Nachrichten - Fakultät EIM - Elektrotechnik (Uni Paderborn) http://ei.uni-paderborn.de Aktuelle Informationen des Instituts für Elektrotechnik (Universität Paderborn) de_DE Uni Paderborn Sat, 20 Apr 2019 14:17:28 +0200 Sat, 20 Apr 2019 14:17:28 +0200 Uni Paderborn news-9552 Wed, 17 Apr 2019 13:36:42 +0200 Frühlings-Uni 2019 – Auftakt einer ereignisreichen MINT-Woche für Schülerinnen nachricht/news/fruehlings-uni-2019-auftakt-einer-ereignisreichen-mint-woche-fuer-schuelerinnen/ Den Startschuss der Woche bildete am Montag die Begrüßung der Schülerinnen durch die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Birgitt Riegraf: „Ich freue mich, dass so viele begeisterte Schülerinnen eine Woche ihrer Ferien an unserer Universität verbringen, um Einblicke in unsere spannenden Forschungstechnologien und -ergebnisse zu gewinnen und um sich über die Studienmöglichkeiten, die die Universität Paderborn im MINT-Bereich zu bieten hat, zu informieren“. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den speziell für die Schülerinnen konzipierten Vorlesungen und Workshops können sie im Laufe der Woche gezielt ihre Fähigkeiten ausprobieren und vorhandenes Wissen vertiefen. Die „Frühlings-Uni – Das MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe“ findet in diesem Jahr vom 15. bis zum 18. April an der Universität Paderborn statt. Durch spannende Vorlesungen, Laborexperimente und Workshops können die Schülerinnen eine ganze Woche „echte Uni-Luft“ schnuppern. Mit über 70 Anmeldungen war die Frühlings-Uni schnell ausgebucht.

Den Startschuss der Woche bildete am Montag die Begrüßung der Schülerinnen durch die Präsidentin der Universität, Prof. Dr. Birgitt Riegraf: „Ich freue mich, dass so viele begeisterte Schülerinnen eine Woche ihrer Ferien an unserer Universität verbringen, um Einblicke in unsere spannenden Forschungstechnologien und -ergebnisse zu gewinnen und um sich über die Studienmöglichkeiten, die die Universität Paderborn im MINT-Bereich zu bieten hat, zu informieren“. MINT – das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. In den speziell für die Schülerinnen konzipierten Vorlesungen und Workshops können sie im Laufe der Woche gezielt ihre Fähigkeiten ausprobieren und vorhandenes Wissen vertiefen.

So lernen sie z. B., wie sie Handys selbst reparieren, wie Verschlüsselungsverfahren funktionieren und wie Computerprogramme dabei helfen, Entscheidungen zu treffen. Besondere Highlights sind die MINT-Messe und das „Round Table Dating“ mit erfolgreichen MINT-Frauen aus Wissenschaft und Wirtschaft, die den Schülerinnen von ihrem beruflichen Werdegang berichten.

Die Universität Paderborn hat es sich zur Aufgabe gemacht, die strukturellen Muster der geschlechtstypischen Studien- und Berufswahl aufzubrechen und speziell Schülerinnen für MINT zu begeistern. Die Frühlings-Uni wird in diesem Jahr bereits zum 20. Mal vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ der Universität durchgeführt. Unterstützt wird es im Rahmen des Programms zdi-BSO-MINT von der Regionaldirektion NRW, der Bundesagentur für Arbeit und des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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news-9518 Mon, 08 Apr 2019 14:43:24 +0200 DFG bewilligt Forschungsgruppe „Metrologie für die THz-Kommunikation (METERACOM)“ – mit dabei: Lehrstuhl Schaltungstechnik der UPB nachricht/news/dfg-bewilligt-forschungsgruppe-metrologie-fuer-die-thz-kommunikation-meteracom-mit-dabei-lehrs/ Die DFG hat ein neues Verbundforschungsprojekt zum Thema drahtlose Kommunikation bei sehr hohen Funkfrequenzen namens „Meterologie für die THz-Kommunikation (METERACOM)“ genehmigt. Teil dieses Forschungsprojekts ist auch der Lehrstuhl Schaltungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Scheytt. Die DFG hat ein neues Verbundforschungsprojekt zum Thema drahtlose Kommunikation bei sehr hohen Funkfrequenzen namens „Meterologie für die THz-Kommunikation (METERACOM)“ genehmigt. Teil dieses Forschungsprojekts ist auch der Lehrstuhl Schaltungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Scheytt.

Bei Frequenzen oberhalb 200GHz können sehr hohe Datenraten bis über 100 Gb/s übertragen werden, etwa das 100-fache dessen, was gegenwärtige Funksysteme leisten (WLAN, 5G). Die hohen Trägerfrequenzen und Bandbreiten sind daher attraktiv für die Funkkommunikation, stellen aber enorme Anforderungen an die Hardware, Signalverarbeitung und Messtechnik. Beispielsweise werden sehr rauscharme Sinussignale bei >100 GHz für Sender und Empfänger benötigt, die nur mit optoelektronischen Frequenzsynthesizern erzeugt werden können. Das Verbundforschungsprojekt finanziert 10 Doktorandenstellen über zwei bis drei Jahre.

Projektpartner in METERACOM sind: TU Braunschweig, Phillips-Universität Marburg, Uni Stuttgart, Uni Kiel, Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB, Braunschweig), TU Ilmenau und National Physical Laboratory (UK). Von Seiten der Uni Paderborn nimmt der Lehrstuhl Schaltungstechnik von Prof. Dr.-Ing. Scheytt am Projekt teil.

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news-9478 Wed, 03 Apr 2019 10:36:59 +0200 Boys‘ und Girls‘ Day an der Universität Paderborn: Schülerinnen und Schüler lernen Berufs- und Studienmöglichkeiten kennen nachricht/news/boys-und-girls-day-an-der-universitaet-paderborn-schuelerinnen-und-schueler-lernen-berufs-und-studi/ Zum bundesweiten Girls‘ und Boys‘ Day am Donnerstag, 28. März, haben Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit genutzt, um sich an der der Universität Paderborn über verschiedene Berufs- und Studienmöglichkeiten zu informieren und Bereiche kennenzulernen, in denen Frauen bzw. Männer eher selten vertreten sind. Das Angebot reichte vom Lötkurs über eine Reinraumführung, einem Repair-Café für kaputte Handys und der Programmierung eines Chat-Roboters bis hin zum Arbeiten mit Arduinos, einer Soft- und Hardware-Plattform mit Mikrocontroller. Zusätzlich erhielten die jungen Menschen Informationen zum naturwissenschaftlichen und technischen Studium an der Paderborner Hochschule.
 
Im zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn des Heinz-Nixdorf MuseumsForums und der Universität Paderborn stand für die Schülerinnen das Thema Löten im Fokus. Nachdem sie sich mit dem Löten vertraut gemacht hatten, erstellten sie Blinkschaltungen, die sie anschließend mit nach Hause nehmen durften. Die Veranstaltungen des Boys’ Days orientierten sich an den Berufen des Grundschullehrers und des Bibliothekars. Zudem wurde im Workshop „Mode und Textil“ der gleichnamige Studiengang vorgestellt. Hier konnten die Schüler häkeln, einen „menschlichen Webstuhl“ kreieren und schließlich eigene Modeentwürfe umsetzen.
 
