Funktionen, beispielsweise tiefe künstliche neuronale Netze, die ohne physikalische Gleichungen auskommen. Es bestehen somit mehr Freiheitsgrade, um auf Basis verfügbarer Messdaten wie der Drehzahl oder des durch die Motorwicklungen fließenden Stroms auf die Temperatur zu schließen“, erklärt der verantwortliche Projektingenieur Wilhelm Kirchgässner.

Arbeiten an der Schnittstelle von Elektrotechnik, Informatik und Mathematik

Mithilfe des Maschinellen Lernens sollen neuartige Ansätze zur Temperaturschätzung in Antrieben und anderen energietechnischen Anwendungen gefunden werden, die sich von den etablierten Methoden der Ingenieurswissenschaften grundlegend unterscheiden. „Statt bekanntes Systemwissen zur Modellbildung heranzuziehen, werden bei uns ausschließlich datengetriebene Black-Box-Ansätze mittels experimenteller Prüfstandsmessungen trainiert. Jetzt stehen wir vor der Herausforderung, geeignete Modellstrukturen aus einer großen Masse möglicher Lösungskandidaten zu identifizieren, mit denen sich die Temperaturschätzung möglichst genau und robust realisieren lässt“, sagt Kirchgässner.

Und es gibt noch eine Herausforderung: Die Modelle dürfen nicht beliebig komplex sein. „Sonst können sie nicht auf kostengünstigen und eher schwachen Mikroprozessoren wie dem Steuergerät im E-Fahrzeug in Echtzeit berechnet werden“, erklären die Experten. Bis das Vorhaben 2021 beendet ist, sollen entsprechende Ansätze vorliegen und dann von der akademischen Grundlagenforschung in die industrielle Anwendung überführt werden.

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news-9835 Mon, 01 Jul 2019 11:38:54 +0200 Best Paper Award für Sören Hanke vom Fachgebiet für Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik nachricht/news/best-paper-award-fuer-soeren-hanke-vom-fachgebiet-fuer-leistungselektronik-und-elektrische-antriebstech-1/ Während des diesjährigen “International Symposium on Predictive Control of Electrical Drives and Power Electronics (PRECEDE)”, welches in Quanzhou (China) Anfang Juni stattfand, hat Sören Hanke vom Fachgebiet für Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) den Best Paper Award verliehen bekommen. Sein Arbeitspapier mit dem Titel „Finite-Control-Set Model Predictive Control for a Permanent Magnet Synchronous Motor Application with Online Least Squares System ldentification“ adressiert moderne Regelungsverfahren für elektrische Antriebe, welche neben einer maximalen Systemdynamik auf die kontinuierliche Anpassung an veränderliche Betriebsbedingungen (z. B. Temperaturschwanken oder Exemplarstreuung) abzielt, um auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen einen sicheren Systembetrieb zu gewährleisten. Die hieraus abgeleitete Regelungssoftware kann beispielsweise zur Ansteuerung von elektrischen Antrieben in Fahrzeugen aber auch industriellen Produktionsanlagen (Servotechnik) verwendet werden. Koautoren des Beitrags sind Oliver Wallscheid und Joachim Böcker (ebenfalls Fachgebiet LEA) sowie Sebastian Peitz und Michael Dellnitz (beide vom Lehrstuhl für Angewandte Mathematik). Die Veröffentlichung basiert auf Arbeiten im Kontext des zurzeit laufenden DFG-Projekts „Modellprädiktive Direkte Drehmomentregelung permanent erregter Synchronmotoren (Projektnummer 316493223)“.

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news-9805 Mon, 24 Jun 2019 12:59:41 +0200 Neues Ultraschall-Messverfahren zur vollständigen Bestimmung der Materialeigenschaften von Polymeren: DFG-Forschungsprojekt an der Universität Paderborn gestartet nachricht/news/neues-ultraschall-messverfahren-zur-vollstaendigen-bestimmung-der-materialeigenschaften-von-polymeren/ Sie begegnen uns an vielen Orten, ohne dass wir sie wahrnehmen: Polymere, chemische Verbindungen aus Kettenmolekülen oder verzweigten Molekülen. Industriell hergestellte Polymere sind der Hauptbestandteil von Faserverbundwerkstoffen und Metall-Kunststoff-Verbundbauteilen. Sie begegnen uns an vielen Orten, ohne dass wir sie wahrnehmen: Polymere, chemische Verbindungen aus Kettenmolekülen oder verzweigten Molekülen. Industriell hergestellte Polymere sind der Hauptbestandteil von Faserverbundwerkstoffen und Metall-Kunststoff-Verbundbauteilen. Somit sind sie elementar für den Hybrid-Leichtbau. Daneben werden polymere Werkstoffe zunehmend in ultraschallbasierten Messsystemen eingesetzt. Diese Systeme werden etwa in der Autoindustrie als Einparkhilfe genutzt. Doch obwohl Polymere für technische Anwendungen wichtig sind, lassen sich ihre mechanischen und akustischen Materialeigenschaften mit bisherigen Messverfahren nicht hinreichend genau bestimmen. Ein neues, auf drei Jahre angelegtes Forschungsprojekt von Universität Paderborn und Universität Duisburg-Essen will das ändern. Das Projekt „Vollständige Bestimmung der akustischen Materialparameter von Polymeren (VaMP)“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit rund 400.000 Euro gefördert.