Die Angebote beim Boys‘ und Girls’ Day an der Universität wurden vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ koordiniert. Weitere Informationen unter: www.upb.de/fgi

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news-9447 Fri, 29 Mar 2019 10:26:23 +0100 Für eine sichere, saubere und effiziente Energieversorgung nachricht/news/fuer-eine-sichere-saubere-und-effiziente-energieversorgung-1/ Land NRW fördert den Aufbau eines Microgrid-Labors an der Universität Paderborn mit 3,37 Millionen Euro Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Förderung des Projekts „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) an der Universität Paderborn beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,74 Millionen Euro, davon werden 3,37 Millionen Euro vom Land NRW und der Europäischen Union über EFRE-Mittel bereitgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Labors ist das „Kompetenzzentrum für nachhaltige Energietechnik“ (KET) der Universität mit dem von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker geleiteten Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“. Am Donnerstag, 28. März, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid übergeben. Land NRW fördert den Aufbau eines Microgrid-Labors an der Universität Paderborn mit 3,37 Millionen Euro

Im Rahmen des Wettbewerbs „Forschungsinfrastrukturen“ hat das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW die Förderung des Projekts „Microgrid-Labor: Energieinfrastruktur der Zukunft“ (μG-Lab) an der Universität Paderborn beschlossen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,74 Millionen Euro, davon werden 3,37 Millionen Euro vom Land NRW und der Europäischen Union über EFRE-Mittel bereitgestellt. Verantwortlich für die Umsetzung des Labors ist das „Kompetenzzentrum für nachhaltige Energietechnik“ (KET) der Universität mit dem von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker geleiteten Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“. Am Donnerstag, 28. März, hat Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl den Zuwendungsbescheid übergeben.

Vor Ort erzeugte Energie wird lokal genutzt

„Regenerative Energieerzeugung stellt die bisherige Infrastruktur auf den Kopf. Sie speist sich aus einer Vielzahl kleiner Quellen und liefert Strom ganz unabhängig vom Bedarf. Mit dem Microgrid-Labor entsteht an der Universität Paderborn die Keimzelle, aus der die Lösungen hierfür hervorgehen können. Das zeigt erneut, dass Ostwestfalen-Lippe in Forschung und Wirtschaft viele führende Köpfe beheimatet, die Antworten auf zentrale Energie- und Umweltfragen entwickeln“, so die Regierungspräsidentin.

„Erneuerbare Energien spielen eine bedeutende Rolle bei der zukunftsfähigen Gestaltung unserer Gesellschaft. Mit dem Microgrid-Labor können wir jetzt einen großen Schritt gehen, dies noch stärker an der Universität zu verankern“, sagt auch Simone Probst, Vizepräsidentin für Wirtschafts- und Personalverwaltung der Universität Paderborn. „Mit dem μG-Lab wird das KET befähigt, intelligente Energiesysteme der Zukunft zu entwickeln und ganzheitlich zu validieren, bevor diese in den Feldeinsatz kommen“, so Joachim Böcker.

Vernetzte, geografisch verteilte Strukturen mit höchsten Sicherheits- und Zuverlässigkeitsstandards zeichnen das heutige Energiesystem in Deutschland aus. „Anders als hierarchische klassische Energienetze müssen regenerative Energien wenn möglich dezentral strukturiert werden“, sagt Böcker. Mit sogenannten „Microgrids“ soll dieser Wandel nun eingeleitet werden. Hierbei handelt es sich um ein dezentrales Konzept, das für flexible, sektorübergreifende und intelligente Energiesysteme steht. Microgrids sind lokale Netze, die aus Energiequellen, -speichern und -verbrauchern verschiedener Sektoren bestehen. Ihre Vorteile: Der Energieverbrauchsanteil von regenerativ bereitgestellter Energie kann erhöht und die am Netzanschlusspunkt benötigte Spitzenleistung reduziert werden. Transporte über lange Distanzen, die sonst mit Verlusten verbunden sind, werden reduziert, sodass die Effizienz der Energieversorgung gesteigert wird. Außerdem werden Verteil- und Übertragungsnetze aufgrund der lokalen Struktur entlastet, womit der Bedarf am Ausbau von kosten- sowie ressourcenintensiven Netzen sinkt. Mögliche Einsatzgebiete von Microgrids wären etwa Industrieunternehmen oder auch Wohnsiedlungen.

Forschen, entwickeln, übertragen und profitieren

Mit dem μG-Lab wird in Paderborn eine Infrastruktur geschaffen, die als Plattform für Forschungs- und Entwicklungsprojekte mit Unternehmen des NRW-Leitmarktes „Energie- und Umweltwirtschaft“ genutzt werden soll. Als zentrales Kompetenz- und Entwicklungszentrum in NRW bietet es den Vorteil, dass es die Qualität von Forschung und Entwicklung in zahlreichen Unternehmen heben kann, ohne dass diese hierfür eigene kostenintensive Labore errichten müssen. Bis es dazu kommt, sind aber noch einige Voraussetzungen zu erfüllen. Dazu gehört die Entwicklung von Hochleistungs-Netzknoten, die mit entsprechender Software einen sogenannten Microgrid-Emulator bilden und das Verhalten z. B. von Batterien, Windkraftanlagen oder Blockheizkraftwerken im Labor exakt nachbilden können. Auf diese Weise wird das KET in die Lage versetzt, im Labor neue Microgrid-Konzepte durch umfangreiche realistische Untersuchungen zu validieren, bevor diese in die industrielle Praxis transferiert werden. Genau das steckt laut Böcker als großes Ziel hinter dem Paderborner μG-Lab: „Wir möchten die Forschung und Entwicklung intensivieren und den Wissenstransfer stärken, damit NRW auf einem umkämpften Weltmarkt letztlich von dem Wertschöpfungspotential dieses Technologiefeldes profitieren kann“.

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news-9409 Mon, 25 Mar 2019 09:33:00 +0100 18.03.2019. Schülerlabore gestalten Zukunft – die 14. LeLa-Jahrestagung in Paderborn nachricht/news/18032019-schuelerlabore-gestalten-zukunft-die-14-lela-jahrestagung-in-paderborn/ Zwei Tage lang treffen sich Fachvertreterinnen und –vertreter aus ganz Deutschland auf der 14. LeLa-Jahrestagung (LeLa, kurz für LernortLabor- Bundesverband der Schülerlabore e.V.), der bundesweiten Tagung der Schülerlabore in Paderborn. Zu Gast waren u.a. auch Klaus Kaiser, Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft, Thomas Koch, Ausbildungsleiter BENTELER Steel Tube GmbH und Prof. Dr. Ingeborg Schramm-Wölk, Präsidentin der Fachhochschule Bielefeld.

Nach dem Eröffnungsvortrag von Prof. Katrin Temmen vom Fachgebiet Technikdidaktik der Universität Paderborn zum Thema „Schülerlabor und Universität – zwei getrennte Welten?“ diskutieren die Teilnehmenden, wie Schülerlabore Kinder und Jugendliche zur Gestaltung ihrer eigenen Zukunft befähigen können. Die jährliche LeLa-Tagung fördert die Vernetzung der Schülerlabore auf bundesweiter und europäischer Ebene. In Kooperation mit zdi.NRW findet sie in diesem Jahr im Heinz-Nixdorf MuseumsForum Paderborn statt, welches gemeinsam mit der Universität Paderborn Träger des zdi-Schülerlabors coolMINT ist.

Zum ersten Mal stellen bei der diesjährigen Tagung mobile Schülerlabore sich und ihre Arbeit vor- vom voll ausgestatten Truck, in dem der Laborbetrieb stattfindet bis zum mobilen Experiment. In Foren diskutiert werden unter anderem die Bedeutung von Digitalisierung, Social Media, Technologien wie 3D-Druck und der Aufbau von regionalen Strukturen zur Bereicherung der Bildungslandschaft bundesweit.

zdi.NRW ist mit über 4.500 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Schule, Politik und Gesellschaft die größte Gemeinschaftsoffensive zur MINT-Nachwuchsförderung in Europa. Jährlich nehmen rund 300.000 Schülerinnen und Schüler an den Angeboten der mehr als 40 zdi-Netzwerke und rund 70 zdi-Schülerlabore teil. Koordiniert wird zdi vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Weitere landesweite Partner sind unter anderem das Wirtschaftsministerium, das Schulministerium und die Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit (Quelle:zdi).

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news-9349 Mon, 04 Mar 2019 08:57:46 +0100 Frühlings-Uni – MINT-Schnupperstudium für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe vom 15. bis 18. April – Anmeldungen jetzt möglich nachricht/news/fruehlings-uni-mint-schnupperstudium-fuer-schuelerinnen-der-mittel-und-oberstufe-vom-15-bis-18-apr/ Abwechslungsreiche Einblicke in die sogenannten MINT-Fächer bietet von Montag, 15. April, bis Donnerstag, 18. April, wieder die „Frühlings-Uni“ an der Universität Paderborn. Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe aller Schulformen können sich in rund 30 Veranstaltungen über das Studium in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik informieren. Anmeldungen sind vom 1. März bis zum 8. April online möglich: www.upb.de/fgi/frühlings-uni

Auf dem Programm stehen interaktive Vorlesungen, Workshops und eine Studien-Informationsmesse. Es warten spannende Themen wie „Handys selbst reparieren“, „Fahren wie von Geisterhand“ oder „Die Qual der Wahl - Wie Computer helfen Entscheidungen zu treffen“. Zum Abschluss der Veranstaltung können sich die Schülerinnen bei einem „Round Table Dating“ mit Studentinnen, Wissenschaftlerinnen und Wirtschaftsexpertinnen aus dem MINT-Bereich über mögliche Berufsfelder und aktuelle Trends austauschen. Während der vier Tage werden die Teilnehmerinnen in den Mensen auf dem Campus versorgt. Zum Abschluss erhalten die Schülerinnen ein Teilnahmezertifikat.

Das komplette Programm und weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.upb.de/fgi/frühlings-uni

Über die Frühlings-Uni

Die Frühlings-Uni findet seit 20 Jahren jährlich an der Universität Paderborn statt und wird vom Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft (fgi)“ organisiert und durchgeführt. Analog zur Veranstaltung im Frühling findet für Schülerinnen der Mittel- und Oberstufe auf dem Paderborner Campus außerdem jährlich die Herbst-Uni statt.

Alle Angebote von „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“ im Überblick: https://www.uni-paderborn.de/universitaet/fgi

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news-9328 Thu, 21 Feb 2019 17:00:21 +0100 Schülerinnen lernen Programmierung eines Roboters: Fünfter Durchgang des MINT-Mentoring-Programms „look upb“ der Universität Paderborn mit Erfolg beendet nachricht/news/schuelerinnen-lernen-programmierung-eines-roboters-fuenfter-durchgang-des-mint-mentoring-programms-l/ Am Montag, 18. Februar, haben Schülerinnen das MINT-Mentoring-Programm „look upb“ an der Universität Paderborn erfolgreich abgeschlossen und ihre Zertifikate erhalten. Das Programm bietet naturwissenschaftlich und technisch interessierten Schülerinnen der gymnasialen Oberstufe einen praxisnahen Einblick in die Studiengänge Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) der Universität Paderborn. Der mittlerweile fünfte Durchgang von „look upb“, der im Oktober vergangenen Jahres startete, schloss nun mit einem MINT-Workshop über das Programmieren von Robotern ab. In Kooperation mit dem GET Lab der Universität bekamen die Schülerinnen die Möglichkeit, selbstständig einen Roboter zu programmieren und einen der Rettungsroboter selbst zu steuern.

Die Schülerinnen konnten ein Semester lang einen MINT-Studiengang ihrer Wahl kennenlernen, indem sie eine Studentin (Mentorin) zu Vorlesungen, in die Bibliothek, die Mensa und Labore begleiteten. Ein Bestandteil des Programms war die Exkursion in das PHOENIX CONTACT Trainingscenter in Schieder. Bei der Abschlussveranstaltung konnten die letzten Fragen zum Studium und zu der Universität gestellt werden.

Das Mentoring-Programm „look upb“ ist eine Kooperation zwischen dem Mentoring-Programm „perspEktIveM“, das sich an Studentinnen mit Promotionsinteresse richtet, und dem Projekt „Frauen gestalten die Informationsgesellschaft“. Der nächste Durchgang von „look upb“ beginnt in Kürze. Bewerbungsschluss hierfür ist Sonntag, 10. März. Weitere Informationen zum Mentoring-Programm und zur Anmeldung unter:
www.upb.de/look

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news-9222 Wed, 30 Jan 2019 13:45:12 +0100 Universität Paderborn: INFOTAG für Schülerinnen und Schüler am 4.2. findet statt – Job-Infotag am 16.2. fällt aus nachricht/news/universitaet-paderborn-infotag-fuer-schuelerinnen-und-schueler-am-42-findet-statt-job-infotag-am-16/ Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Studienorientierung: Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, sich an Infoständen und in Fachvorträgen über die Studiengänge der Uni Paderborn zu informieren, Probevorlesungen und Workshops zu besuchen sowie an Labor- und Bibliotheksführungen teilzunehmen. Jede Schülerin/jeder Schüler kann sich aus den umfangreichen Angeboten ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen und so in kurzer Zeit einen kompakten Überblick über einzelne Studiengänge bekommen. Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Studienorientierung: Schülerinnen und Schüler haben Gelegenheit, sich an Infoständen und in Fachvorträgen über die Studiengänge der Uni Paderborn zu informieren, Probevorlesungen und Workshops zu besuchen sowie an Labor- und Bibliotheksführungen teilzunehmen. Jede Schülerin/jeder Schüler kann sich aus den umfangreichen Angeboten ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen und so in kurzer Zeit einen kompakten Überblick über einzelne Studiengänge bekommen.

Weitere Informationen unter: https://zsb.uni-paderborn.de/angebote/infotag/

Der ursprünglich für Samstag, 16. Februar, geplante Job-Infotag der vier Rotary-Clubs aus Paderborn, der Agentur für Arbeit und der Universität entfällt in diesem Jahr und findet 2020 wieder statt.