„Die heute eingesetzten polymeren Werkstoffe sind sehr vielfältig und haben unterschiedliche mechanische und akustische Materialeigenschaften“, erklärt Projektleiter Prof. Dr.-Ing. Bernd Henning vom Fachgebiet Elektrische Messtechnik der Universität Paderborn. So lassen sich weiche, schallabsorbierende polymere Werkstoffe, aber auch feste, schallleitende und zugleich leichte Werkstoffe herstellen. Daneben hängen die Materialeigenschaften der Polymere von äußeren Bedingungen wie Temperatur und Feuchte sowie von der konkreten Belastung eines Bauteils ab und können sich im Laufe der Zeit deutlich verändern. „Um künftig geeignete Materialmodelle für technische Anwendungen entwickeln und eigenschaftsverändernde Prozesse im Polymerwerkstoff besser verstehen zu können, müssen wir daher alle relevanten mechanischen und akustischen Materialeigenschaften von Polymeren vollständig experimentell bestimmen“, betont Dmitrij Dreiling, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt.

Bisherige Messverfahren können das nicht leisten. Dazu Henning: „Aktuelle Messverfahren zur Bestimmung der mechanischen Materialeigenschaften von Polymeren basieren auf statischen Annahmen und sind zerstörende Prüfverfahren, bei denen die polymere Werkstoffprobe irreparabel verändert wird. Um eine repräsentative Aussage zu erhalten, müssen viele Werkstoffproben zerstörend analysiert werden. Hinzu kommt: Die unter statischen Annahmen bestimmten Materialeigenschaften der Polymere gelten nicht mehr im hochfrequenten Ultraschallbereich.“

Im Forschungsprojekt wollen die Wissenschaftler in Paderborn und an der Universität Duisburg-Essen daher neuartige Ultraschall-Messverfahren entwickeln. Mit deren Hilfe soll es künftig möglich sein, die mechanischen und akustischen Materialeigenschaften von Polymeren zerstörungsfrei und über einen sehr weiten Frequenzbereich genau zu bestimmen. „Die Paderborner Gruppe übernimmt die Entwicklung des Messverfahrens und realisiert die Ultraschall-Messeinrichtung. Parallel entwickeln die Kollegen an der Universität Duisburg-Essen eine neue Simulationssoftware. Die Materialparameterbestimmung gelingt durch einen perfekten Abgleich der Mess- und Simulationsergebnisse“, beschreibt Henning das Vorgehen.

Dreiling ergänzt: „Wir möchten die genauen Zusammenhänge zwischen den statischen mechanischen und den hochfrequenten akustischen Materialeigenschaften von Polymeren charakterisieren. Nur so können wir die bisherigen zerstörenden Prüfverfahren ersetzen.“ Erste Projektergebnisse werden Anfang 2020 erwartet.

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news-9801 Mon, 24 Jun 2019 12:12:25 +0200 Langer Abend der Studienberatung am 27. Juni an der Universität Paderborn nachricht/news/langer-abend-der-studienberatung-am-27-juni-an-der-universitaet-paderborn/ Wer im kommenden Wintersemester ein zulassungsbeschränktes Studium an der Universität Paderborn aufnehmen möchte, kann sich noch bis zum 15. Juli bewerben. Unentschlossene Studieninteressierte, die Orientierung benötigen und die verschiedenen Studiengänge näher kennenlernen möchten, können am Donnerstag, 27. Juni, von 14 bis 20 Uhr beim landesweiten „Langen Abend der Studienberatung“ an der Universität ausführliche Beratung in Anspruch nehmen.

Neben Vorträgen und spezifischen Sprechstunden zu den Studiengängen steht die Zentrale Studienberatung für Fragen rund um das Studienangebot, zum Bewerbungsprozedere und einen gelungenen Studienstart zur Verfügung. „Wir freuen uns erstmals auch einen Vortrag zum Thema Studienorientierung im Netz anbieten zu können. Als Ergänzung zu unserem Beratungsangebot bekommen Studieninteressierte so hilfreiche Tipps für die eigene Online-Recherche zum Thema Studienwahl.“, erklärt Cinderella Welz von der Zentralen Studienberatung.

Ebenfalls vor Ort sind auch Berater für akademische Berufe der Agentur für Arbeit Paderborn, die bei Fragen zu anderen Hochschulorten, Ausbildungsplätzen und Überbrückungsmöglichkeiten durch Freiwilligendienst oder Auslandsaufenthalt behilflich sind. Zudem wird es Informationen zur Studienfinanzierung (BAföG) und zum Studium mit Behinderung oder chronischer Erkrankung geben.

Um 15 und 17 Uhr bieten Studierende jeweils eine Tour „Quer über den Campus“ an und berichten über das studentische Leben und Lernen an der Universität Paderborn.

Das vollständige Programm gibt es unter www.upb.de/zsb.

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news-9784 Thu, 13 Jun 2019 13:12:30 +0200 E²-Day – Tag der Elektrotechnik nachricht/news/e2-day-tag-der-elektrotechnik/ Am Mittwoch, den 12.06.19, fand der diesjährige E2-Day statt. Diese Informationsmesse richtet sich an Studierende der Elektrotechnik und verwandter Studiengänge: In lockerer Atmosphäre konnten die Studierenden im G-Hörsaal alle Informationen rund um ihr Studium und die verschiedenen Fachgruppen erhalten. Am Mittwoch, den 12.06.19, fand der diesjährige E2-Day statt. Diese Informationsmesse richtet sich an Studierende der Elektrotechnik und verwandter Studiengänge: In lockerer Atmosphäre konnten die Studierenden im G-Hörsaal alle Informationen rund um ihr Studium und die verschiedenen Fachgruppen erhalten. Es gab Stände zu Lehrveranstaltungen im Wahlpflichtbereich, Forschung und Lehre der Fachgebiete, Abschlussarbeiten u.v.m. Studierende, die auf der Suche nach einem Job sind, fanden zahlreiche Stellenausschreibungen für SHK- und WHB-Stellen. Auch der Austausch mit der Fachschaft wurde den ganzen Nachmittag angeboten. Im Foyer des G-Hörsaals gab es zur Stärkung Kaffee und Kuchen.