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news-9203 Tue, 22 Jan 2019 13:28:22 +0100 Ehemaliger Doktorand Dr. Vadim Issakov ausgezeichnet und zu Gast in Paderborn nachricht/news/ehemaliger-doktorand-dr-vadim-issakov-ausgezeichnet-und-zu-gast-in-paderborn/ Herr Dr. Vadim Issakov, ehemaliger Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik an der Uni Paderborn, wird am 19.02.2019 ab 11:00 Uhr am HNI einen Vortrag zum Thema „Design Challenges and Methodology Considerations for Highly-Integrated RF and mm-Wave Systems in Silicon-Based Technologies“ halten. Herr Dr. Vadim Issakov, ehemaliger Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik an der Uni Paderborn, wird am 19.02.2019 ab 11:00 Uhr am HNI einen Vortrag zum Thema „Design Challenges and Methodology Considerations for Highly-Integrated RF and mm-Wave Systems in Silicon-Based Technologies“ halten. Kürzlich erhielt er vom Institute for Electrical and Electronic Engineers (IEEE) für 2019 den „Outstanding Young Engineer Award“ der IEEE Microwave Theory and Techniques Society (MTT-S). Gewürdigt werden damit seine "Outstanding Early Career Contributions in the Field of Microwave and Millimeter-wave Integrated Circuits and Measurement Techniques.”

Dr. Issakov arbeitete vom 24.10.2006 bis 31.01.2010 an der Uni Paderborn als Doktorand am Fachgebiet Höchstfrequenzelektronik. Er beschäftigte sich im Rahmen des Europäischen PIDEA+-Projektes EMCpack/FASMZS in enger Kooperation insbesondere mit dem Fraunhofer IZM, Abt. ASE Paderborn sowie der Infineon AG München mit dem Entwurf integrierter Sender und Empfänger in CMOS-Technologie für ein schmalbandiges 24 GHz Kfz-Radar. Er wurde mit dem Preis des Präsidiums für ausgezeichnete Dissertationen sowie dem Förderpreis der ITG im VDE geehrt. Derzeit ist er bei der Infineon AG München tätig.

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news-9183 Mon, 21 Jan 2019 14:48:23 +0100 Mit dem FUTURE LAB fit für die Zukunft: Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert Paderborner Forschungslabor im Bereich der Integrierten Leistungselektronik mit rund einer Million Euro nachricht/news/mit-dem-future-lab-fit-fuer-die-zukunft-bundesministerium-fuer-bildung-und-forschung-foerdert-paderbor/ Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. Das Fachgebiet „Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik“ (LEA) an der Universität Paderborn erhält für sein Forschungskonzept „FUTURE LAB: Power Electronics – Integriertes Leistungselektronik-Labor für Wide-Bandgap-Anwendungen der Zukunft mit höchstem Miniaturisierungs- und Wirkungsgrad“ vom Bundesministerium für Bildung Forschung (BMBF) eine Förderung in Höhe von einer Million Euro für die Dauer von drei Jahren. In der Einrichtung forschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Leistungselektronik und entwickeln innovative Technologien, die elektronische Produkte von morgen nachhaltig prägen werden.

Zukunftsfähige Leistungselektronik für Elektromobilität, Datenzentren und regenerative Energiequellen

Die Leistungselektronik nimmt heute eine wichtige Rolle im privaten sowie industriellen Alltag ein. Sie wird immer dann notwendig, wenn elektrische Energie in Bezug auf Spannung, Stromstärke oder Frequenz umgeformt werden muss, z. B. bei Ladegeräten. Das gilt dann nicht nur für kleine Steckernetzteile für Smartphones und Laptops, sondern auch für solche mit bedeutend höherer Leistung zum Laden der Batterien von Elektrofahrzeugen. Auch die Stromversorgung von Daten- und Rechenzentren, die im Zuge der fortschreitenden Digitalisierung von zentraler Bedeutung sind, und die Einspeisung von regenerativen Energien aus Photovoltaik und Windkraft in das Stromnetz sind ohne leistungselektronische Umformung praktisch nicht möglich.

Anwendungsorientierte Forschung und Wissenstransfer für neuartige Technologie- und Anwendungsfelder

Mit dem „FUTURE LAB“ machen sich die Wissenschaftler nun fit für zukunftsweisende Forschungen auf dem Gebiet der Leistungselektronik: Neuartige Leistungshalbleiter aus Materialien mit großer Bandlücke, sogenannte WBG-Technologien (wide bandgap), sollen konsequent in dadurch ermöglichten, miniaturisierten Leistungsschaltungen und anwendungsnahen Demonstrator-Geräten verwertet werden. „Nach den Dekaden der Silizium-Technologie stellen nun Halbleitermaterialien wie Siliziumkarbid und Galliumnitrid, künftig eventuell. sogar Galliumoxid oder Diamant, die wichtigsten Innovationstreiber für leistungselektronische Anwendungen in den kommenden Dekaden dar“, weiß Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Leiter des Fachgebiets. „Aus ihnen ergeben sich bahnbrechende Möglichkeiten für die Elektromobilität, die regenerativen Energien, die effiziente Versorgung von leistungsfähigen Mobilfunknetzen und Hyperscale-Datenzentren sowie technische und wirtschaftliche Vorteile für viele weitere Anwendungen“, ergänzt Dr.-Ing. Frank Schafmeister vom LEA. Um das Potential dieser Technologie zukünftig voll ausschöpfen zu können, sei eine ganzheitliche Betrachtung des Entwicklungsprozesses von prototypischen Geräten erforderlich, betont Dr.-Ing. Oliver Wallscheid ebenfalls leitender Wissenschaftler im Fachgebiet.

Das Paderborner „FUTURE LAB“ beschäftigt sich mit diesen Herausforderungen und greift dabei auf neueste wegweisende Ausrüstung zurück. Im Zentrum stehen künftig anwendungsorientierte Forschung sowie der Wissenstransfer in die industrielle Praxis. Als Innovationskatalysator soll es Unternehmen dabei helfen, neuartige Technologie- und Anwendungsfelder zu bewerten, sich an ihrer Entwicklung zu beteiligen und neue Märkte zu erschließen.

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news-9179 Fri, 18 Jan 2019 20:48:24 +0100 Wissenschaftler der Universität Paderborn in Junges Kolleg des NRW-Ministeriums für Kultur und Wissenschaft aufgenommen nachricht/news/wissenschaftler-der-universitaet-paderborn-in-junges-kolleg-des-nrw-ministeriums-fuer-kultur-und-wisse/ Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. Zwei Wissenschaftler der Universität Paderborn sind in das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste aufgenommen worden. Das hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen jetzt bekanntgegeben. Jun.-Prof. Dr. Stephan Hohloch forscht auf dem Gebiet der Anorganischen Chemie, während Dr. Moritz Schulze Darup im Bereich der Regelungs- und Automatisierungstechnik tätig ist. Die Aufnahme gilt als hohe Auszeichnung in der Wissenschaft und geht mit einem jährlichen Stipendium in Höhe von 10.000 Euro über eine Dauer von vier Jahren einher. Voraussetzung für die Mitgliedschaft sind herausragende wissenschaftliche Leistungen. 

„Im Jungen Kolleg werden Nachwuchswissenschaftler nicht nur ideell, sondern auch fachlich und finanziell gefördert. Die Aufnahme bringt aber insbesondere die beteiligten Forschungsbereiche voran, da durch die Aufnahme vor allen Dingen der interdisziplinäre Diskurs forciert wird“, erklärt Stephan Hohloch. Der Chemiker ist Leiter einer Arbeitsgruppe, die an der Synthese neuer, funktioneller metallorganischer Verbindungen der Seltenen Erden und der frühen Übergangsmetalle sowie deren Anwendung in chemischen und physikalischen Prozessen forscht. 