Damit auch alle interessierten Studierenden teilnehmen konnten, gab es für die Studiengänge des Instituts von 14:00 bis 18:00 Uhr vorlesungsfrei. So wurde die Veranstaltung – trotz anfänglich schlechten Wetters – sehr gut angenommen.

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news-9756 Tue, 11 Jun 2019 11:42:00 +0200 Dr.-Ing. Moritz Schulze Darup baut Emmy Noether-Nachwuchsgruppe auf: Paderborner Ingenieur erhält eine der renommiertesten deutschen Förde-rungen für Nachwuchswissenschaftler nachricht/news/dr-ing-moritz-schulze-darup-baut-emmy-noether-nachwuchsgruppe-auf-paderborner-ingenieur-erhaelt-ei/ Mit rund 1,5 Millionen Euro fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten sechs Jahren die Nachwuchsforschung an der Universität Paderborn: Der Regelungstechniker Dr. Moritz Schulze Darup baut damit eine Emmy Noether-Nachwuchsgruppe zur Entwicklung verschlüsselter Regelungstechnologien für vernetzte Systeme auf. Das Emmy Noether-Programm der DFG eröffnet besonders qualifizierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern die Möglichkeit, sich durch die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.

Schulze Darup, bisher akademischer Rat am Lehrstuhl für Regelungs- und Automatisierungstechnik der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, überzeugte das DFG-Fachkollegium mit seinem Projekt „Grundlagen verschlüsselter optimierungsbasierter Regelungen für vernetzte Systeme". Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben kombiniert moderne Regelungskonzepte mit Methoden der numerischen Optimierung und kryptografischen Verfahren. Ziel ist die Entwicklung verschlüsselter Regelungsalgorithmen, die die Vertraulichkeit und Integrität sensibler Prozessdaten in Cloud-basierten und verteilten Regelungssystemen sicherstellen.

Zum Hintergrund: Smarte Stromnetze, Gebäudeautomation, intelligente Transportsysteme und Roboterschwärme sind nur einige Beispiele für moderne vernetzte Regelungssysteme. Die gezielte Beeinflussung derartiger Systeme durch Regelungen erfordert die Kommunikation von sensiblen Systemdaten über öffentliche Netzwerke und die Auswertung dieser Daten auf externen Plattformen. Verschlüsselte Regelungsverfahren zielen darauf ab, die damit einhergehenden Sicherheitslücken zu schließen. Dazu werden die Regelungsalgorithmen beispielsweise durch den Einsatz homomorpher Verschlüsselungen so modifiziert, dass sie in der Lage sind, verschlüsselte Regelungseingriffe basierend auf verschlüsselten Systemdaten (ohne zwischenzeitliche Entschlüsselungen) zu berechnen. „Langfristig soll die neue Technologie unsere kritische Infrastruktur – wie etwa Kraftwerke oder Stromnetze – besser schützen", prognostiziert Schulze Darup. Er freut sich darüber hinaus, dass mit der Förderung auch eine Stärkung der interdisziplinären und informationstechnischen Ausrichtung der Universität Paderborn einhergeht.

Die Nachwuchsgruppe wird ihre Arbeit voraussichtlich ab November aufnehmen. Zur Vervollständigung des Teams werden aktuell noch zwei wissenschaftliche Mitarbeiterinnen bzw. Mitarbeiter gesucht. Die zugehörige Ausschreibung findet sich unter folgendem Link:

https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/4-4/stellenangebote/Kennziffer3860.pdf

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news-9740 Wed, 05 Jun 2019 12:39:48 +0200 Neuer Stipendiat im Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik nachricht/news/neuer-stipendiat-im-fachgebiet-leistungselektronik-und-elektrische-antriebstechnik/ Seit Mai 2019 verstärkt Jarren Lange im Rahmen eines DAAD-Stipendiums das Team Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA). An der Witwatersrand Universität in Johannesburg, Südafrika, forscht Jarren Lange an flexiblen dezentralen erneuerbaren Energieversorgungssystemen. Seine Arbeit über alternative Versorgungssysteme adressiert die defizitäre Energieversorgungslage in Afrika unter Berücksichtigung der Ziele der globalen Energiewende. Dabei befasst er sich mit der Schwarzstart-Fähigkeit elektrischer Energiesysteme.

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news-9730 Tue, 04 Jun 2019 11:09:39 +0200 Vortrag von Jan Chorowski über Sprachverarbeitung mit WaveNet Autoencodern nachricht/news/vortrag-von-jan-chorowski-ueber-sprachverarbeitung-mit-wavenet-autoencodern/ Donnerstag, 06.06.19, 14:00 Uhr in P1.3.02

Jan Chorowski, außerordentlicher Professor an der Fakultät für Mathematik und Informatik an der Universität Breslau, wird diese Woche Donnerstag einen Vortrag an der Uni Paderborn über das Thema „Unsupervised speech representation learning using WaveNet autoencoders“ halten. In seinem Abstract erläutert er seinen Vortragsgegenstand wie folgt:

Learning representations of data in an unsupervised way is still an open problem of machine learning. We consider representations of speech learned using autoencoders equiped with WaveNet decoders. In this way, the encoder only needs to provide the little information needed to supplement all that can be inferred by the autoregressive decoder. This allows learning a representation able to capture high level semantic content from the signal, e.g. phoneme identities, while being invariant to confounding low level details in the signal such as the underlying pitch contour or background noise. 

I will show how the design choices of the autoencoder, such as the bottleneck kind its hyperparameters impact the induced latent representation. I will also show applications to unsupervised acoustic unit discovery on the ZeroSpeech task.

Jan Chorowski erlangte seinen Master of Science in Elektrotechnik an der Technischen Universität Breslau und promovierte an der University of Louisville, Kentucky in 2012. Er arbeitete bereits mit vielen Forschungseinrichtungen zusammen; darunter Google Brain, Microsoft Reserch und dem Labor von Yoshua Bengio an der University of Montreal. Sein primäres Forschungsinteresse liegt in der Anwendung von Neuronalen Netzen bei Problemen, welche einfach für Menschen zu handhabend sind, für Maschinen aber problematisch erscheinen, wie etwa Sprache und Sprachverarbeitung. Genau damit wird er sich in seinem Vortrag am Donnerstag befassen.

Alle Interessenten sind herzlich eingeladen!

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news-9693 Wed, 22 May 2019 08:58:23 +0200 CHE Ranking 2019 – Elektrotechnik erzielt Spitzenwerte nachricht/news/che-ranking-2019-elektrotechnik-erzielt-spitzenwerte-1/ Anfang Mai sind die Ergebnisse des neuen Rankings vom Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) erschienen. Hier wurden u.a. die Resultate des Fachs Elektro- und Informationstechnik aktualisiert. Gute Punktzahlen bekam hier vor allem der Masterstudiengang Elektrotechnik: Zur Spitzengruppe zählte der Studiengang in der Kategorie „Internationale Ausrichtung“ (mit 6/9 Punkten), was u.a. aus einem Anteil von 90% fremdsprachiger Lehrveranstaltungen resultiert. Gelobt wurde auch der hohe Übungsanteil des Fachs: Die Anzahl der Übungsstunden ist mindestens so hoch wie die Anzahl der Vorlesungsstunden. Auch der große Wahlpflichtanteil im Master mit der Möglichkeit, eine Vertiefung in insgesamt sechs Studienmodellen (Energie und Umwelt, Kognitive Systeme, Kommunikationstechnik, Mikroelektronik, Optoelektronik, Prozessdynamik; Studienmodell Optoelektronik mit Anbindung an die Physik im Rahmen des Center for Advanced Optoelectronics and Photonics (CeOPP)) zu wählen, ist lobenswert. Das Lernen in Kleingruppen hat sich auch als sehr effektiv erwiesen.

Die Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik landete außerdem in der Kategorie „Unterstützung am Studienanfang“ in der Spitzengruppe (9/14 Punkten). 

Umfassende Ergebnisse des aktuellen Rankings sind hier einsehbar: www.zeit.de/che-ranking

 

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news-9552 Wed, 17 Apr 2019 13:36:42 +0200 Frühlings-Uni 2019 – Auftakt einer ereignisreichen MINT-Woche für Schülerinnen nachricht/news/fruehlings-uni-2019-auftakt-einer-ereignisreichen-mint-woche-fuer-schuelerinnen/ Den Startschuss der Woche bildete am Montag die Begrüßung der Schülerinnen durch die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Birgitt Riegraf: „Ich freue mich, dass so viele begeisterte Schülerinnen eine Woche ihrer Ferien an unserer Universität verbringen, um Einblicke in unsere spannenden Forschungstechnologien und -ergebnisse zu gewinnen und um sich über die Studienmöglichkeiten, die die Universität Paderborn im MINT-Bereich zu bieten hat, zu informieren“. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den speziell für die Schülerinnen konzipierten Vorlesungen und Workshops können sie im Laufe der Woche gezielt ihre Fähigkeiten ausprobieren und vorhandenes Wissen vertiefen. Die „Frühlings-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet in diesem Jahr vom 15. bis zum 18. April an der Universität Paderborn statt. Durch spannende Vorlesungen, Laborexperimente und Workshops können die Schülerinnen eine ganze Woche „echte Uni-Luft“ schnuppern. Mit über 70 Anmeldungen war die Frühlings-Uni schnell ausgebucht.

Den Startschuss der Woche bildete am Montag die Begrüßung der Schülerinnen durch die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Birgitt Riegraf: „Ich freue mich, dass so viele begeisterte Schülerinnen eine Woche ihrer Ferien an unserer Universität verbringen, um Einblicke in unsere spannenden Forschungstechnologien und -ergebnisse zu gewinnen und um sich über die Studienmöglichkeiten, die die Universität Paderborn im MINT-Bereich zu bieten hat, zu informieren“. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den speziell für die Schülerinnen konzipierten Vorlesungen und Workshops können sie im Laufe der Woche gezielt ihre Fähigkeiten ausprobieren und vorhandenes Wissen vertiefen.

So lernen sie z. B., wie sie Handys selbst reparieren, wie Verschlüsselungsverfahren funktionieren und wie Computerprogramme dabei helfen, Entscheidungen zu treffen. Besondere Highlights sind die MINT-Messe und das „Round Table Dating“ mit erfolgreichen MINT-Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die den Schülerinnen von ihrem beruflichen Werdegang berichten.