 „Der persönliche Austausch zwischen Nachwuchswissenschaftlern verschiedener Universitäten über Fächergrenzen hinaus bringt ein riesiges Potenzial mit sich“, bestätigt auch Moritz Schulze Darup, der seit 2017 als Akademischer Rat am Lehrstuhl für Regelungs- und Automatisierungstechnik (RAT) der Universität Paderborn arbeitet. Schulze Darups Forschung konzentriert sich auf sichere Regelungskonzepte für vernetzte Systeme. 

„Die Aufnahme ist nicht nur eine Würdigung herausragender wissenschaftlicher Leistungen, sondern auch eine Investition in die Spitzenforschung der Zukunft“, sind sich Prof. Dr. Wolf Gero Schmidt und Prof. Dr. Reinhard Keil, Dekane der Fakultäten für Naturwissenschaften sowie Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, einig.

Weitere Informationen unter:http://controlsystems.upb.de/team/dr-moritz-schulze-darup.html sowie https://chemie.uni-paderborn.de/arbeitskreise/anorganische-und-analytische-chemie/hohloch/.

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news-9167 Wed, 16 Jan 2019 13:59:53 +0100 Absolventenstudie der Fakultät liefert erfreuliche Ergebnisse nachricht/news/absolventenstudie-der-fakultaet-liefert-erfreuliche-ergebnisse/ 2017 wurde unter den AbsolventInnen der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik des Abschlussjahrgangs 2015 (Bachelor und Master) eine Absolventenstudie bezüglich ihrer rückblickenden Bewertung, Zufriedenheit und (beruflichen) Situation nach dem Abschluss durchgeführt. Unter allen AbsolventInnen und Absolventen hat jeder Vierte an der Studie teilgenommen. Dies freut Studiendekanin Prof. Dr. Gitta Domik-Kienegger sehr: „Diese Rücklaufquote zeigt doch, dass es eine Verbundenheit unserer Absolventen mit ihrer Uni gibt, auch noch eineinhalb Jahre nach dem Abschluss.“ Ein weiterer Grund zur Freude ist auch die Bilanz zur allgemeinen Zufriedenheit mit dem Studium: 84% der Absolvent/innen gaben rückblickend an, mit ihrem Studium glücklich gewesen zu sein: „Dass unsere Studierenden zufriedener mit ihrer bei uns erworbenen Qualifikation sind und eine höhere berufliche Zufriedenheit bescheinigen, als dies im bundesweiten Vergleich der Fall ist, stimmt mich natürlich besonders gut. Wir haben also etwas richtig gemacht!“ Die hohe berufliche Zufriedenheit bescheinigen  95% der Paderborner AbsolventInnen; im bundesweiten Durchschnitt der Studienfächer Elektrotechnik, Informatik und Mathematik liegt die Zufriedenheit bei ca. 70%. „Die Selbstbewertung nach Studienabschluss fällt bei den Studierenden hoch aus, das heißt, wir graduieren junge Menschen, die ihre eigenen Fähigkeiten kennen und schätzen“, zieht die Studiendekanin als Fazit.

Eine negative Quote bietet die Frage nach dem Abschluss in Regelstudienzeit: Nur 30% der Befragten schafften den Bachelor in 3 Jahren bzw. den Master in 2 Jahren. Die positive Ausnahme bilden die Mathematik AbsolventInnen: Sie schafften den Bachelor in vorgesehener Zeit. Prof. Dr. Domik-Kienegger ist vor allem über den Grund der längeren Studienzeit überrascht: „Viele Informatikstudierende, besonders im Masterstudium, schreiben die Verzögerung ihres Abschlusses einer Erwerbsarbeit zu. Hier hat der Fachkräftemangel in der Region wohl die Auswirkung, dass Studierende lukrative Jobangebote aus der Region aufnehmen und deshalb weniger oft zur Uni kommen.“ Ebenso sieht sie aber auch den positiven Effekt, da 70% der AbsolventInnen in der Region bleiben und eine Arbeitsstelle in OWL finden: „Die Wirtschaft der Region und unsere Fakultät sind in einer Win:Win Situation!“ 95% bescheinigen hierbei eine hohe Berufszufriedenheit, was auch mit einem guten Gehalt einher geht: Das durchschnittliche Bruttoeinkommen nach dem Abschluss an der Fakultät EIM liegt bei 3.846€ bei einer Vollzeitbeschäftigung.
Von den BachelorabsolventInnen nahmen 92% nach erfolgreichem Abschluss ein Masterstudium auf; der größte Teil davon blieb an der UPB, in der Elektrotechnik blieben sogar 100% Paderborn treu.

Während des Studiums haben 42% der Befragten mindestens ein studiumsbezogenes Praktikum absolviert; Erfahrungen im Ausland haben lediglich 14% gesammelt, was allerdings auch mit dem bundesweiten Durchschnitt der Fächer übereinstimmt. Aulandssemester sind auch ein Grund für Verzögerungen im Studienablauf, neben „hohen Anforderungen im Studiengang“, „nicht bestandenen Prüfungen“, „Erwerbstätigkeit“ und „persönlichen Gründen“.

Prof. Dr. Domik-Kienegger ist froh, Möglichkeiten wie die Absolventenstudie zu haben, um die Lage der Studierenden nachvollziehen und sie besser unterstützen zu können: „Wir wollen uns kontinuierlich verbessern und wir müssen uns kontinuierlich ändern. Dazu sind Befragungen unserer Studierenden sehr aufschlussreich. Die Veränderungen an unserer Ausbildung sind auch bedingt durch die Veränderung unserer Studierenden: Die starke Zunahme der Studienanfänger pro Abiturjahrgang veränderte die Qualität unserer Studierenden. Wir setzen deshalb seit Jahren das Angebot von Vorkursen vor Studienbeginn ein, damit alle heutigen Studienanfänger die Möglichkeit haben, sich fit für unsere Studiengänge zu machen. Wie Maßnahmen, wie z.B. die Vorkurse, von unseren Studierenden und Absolventen wahrgenommen und angenommen werden, können wir durch Befragungen überprüfen.“


Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie (nur in Netzwerken der UPB verfügbar):
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/3-1/uni-intern/AbsStud_2017/Kurzzusammenfassung__Ergebnisse_PAbs2017_Fakultaet_EIM.pdf

Ergebnisse der Uni Paderborn insgesamt:
https://www.uni-paderborn.de/fileadmin/zv/3-1/Ergebnisse_AbsStud_offen/2017/Kurzzusammenfassung__Ergebnisse_PAbs2017_UPBges.pdf

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news-9149 Thu, 10 Jan 2019 10:46:43 +0100 Workshop: Sprungbrett Forschung! Bewerben für die Wissenschaft – How to apply for jobs in academia nachricht/news/workshop-sprungbrett-forschung-bewerben-fuer-die-wissenschaft-how-to-apply-for-jobs-in-academia/ In many respects, applying for jobs in academia is different from job applications in other sectors. What does an academic portfolio need to look like? Should I go to the interview in a suit or a sweater? Which expertise from my studies or previous work as a graduate student should I particulary emphasize? To start, this seminar will first adress the application process before an interview. Which kinds of PhD positions will fit my qualifications? You will learn how to present yourself in your application documents, how to format your CV, how to document your initial experiences in doing research, and how to present your research interests in a compelling way. Workshop Announcement

Sprungbrett Forschung! Bewerben für die Wissenschaft – How to apply for jobs in academia
(Please notice that this workshop is in English!)

Date: 01.02.2019
Room: P1.4.18
Time: 9.00 am – 5.00 pm

In many respects, applying for jobs in academia is different from job applications in other sectors. What does an academic portfolio need to look like? Should I go to the interview in a suit or a sweater? Which expertise from my studies or previous work as a graduate student should I particulary emphasize? To start, this seminar will first adress the application process before an interview. Which kinds of PhD positions will fit my qualifications? You will learn how to present yourself in your application documents, how to format your CV, how to document your initial experiences in doing research, and how to present your research interests in a compelling way. With this as basis, the second half of the seminar will deal with what happens after you are invited to a job interview, starting with preparing the interview, the kinds of critical questions that might come up, and giving a candidate lecture.

The attendance is free! Please register until 30.01.2019 via mail to: frederike.kallmeyer(at)upb(dot)de

Contact:

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news-9107 Thu, 20 Dec 2018 15:43:12 +0100 INFOTAG für Schülerinnen und Schüler nachricht/news/infotag-fuer-schuelerinnen-und-schueler-3/ Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar 2019, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. Die Universität Paderborn veranstaltet am Montag, 4. Februar 2019, wieder ihren jährlichen INFOTAG für Schülerinnen und Schüler. An diesem Tag dreht sich alles um das Thema Studienorientierung: Schülerinnen und Schüler haben an diesem Tag die Gelegenheit, sich an Infoständen und in Fachvorträgen über die Studiengänge der Uni Paderborn zu informieren, Probevorlesungen und Workshops zu besuchen sowie an Labor- und Bibliotheksführungen teilzunehmen. Jede Schülerin/jeder Schüler kann sich aus den umfangreichen Angeboten ein individuelles Tagesprogramm zusammenstellen und so in kurzer Zeit einen kompakten Überblick über einzelne Studiengänge bekommen.

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news-9121 Thu, 20 Dec 2018 15:40:00 +0100 Secret Santa - Schülerinnen und Schüler bauen Spielzeuge für Kinder mit Behinderungen zu Weihnachten um nachricht/news/secret-santa-schuelerinnen-und-schueler-bauen-spielzeuge-fuer-kinder-mit-behinderungen-zu-weihnachten-1/ Am Dienstag, 18. Dezember, trafen sich 14 Schülerinnen und Schüler der Liboriusschule – LWL-Förderschule und der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule zu einem Weihnachts-Lötworkshop von Makers Help Care und dem Schülerlabor coolMINT.paderborn. In den Werkräumen der Liboriusschule bauten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam elektronische Taster zusammen, mit denen Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen Spielzeuge per Kopfdruck bedienen können. Diese Spielzeuge sollen den Kindern zwischen sechs und achtzehn Jahren zu Weihnachten geschenkt werden. Am Dienstag, 18. Dezember, trafen sich 14 Schülerinnen und Schüler der Liboriusschule – LWL-Förderschule und der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule zu einem Weihnachts-Lötworkshop von Makers Help Care und dem Schülerlabor coolMINT.paderborn. In den Werkräumen der Liboriusschule bauten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam elektronische Taster zusammen, mit denen Kinder mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen Spielzeuge per Kopfdruck bedienen können. Diese Spielzeuge sollen den Kindern zwischen sechs und achtzehn Jahren zu Weihnachten geschenkt werden.

„Solche elektronischen Taster werden in der Sonderpädagogik häufig eingesetzt“, erklärt Nils Beinke, Maker und Gründer von Makers Help Care. Ähnlich wie bei einem Lichtschalter können die Kinder die Spielzeuge per Knopfdruck einschalten. Die Gehäuse der Taster bestehen aus drei Teilen, die vor Ort mit dem 3D-Drucker hergestellt und von den Schülerinnen und Schüler zusammengesetzt werden. Die Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitarbeitende des Schülerlabors unterstützten die jungen Tüftler bei dem Zusammenbau.

Die Idee für den dreistündigen Workshop wurde vornehmlich von Nils Beinke in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen und Lehrern der Liboriusschule und der Heinz-Nixdorf-Gesamtschule sowie dem zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn entwickelt. Nils Beinke, ehemaliger Lehrer der Liboriusschule und Sonderpädagoge in Bad Oeynhausen, baut ehrenamtlich in Do-it-yourself Manier Hilfsmittel für Menschen mit Behinderung.

Das zdi-Schülerlabor coolMINT.paderborn ist ein gemeinsames Projekt der Universität Paderborn und des Heinz Nixdorf MuseumsForums. Es wird durch die Initiative des Innovations- und Wissenschaftsministeriums, Zukunft durch Innovation (ZdI), gefördert. Das Schülerlabor möchte Schülerinnen und Schüler für ein ingenieur- und naturwissenschaftliches Studium begeistern. Die Bauteile für den Taster wurden freundlicher Weise u.a. von dem DMRC - StudentLab3D und dem Fachgebiet Technikdidaktik gedruckt. Die Laborausstattung für den Workshop wurde von dem Schülerlabor zur Verfügung gestellt und die Spielzeuge stellte die Initiative ZdI zur Verfügung. „Wir planen in Zukunft häufiger solche Veranstaltungen durchzuführen“, sagte Edmond Thevapalan vom Schülerlabor coolMINT.paderborn.

 

Die fertig umgebauten Spielsachen sollen an den Pflegedienst „Team David" und die Pauline-Schule gespendet werden. Ein paar verbleiben aber natürlich auch in der Liboriusschule selbst.

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news-9051 Fri, 07 Dec 2018 11:54:13 +0100 Maximilian Schenke belegt den 1. Platz beim MINT-Award Technik 2018 nachricht/news/maximilian-schenke-belegt-den-1-platz-beim-mint-award-technik-2018-1/ Maximilian Schenke, Student im Masterstudiengang Elektrotechnik der Universität Paderborn, nahm am 20. November den 1. Preis des MINT-Awards Technik 2018 im Zuge einer Festveranstaltung beim Automobilzulieferer MAHLE in Stuttgart entgegen. Seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung des Erweiterten Kalman-Filters zur Fluss- und Drehzahlbeobachtung im Kontext der feldorientierten Regelung von Asynchronmotoren“ hat die Fachjury aus MAHLE Führungskräften und Professoren überzeugt und ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Herr Schenke hat seine Bachelorarbeit am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) angefertigt und wurde von Herrn Dr.-Ing. Oliver Wallscheid betreut. Maximilian Schenke, Student im Masterstudiengang Elektrotechnik der Universität Paderborn, nahm am 20. November den 1. Preis des MINT-Awards Technik 2018 im Zuge einer Festveranstaltung beim Automobilzulieferer MAHLE in Stuttgart entgegen. Seine Bachelorarbeit mit dem Titel „Untersuchung des Erweiterten Kalman-Filters zur Fluss- und Drehzahlbeobachtung im Kontext der feldorientierten Regelung von Asynchronmotoren“ hat die Fachjury aus MAHLE Führungskräften und Professoren überzeugt und ist mit einem Preisgeld von 2.000 Euro dotiert. Herr Schenke hat seine Bachelorarbeit am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) angefertigt und wurde von Herrn Dr.-Ing. Oliver Wallscheid betreut.  