Die Universität Paderborn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die strukturellen Muster der geschlechtstypischen Studien- und Berufswahl aufzubrechen und speziell Schülerinnen für MINT zu begeistern. Die Frühlings-Uni wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ der Universität durchgeführt. Unterstützt wird es im Rahmen des Programms zdi-BSO-MINT von der Regionaldirektion NRW, der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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news-9478 Wed, 03 Apr 2019 10:36:59 +0200 Boys‘ und Girls‘ Day an der Universität Paderborn: Schülerinnen und Schüler lernen Berufs- und Studienmöglichkeiten kennen nachricht/news/boys-und-girls-day-an-der-universitaet-paderborn-schuelerinnen-und-schueler-lernen-berufs-und-studi/ Zum bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day am Donnerstag, 28. März, haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit genutzt, um sich an der der Universität Paderborn über verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten zu informieren und Bereiche kennenzulernen, in denen Frauen bzw. Männer eher selten vertreten sind. Das Angebot reichte vom Lötkurs über eine Reinraumführung, einem Repair-Café für kaputte Handys und der Programmierung eines Chat-Roboters bis hin zum Arbeiten mit Arduinos, einer Soft- und Hardware-Plattform mit Mikrocontroller. Zusätzlich erhielten die jungen Menschen Informationen zum naturwissenschaftlichen und technischen Studium an der Paderborner Hochschule.
 
Im zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn des Heinz-Nixdorf MuseumsForums und der Universität Paderborn stand für die Schülerinnen das Thema Löten im Fokus. Nachdem sie sich mit dem Löten vertraut gemacht hatten, erstellten sie Blinkschaltungen, die sie anschließend mit nach Hause nehmen durften. Die Veranstaltungen des Boys’ Days orientierten sich an den Berufen des Grundschullehrers und des Bibliothekars. Zudem wurde im Workshop „Mode und Textil“ der gleichnamige Studiengang vorgestellt. Hier konnten die Schüler häkeln, einen „menschlichen Webstuhl“ kreieren und schließlich eigene Modeentwürfe umsetzen.
 
Die Angebote beim Boys‘ und Girls’ Day an der Universität wurden vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ koordiniert. Weitere Informationen unter: www.upb.de/fgi

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news-9447 Fri, 29 Mar 2019 10:26:23 +0100 Für eine sichere, saubere und effiziente Energieversorgung nachricht/news/fuer-eine-sichere-saubere-und-effiziente-energieversorgung-1/ Land NRW fördert den Aufbau eines Microgrid-Labors an der Universität Paderborn mit 3,37 Millionen Euro Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Förderung des Projekts „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) an der Universität Paderborn beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,74 Millionen Euro, davon werden 3,37 Millionen Euro vom Land NRW und der Europäischen Union über EFRE-Mittel bereitgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Labors ist das „Kompetenzzentrum für nachhaltige Energietechnik“ (KET) der Universität mit dem von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker geleiteten Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“. Am Donnerstag, 28. März, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid übergeben. Land NRW fördert den Aufbau eines Microgrid-Labors an der Universität Paderborn mit 3,37 Millionen Euro

Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Förderung des Projekts „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) an der Universität Paderborn beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,74 Millionen Euro, davon werden 3,37 Millionen Euro vom Land NRW und der Europäischen Union über EFRE-Mittel bereitgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Labors ist das „Kompetenzzentrum für nachhaltige Energietechnik“ (KET) der Universität mit dem von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker geleiteten Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“. Am Donnerstag, 28. März, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid übergeben.

Vor Ort erzeugte Energie wird lokal genutzt

„Regenerative Energieerzeugung stellt die bisherige Infrastruktur auf den Kopf. Sie speist sich aus einer Vielzahl kleiner Quellen und liefert Strom ganz unabhängig vom Bedarf. Mit dem Microgrid-Labor entsteht an der Universität Paderborn die Keimzelle, aus der die Lösungen hierfür hervorgehen können. Das zeigt erneut, dass Ostwestfalen-Lippe in Forschung und Wirtschaft viele führende Köpfe beheimatet, die Antworten auf zentrale Energie- und Umweltfragen entwickeln“, so die Regierungspräsidentin.

„Erneuerbare Energien spielen eine bedeutende Rolle bei der zukunftsfähigen Gestaltung unserer Gesellschaft. Mit dem Microgrid-Labor können wir jetzt einen großen Schritt gehen, dies noch stärker an der Universität zu verankern“, sagt auch Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität Paderborn. „Mit dem μG-Lab wird das KET befähigt, intelligente Energiesysteme der Zukunft zu entwickeln und ganzheitlich zu validieren, bevor diese in den Feldeinsatz kommen“, so Joachim Böcker.

Vernetzte, geografisch verteilte Strukturen mit höchsten Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards zeichnen das heutige Energiesystem in Deutschland aus. „Anders als hierarchische klassische Energienetze müssen regenerative Energien wenn möglich dezentral strukturiert werden“, sagt Böcker. Mit sogenannten „Microgrids“ soll dieser Wandel nun eingeleitet werden. Hierbei handelt es sich um ein dezentrales Konzept, das für flexible, sektorübergreifende und intelligente Energiesysteme steht. Microgrids sind lokale Netze, die aus Energiequellen, -speichern und -verbrauchern verschiedener Sektoren bestehen. Ihre Vorteile: Der Energieverbrauchsanteil von regenerativ bereitgestellter Energie kann erhöht und die am Netzanschlusspunkt benötigte Spitzenleistung reduziert werden. Transporte über lange Distanzen, die sonst mit Verlusten verbunden sind, werden reduziert, sodass die Effizienz der Energieversorgung gesteigert wird. Außerdem werden Verteil- und Übertragungsnetze aufgrund der lokalen Struktur entlastet, womit der Bedarf am Ausbau von kosten- sowie ressourcenintensiven Netzen sinkt. Mögliche Einsatzgebiete von Microgrids wären etwa Industrieunternehmen oder auch Wohnsiedlungen.