Herr Schenke beschäftigte sich in seiner Bachelorarbeit mit feldorientiert geregelten Asynchronmotoren (ASM). Diese reagieren empfindlich auf falsche Modellparameter und Messfehler, wenn sie als drehmoment- oder drehzahlsensorlose Antriebe eingesetzt werden. Bisherige Konzepte werden als sequentieller zweistufiger Prozess behandelt, d. h. es werden zunächst die Motorparameter identifiziert und dann ein Beobachter ausgelegt. Die hierbei inhärent vorhandene Messunsicherheit wirkt sich jedoch nachteilig auf das Parameter-Identifikationsergebnis aus, so dass die daraus resultierende Modellunsicherheit sich ihrerseits nachteilig auf den Beobachterentwurf auswirkt. Da allerdings die Maschinenidentifikation und der Beobachterentwurf das gleiche Ziel haben, d. h. einen bestimmten Antrieb mit höchster Drehzahl- und Drehmomentgenauigkeit steuern zu können, müssen diese nicht zwangsläufig voneinander getrennt werden. Im Rahmen der Arbeit von Herrn Schenke wurde daher die Kombination von Beobachterentwurf und Maschinenidentifikation in einem globalen Optimierungsschritt durchgeführt und analysiert. Da zudem ein Erweitertes Kalman-Filter als Fluss- und Drehzahlbeobachter eingesetzt wird, werden Sensorabweichungen prinzipbedingt berücksichtigt. Experimentelle Tests belegen den Nutzen des vorgeschlagenen Ansatzes gegenüber dem Stand der Technik.

Der MINT-Award wurde bereits zum 15. Mal von der audimax Medien GmbH vergeben. Mit dem Preisgeld werden hervorragende wissenschaftliche Leistungen junger Studierender und Absolventinnen und Absolventen geehrt, die in den MINT-Studienfächern angesiedelt sind. In diesem Jahr wurde der Award zusammen mit dem Automobilzulieferer MAHLE zum Thema „Urbane Mobilität – Innovative Ansätze zu Kabinenkomfort, Konnektivität und Elektrotraktion“ ausgeschrieben.
 

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news-9003 Mon, 26 Nov 2018 15:34:06 +0100 Vier Jungakademiker der Universität Paderborn mit Westfalen Weser Energy Award ausgezeichnet nachricht/news/vier-jungakademiker-der-universitaet-paderborn-mit-westfalen-weser-energy-award-ausgezeichnet-1/ Mit dem Westfalen Weser Energy Award fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Mit dem Westfalen Weser Energy Award  fördert der kommunale Energiedienstleister Westfalen Weser Energie junge Akademiker der Hochschulen in Ostwestfalen-Lippe, die besondere Leistungen in ihren Abschluss- oder Projektarbeiten rund um das Thema Energieeffizienz/erneuerbare Energie gezeigt haben. Am 20.11.2018 wurden sechs hervorragende Einzelarbeiten und eine Projektgruppe ausgezeichnet. Insgesamt wurden hierbei mehr als 10.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Vier Preisträger kommen von der Universität Paderborn, und zwar alle aus dem Kompetenzzentrum für Nachhaltige Energietechnik (KET), einer zentralen wissenschaftlichen Einrichtung der Universität Paderborn, welche an den Komponenten und Systemen für die Energieinfrastruktur von morgen forscht. Eine Projektgruppenarbeit und zwei Abschlussarbeiten wurden am Fachgebiet Leistungselektronik und Elektrische Antriebstechnik (LEA) unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker angefertigt, eine weitere Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Thermodynamik und Energietechnik (ThEt). Beide Lehrstühle gehören zum KET.

Preiswürdige Arbeiten

Lukas Diermann hat sich in seiner Masterarbeit mit der Problematik der Speicherbarkeit von regenerativen Energien beschäftigt. Er hat eine Konzeptstudie zur Entwicklung, Berechnung und Umsetzung eines Druckluftenergiespeichers mit Wärmespeicherung durchgeführt. Mit der Entwicklung eines numerischen Berechnungsmodells wurden Daten zur thermodynamischen und konstruktiven Auslegung eines Druckluftenergiespeichers zur Verfügung gestellt. Diese Ergebnisse können vor dem Hintergrund der immer relevanter werdenden Energiewende einen Lösungsansatz und eine Antwort auf die elementare Fragestellung der Energiespeicherung liefern.

Ebenfalls von der Universität Paderborn wurde Jan-Henrik Zünkler wurde für seine Bachelorarbeit ausgezeichnet. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit mit den sogenannten Microgrids, also lokalen Netzen zur Energieversorgung, die aus Lasten, Quellen und Speichern bestehen können und auch über einen Anschluss an das öffentliche Netz (Macrogrid) verfügen können. Um den Betrieb dieser Microgrids zu optimieren hat Zünkler hierzu künstliche Intelligenz entwickelt. Damit ist es möglich, selbst erzeugten Strom auch selbst lokal zu nutzen und Last aus dem öffentlichen Netz zu nehmen. Zudem benötigt das Verfahren weder neue Geräte, noch einen großen Rechenaufwand. In einem Microgrid ist es u. a. möglich, dass Privatpersonen sich direkt gegenseitig mit Energie beliefern. Dies wäre eine aktive Beteiligung an der Energiewende.

Roland Unruh beschäftigt sich in seiner Masterarbeit mit der Entwicklung eines DC/DC-Wandlers mit einem weiten Ausgangsspannungsbereich zum Einsatz im Ladegerät eines Elektroautos. Das Laden basiert häufig zunächst auf der Umwandlung von Wechselspannung zu Gleichspannung (AC/DC-Wandler). In einer weiteren Stufe wird die erzielte konstante Gleichspannung auf die variable Gleichspannung der Batterie konvertiert, um diese zu laden. Durch den in der Masterarbeit entwickelten Wandler wird ein höherer Wirkungsgrad erreicht und die Stromkosten des Ladevorgangs werden reduziert. Außerdem entsteht weniger Abwärme, die abgeführt werden muss, sodass das Bauvolumen des On-Board-Ladegeräts reduziert werden kann. Das Gewicht des Elektrofahrzeugs verringert sich und dessen Reichweite erhöht sich. Erkenntnisse dieser Arbeit fließen in ein aktuelles Forschungsprojekt der Universität Paderborn ein.

Den Preis für die beste Projektgruppenarbeit nahmen Bastian Korthauer und Jannis Bohlmann entgegen. Diese haben sich mit der Entwicklung eines DC-DC-Wandlers für Elektroautos befasst. In Fahrzeugen mit elektrischen Antrieben kommen für die unterschiedlichen Verbraucher mehrere Spannungsebenen zur Anwendung. Für Verbraucher höherer Leistung ist es vorteilhaft, eine höhere Spannung im Fahrzeug zu verwenden. Gleichstromsteller sind erforderlich, um Energie zwischen den einzelnen Spannungsebenen auszutauschen. Mit dem von der Projektgruppe entwickelten Wandler reduzieren sich die Stromschwankungen am Ein- und Ausgang, sodass kleinere Kondensatoren eingesetzt werden können. Ebenso bleibt der Wirkungsgrad über weite Teile des Leistungsbereiches nahezu konstant hoch mit einem Spitzenwert von 94,5 Prozent. Im Vergleich zu ähnlichen Systemen konnte eine deutliche Reduktion des Bauvolumens erzielt werden. 