Forschen, entwickeln, übertragen und profitieren

Mit dem μG-Lab wird in Paderborn eine Infrastruktur geschaffen, die als Plattform für Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Unternehmen des NRW-Leitmarktes „Energie- und Umweltwirtschaft“ genutzt werden soll. Als zentrales Kompetenz- und Entwicklungszentrum in NRW bietet es den Vorteil, dass es die Qualität von Forschung und Entwicklung in zahlreichen Unternehmen heben kann, ohne dass diese hierfür eigene kostenintensive Labore errichten müssen. Bis es dazu kommt, sind aber noch einige Voraussetzungen zu erfüllen. Dazu gehört die Entwicklung von Hochleistungs-Netzknoten, die mit entsprechender Software einen sogenannten Microgrid-Emulator bilden und das Verhalten z. B. von Batterien, Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken im Labor exakt nachbilden können. Auf diese Weise wird das KET in die Lage versetzt, im Labor neue Microgrid-Konzepte durch umfangreiche realistische Untersuchungen zu validieren, bevor diese in die industrielle Praxis transferiert werden. Genau das steckt laut Böcker als großes Ziel hinter dem Paderborner μG-Lab: „Wir möchten die Forschung und Entwicklung intensivieren und den Wissenstransfer stärken, damit NRW auf einem umkämpften Weltmarkt letztlich von dem Wertschöpfungspotential dieses Technologiefeldes profitieren kann“.

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news-9409 Mon, 25 Mar 2019 09:33:00 +0100 18.03.2019. Schülerlabore gestalten Zukunft – die 14. LeLa-Jahrestagung in Paderborn nachricht/news/18032019-schuelerlabore-gestalten-zukunft-die-14-lela-jahrestagung-in-paderborn/ Zwei Tage lang treffen sich Fachvertreterinnen und –vertreter aus ganz Deutschland auf der 14. LeLa-Jahrestagung (LeLa, kurz für LernortLabor- Bundesverband der Schülerlabore e.V.), der bundesweiten Tagung der Schülerlabore in Paderborn. Zu Gast waren u.a. auch Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Thomas Koch, Ausbildungsleiter BENTELER Steel Tube GmbH und Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Prof. Katrin Temmen vom Fachgebiet Technikdidaktik der Universität Paderborn zum Thema „Schülerlabor und Universität – zwei getrennte Welten?“ diskutieren die Teilnehmenden, wie Schülerlabore Kinder und Jugendliche zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft befähigen können. Die jährliche LeLa-Tagung fördert die Vernetzung der Schülerlabore auf bundesweiter und europäischer Ebene. In Kooperation mit zdi.NRW findet sie in diesem Jahr im Heinz-Nixdorf MuseumsForum Paderborn statt, welches gemeinsam mit der Universität Paderborn Träger des zdi-Schülerlabors coolMINT ist.

Zum ersten Mal stellen bei der diesjährigen Tagung mobile Schülerlabore sich und ihre Arbeit vor- vom voll ausgestatteten Truck, in dem der Laborbetrieb stattfindet bis zum mobilen Experiment. In Foren diskutiert werden unter anderem die Bedeutung von Digitalisierung, Social Media, Technologien wie 3D-Druck und der Aufbau von regionalen Strukturen zur Bereicherung der Bildungslandschaft bundesweit.

zdi.NRW ist mit über 4.500 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und Gesellschaft die größte Gemeinschaftsoffensive zur MINT-Nachwuchsförderung in Europa. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mehr als 40 zdi-Netzwerke und rund 70 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, das Schulministerium und die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit (Quelle:zdi).

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news-9349 Mon, 04 Mar 2019 08:57:46 +0100 Frühlings-Uni – MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe vom 15. bis 18. April – Anmeldungen jetzt möglich nachricht/news/fruehlings-uni-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-der-mittel-und-oberstufe-vom-15-bis-18-apr/ Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 15. April, bis Donnerstag, 18. April, wieder die „Frühlings-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Anmeldungen sind vom 1. März bis zum 8. April online möglich: www.upb.de/fgi/frühlings-uni

Auf dem Programm stehen interaktive Vorlesungen, Workshops und eine Studien-Informationsmesse. Es warten spannende Themen wie „Handys selbst reparieren“, „Fahren wie von Geisterhand“ oder „Die Qual der Wahl - Wie Computer helfen Entscheidungen zu treffen“. Zum Abschluss der Veranstaltung können sich die Schülerinnen bei einem „Round Table Dating“ mit Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und Wirtschaftsexpertinnen aus dem MINT-Bereich über mögliche Berufsfelder und aktuelle Trends austauschen. Während der vier Tage werden die Teilnehmerinnen in den Mensen auf dem Campus versorgt. Zum Abschluss erhalten die Schülerinnen ein Teilnahmezertifikat.

Das komplette Programm und weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.upb.de/fgi/frühlings-uni

Über die Frühlings-Uni

Die Frühlings-Uni findet seit 20 Jahren jährlich an der Universität Paderborn statt und wird vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft (fgi)“ organisiert und durchgeführt. Analog zur Veranstaltung im Frühling findet für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe auf dem Paderborner Campus außerdem jährlich die Herbst-Uni statt.

Alle Angebote von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ im Überblick: https://www.uni-paderborn.de/universitaet/fgi

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news-9328 Thu, 21 Feb 2019 17:00:21 +0100 Schülerinnen lernen Programmierung eines Roboters: Fünfter Durchgang des MINT-Mentoring-Programms „look upb“ der Universität Paderborn mit Erfolg beendet nachricht/news/schuelerinnen-lernen-programmierung-eines-roboters-fuenfter-durchgang-des-mint-mentoring-programms-l/ Am Montag, 18. Februar, haben Schülerinnen das MINT-Mentoring-Programm „look upb“ an der Universität Paderborn erfolgreich abgeschlossen und ihre Zertifikate erhalten. Das Programm bietet naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe einen praxisnahen Einblick in die Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) der Universität Paderborn. Der mittlerweile fünfte Durchgang von „look upb“, der im Oktober vergangenen Jahres startete, schloss nun mit einem MINT-Workshop über das Programmieren von Robotern ab. In Kooperation mit dem GET Lab der Universität bekamen die Schülerinnen die Möglichkeit, selbstständig einen Roboter zu programmieren und einen der Rettungsroboter selbst zu steuern.

Die Schülerinnen konnten ein Semester lang einen MINT-Studiengang ihrer Wahl kennenlernen, indem sie eine Studentin (Mentorin) zu Vorlesungen, in die Bibliothek, die Mensa und Labore begleiteten. Ein Bestandteil des Programms war die Exkursion in das PHOENIX CONTACT Trainingscenter in Schieder. Bei der Abschlussveranstaltung konnten die letzten Fragen zum Studium und zu der Universität gestellt werden.

Das Mentoring-Programm „look upb“ ist eine Kooperation zwischen dem Mentoring-Programm „perspEktIveM“, das sich an Studentinnen mit Promotionsinteresse richtet, und dem Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“. Der nächste Durchgang von „look upb“ beginnt in Kürze. Bewerbungsschluss hierfür ist Sonntag, 10. März. Weitere Informationen zum Mentoring-Programm und zur Anmeldung unter:
www.upb.de/look

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news-9222 Wed, 30 Jan 2019 13:45:12 +0100 Universität Paderborn: INFOTAG für Schülerinnen und Schüler am 4.2. findet statt – Job-Infotag am 16.2. fällt aus nachricht/news/universitaet-paderborn-infotag-fuer-schuelerinnen-und-schueler-am-42-findet-statt-job-infotag-am-16/ Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Studienorientierung: Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, sich an Infoständen und in Fachvorträgen über die Studiengänge der Uni Paderborn zu informieren, Probevorlesungen und Workshops zu besuchen sowie an Labor- und Bibliotheksführungen teilzunehmen. Jede Schülerin/jeder Schüler kann sich aus den umfangreichen Angeboten ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen und so in kurzer Zeit einen kompakten Überblick über einzelne Studiengänge bekommen. Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Studienorientierung: Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, sich an Infoständen und in Fachvorträgen über die Studiengänge der Uni Paderborn zu informieren, Probevorlesungen und Workshops zu besuchen sowie an Labor- und Bibliotheksführungen teilzunehmen. Jede Schülerin/jeder Schüler kann sich aus den umfangreichen Angeboten ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen und so in kurzer Zeit einen kompakten Überblick über einzelne Studiengänge bekommen.

Weitere Informationen unter: https://zsb.uni-paderborn.de/angebote/infotag/

Der ursprünglich für Samstag, 16. Februar, geplante Job-Infotag der vier Rotary-Clubs aus Paderborn, der Agentur für Arbeit und der Universität entfällt in diesem Jahr und findet 2020 wieder statt.

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news-9203 Tue, 22 Jan 2019 13:28:22 +0100 Ehemaliger Doktorand Dr. Vadim Issakov ausgezeichnet und zu Gast in Paderborn nachricht/news/ehemaliger-doktorand-dr-vadim-issakov-ausgezeichnet-und-zu-gast-in-paderborn/ Herr Dr. Vadim Issakov, ehemaliger Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik an der Uni Paderborn, wird am 19.02.2019 ab 11:00 Uhr am HNI einen Vortrag zum Thema „Design Challenges and Methodology Considerations for Highly-Integrated RF and mm-Wave Systems in Silicon-Based Technologies“ halten. Herr Dr. Vadim Issakov, ehemaliger Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik an der Uni Paderborn, wird am 19.02.2019 ab 11:00 Uhr am HNI einen Vortrag zum Thema „Design Challenges and Methodology Considerations for Highly-Integrated RF and mm-Wave Systems in Silicon-Based Technologies“ halten. Kürzlich erhielt er vom Institute for Electrical and Electronic Engineers (IEEE) für 2019 den „Outstanding Young Engineer Award“ der IEEE Microwave Theory and Techniques Society (MTT-S). Gewürdigt werden damit seine "Outstanding Early Career Contributions in the Field of Microwave and Millimeter-wave Integrated Circuits and Measurement Techniques.”

Dr. Issakov arbeitete vom 24.10.2006 bis 31.01.2010 an der Uni Paderborn als Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik. Er beschäftigte sich im Rahmen des Europäischen PIDEA+-Projektes EMCpack/FASMZS in enger Kooperation insbesondere mit dem Fraunhofer IZM, Abt. ASE Paderborn sowie der Infineon AG München mit dem Entwurf integrierter Sender und Empfänger in CMOS-Technologie für ein schmalbandiges 24 GHz Kfz-Radar. Er wurde mit dem Preis des Präsidiums für ausgezeichnete Dissertationen sowie dem Förderpreis der ITG im VDE geehrt. Derzeit ist er bei der Infineon AG München tätig.

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news-9183 Mon, 21 Jan 2019 14:48:23 +0100 Mit dem FUTURE LAB fit für die Zukunft: Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Paderborner Forschungslabor im Bereich der Integrierten Leistungselektronik mit rund einer Million Euro nachricht/news/mit-dem-future-lab-fit-fuer-die-zukunft-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-foerdert-paderbor/ Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. In der Einrichtung forschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Leistungselektronik und entwickeln innovative Technologien, die elektronische Produkte von morgen nachhaltig prägen werden.

Zukunftsfähige Leistungselektronik für Elektromobilität, Datenzentren und regenerative Energiequellen

Die Leistungselektronik nimmt heute eine wichtige Rolle im privaten sowie industriellen Alltag ein. Sie wird immer dann notwendig, wenn elektrische Energie in Bezug auf Spannung, Stromstärke oder Frequenz umgeformt werden muss, z. B. bei Ladegeräten. Das gilt dann nicht nur für kleine Steckernetzteile für Smartphones und Laptops, sondern auch für solche mit bedeutend höherer Leistung zum Laden der Batterien von Elektrofahrzeugen. Auch die Stromversorgung von Daten- und Rechenzentren, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung von zentraler Bedeutung sind, und die Einspeisung von regenerativen Energien aus Photovoltaik und Windkraft in das Stromnetz sind ohne leistungselektronische Umformung praktisch nicht möglich.

Anwendungsorientierte Forschung und Wissenstransfer für neuartige Technologie- und Anwendungsfelder

Mit dem „FUTURE LAB“ machen sich die Wissenschaftler nun fit für zukunftsweisende Forschungen auf dem Gebiet der Leistungselektronik: Neuartige Leistungshalbleiter aus Materialien mit großer Bandlücke, sogenannte WBG-Technologien (wide bandgap), sollen konsequent in dadurch ermöglichten, miniaturisierten Leistungsschaltungen und anwendungsnahen Demonstrator-Geräten verwertet werden. „Nach den Dekaden der Silizium-Technologie stellen nun Halbleitermaterialien wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid, künftig eventuell. sogar Galliumoxid oder Diamant, die wichtigsten Innovationstreiber für leistungselektronische Anwendungen in den kommenden Dekaden dar“, weiß Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets. „Aus ihnen ergeben sich bahnbrechende Möglichkeiten für die Elektromobilität, die regenerativen Energien, die effiziente Versorgung von leistungsfähigen Mobilfunknetzen und Hyperscale-Datenzentren sowie technische und wirtschaftliche Vorteile für viele weitere Anwendungen“, ergänzt Dr.-Ing. Frank Schafmeister vom LEA. Um das Potential dieser Technologie zukünftig voll ausschöpfen zu können, sei eine ganzheitliche Betrachtung des Entwicklungsprozesses von prototypischen Geräten erforderlich, betont Dr.-Ing. Oliver Wallscheid ebenfalls leitender Wissenschaftler im Fachgebiet.

Das Paderborner „FUTURE LAB“ beschäftigt sich mit diesen Herausforderungen und greift dabei auf neueste wegweisende Ausrüstung zurück. Im Zentrum stehen künftig anwendungsorientierte Forschung sowie der Wissenstransfer in die industrielle Praxis. Als Innovationskatalysator soll es Unternehmen dabei helfen, neuartige Technologie- und Anwendungsfelder zu bewerten, sich an ihrer Entwicklung zu beteiligen und neue Märkte zu erschließen.

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news-9179 Fri, 18 Jan 2019 20:48:24 +0100 Wissenschaftler der Universität Paderborn in Junges Kolleg des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft aufgenommen nachricht/news/wissenschaftler-der-universitaet-paderborn-in-junges-kolleg-des-nrw-ministeriums-fuer-kultur-und-wisse/ Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. 

„Im Jungen Kolleg werden Nachwuchswissenschaftler nicht nur ideell, sondern auch fachlich und finanziell gefördert. Die Aufnahme bringt aber insbesondere die beteiligten Forschungsbereiche voran, da durch die Aufnahme vor allen Dingen der interdisziplinäre Diskurs forciert wird“, erklärt Stephan Hohloch. Der Chemiker ist Leiter einer Arbeitsgruppe, die an der Synthese neuer, funktioneller metallorganischer Verbindungen der Seltenen Erden und der frühen Übergangsmetalle sowie deren Anwendung in chemischen und physikalischen Prozessen forscht. 

 „Der persönliche Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern verschiedener Universitäten über Fächergrenzen hinaus bringt ein riesiges Potenzial mit sich“, bestätigt auch Moritz Schulze Darup, der seit 2017 als Akademischer Rat am Lehrstuhl für Regelungs- und Automatisierungstechnik (RAT) der Universität Paderborn arbeitet. Schulze Darups Forschung konzentriert sich auf sichere Regelungskonzepte für vernetzte Systeme. 

„Die Aufnahme ist nicht nur eine Würdigung herausragender wissenschaftlicher Leistungen, sondern auch eine Investition in die Spitzenforschung der Zukunft“, sind sich Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt und Prof. Dr. Reinhard Keil, Dekane der Fakultäten für Naturwissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, einig.

Weitere Informationen unter:http://controlsystems.upb.de/team/dr-moritz-schulze-darup.html sowie https://chemie.uni-paderborn.de/arbeitskreise/anorganische-und-analytische-chemie/hohloch/.

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