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news-8991 Thu, 22 Nov 2018 16:03:55 +0100 „Schnuppern“ als Technik-Lehrer/-in am Berufskolleg - „TeachFuture“ heißt jetzt „Lehrerberuf Berufskolleg“ nachricht/news/schnuppern-als-technik-lehrer-in-am-berufskolleg-teachfuture-heisst-jetzt-lehrerberuf-berufsk/ Anfang November fanden in der Region OWL bereits zum fünften Mal die Aktionstage zur Lehrerwerbung statt. Die bisherige Bezeichnung „TeachFuture“ wurde inzwischen umgewandelt in „Lehrerberuf Berufskolleg“. Geblieben ist die Idee, junge Menschen vor allem für das Lehramt für gewerblich-technische Fächer zu begeistern, in dem schon seit Jahren ein großer Nachwuchsbedarf besteht. Anfang November fanden in der Region OWL bereits zum fünften Mal die Aktionstage zur Lehrerwerbung statt. Die bisherige Bezeichnung „TeachFuture“ wurde inzwischen umgewandelt in „Lehrerberuf Berufskolleg“. Geblieben ist die Idee, junge Menschen vor allem für das Lehramt für gewerblich-technische Fächer zu begeistern, in dem schon seit Jahren ein großer Nachwuchsbedarf besteht.

An der Universität Paderborn konnten die Teilnehmer/-innen in einem dreistündigen Nachmittags-Workshop  einmal die Perspektive wechseln, indem sie sich in die Rolle als zukünftige Lehrkraft versetzten und selbst berufsbildenden Technik-Unterricht am Berufskolleg planten. Auf diese Weise entstanden tolle Ideen und Poster für Lernsituationen in der dualen Ausbildung. Zur Seite standen dabei Frau Prof. Katrin Temmen vom Fachgebiet Technikdidaktik sowie fünf Lehramtsstudierende, die bereits Elektrotechnik oder Maschinenbautechnik im Master of Education studieren und als sogenannte „Scouts“ die Teilnehmer/-innen über zwei Tage begleiteten.

Unter den 22 Teilnehmer/-innen, darunter 8 junge Frauen, gab es neben vielen Schüler/-innen auch einige Interessent(inn)en, die bereits im Berufsleben stehen oder derzeit eine Fortbildung zum Techniker absolvieren und sich eine Karriere als Berufsschullehrer/-in vorstellen können. Bereits am Vormittag wurden die Teilnehmer/-innen in einem Seminar für die vielfältigen Aufgaben von Lehrkräften sensibilisiert und ihnen Möglichkeiten aufgezeigt, wie sie ihren Weg zum Traumberuf zielstrebig verwirklichen können. Neben einem „klassischen“ Lehramtsstudium nach dem Abitur besteht auch die Chance, über ein abgeschlossenes ingenieurwissenschaftliches Bachelorstudium an einer Fachhochschule in den Master of Education an die Universität zu wechseln. Diese Variante erfreut sich steigender Beliebtheit.

Dem informativen Uni-Tag schloss sich auch dieses Mal ein Praxis-Tag mit Hospitationen an drei verschiedenen Berufskollegs der Region an. Danach tauschten die Beteiligten ihre Erfahrungen im Zentrum für schulpraktische Lehrerbildung (ZfsL) in Paderborn aus. Die Teilnehmer/-innen fanden die Aktionstage sehr informativ, da sie sich jetzt mehr unter dem Lehramtsstudium für das Berufskolleg vorstellen können. Ihnen wurde auch bewusst, wie spannend und vielseitig die Arbeit mit jungen Erwachsenen ist und dass sich Ausbildung und finanzielle Vergütung auf gleichem Niveau bewegen wie bei Lehrkräften am Gymnasium.

Die Universität Paderborn und die Berufskollegs der Region hoffen, dass diese Werbung Früchte trägt und der dringend benötigte Nachwuchs bald eintrifft. Weitere Infos gibt es hier: https://plaz.uni-paderborn.de/lehrerbildung/ (Lehramtsstudium) und www.lehrer-werden.nrw  (Seiteneinstieg).

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news-8987 Thu, 22 Nov 2018 13:50:35 +0100 Chinesische Delegation zu Besuch an der Universität Paderborn: Kooperation mit Xidian-Universität wird ausgebaut nachricht/news/chinesische-delegation-zu-besuch-an-der-universitaet-paderborn-kooperation-mit-xidian-universitaet-wi/ Am Donnerstag, 15. November, hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai an-geführte Delegation der chinesischen Xidi-an-Universität die Universität Paderborn be-sucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, un-terzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studie-rendenaustausch fortzuführen und die For-schungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaf-ten zu intensivieren. Am Donnerstag, 15. November, hat eine von Präsident Prof. Dr. Yang Zongkai angeführte Delegation der chinesischen Xidian-Universität die Universität Paderborn besucht. Zongkai und Prof. Dr. Birgitt Riegraf, Präsidentin der Universität Paderborn, unterzeichneten ein Abkommen, das vorsieht, zwischen beiden Hochschulen den Studierendenaustausch fortzuführen und die Forschungskooperation insbesondere in den Bereichen Technik- und Naturwissenschaften zu intensivieren.

Die Universität Paderborn arbeitet seit 2013 mit der Xidian-Universität zusammen, die ihren Sitz in der zentralchinesischen Millionenstadt Xi’an hat und deren Schwerpunkte in den Bereichen Elektrotechnik, Informationstechnik und Informatik liegen. Ende September hatte bereits eine Delegation der Universität Paderborn unter Leitung von Birgitt Riegraf die Xidian-Universität besucht.

„Wir freuen uns darauf, den Austausch mit der Xidian-Universität in Forschung und Lehre weiter zu intensivieren“, so Birgitt Riegraf in ihrer Begrüßung der chinesischen Gäste. Prof. Dr. Yang Zongkai betonte, beide Universitäten hätten viele Schnittmengen in den Bereichen Informatik, Elektrotechnik und Industrie 4.0. Von einer engen Kooperation könne daher die akademische Ausbildung und wissenschaftliche Forschung in Paderborn und Xi’an gleichermaßen profitieren.

„Gute internationale Beziehungen sind der Universität Paderborn schon immer ein zentrales Anliegen gewesen – das zeigen nicht zuletzt unsere über 200 Partnerhochschulen weltweit und unsere stetig zunehmende Zahl an internationalen Studierenden“, unterstrich Prof. Dr. Torsten Meier, Vizepräsident für Internationale Beziehungen. „Bei unseren internationalen Kontakten nimmt China eine besondere Stellung ein und aufgrund von langjährig gepflegten Austauschprogrammen stellen chinesische Studierende mittlerweile die größte Gruppe unter unseren internationalen Studierenden“, so Meier weiter.

Nach der Begrüßung der chinesischen Gäste durch Birgitt Riegraf und Torsten Meier stellten Prof. Dr.-Ing. Joachim Böcker, Prof. Dr. Jens Förstner und Prof. Dr. Holger Karl ihre Arbeit an der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik vor. Böcker lehrt und forscht zu Leistungselektronik und Antriebstechnik, Förstners Schwerpunkt liegt auf der theoretischen Elektrotechnik, Optoelektronik und Photonik und Karl, Leiter des Instituts für Informatik, befasst sich mit Computernetzwerken – drei Bereiche, in denen die Universität Paderborn und die Xidian-Universität künftig zusammenarbeiten wollen.

Neben der akademischen Ausbildung und der Wissenschaftskooperation sind beide Universitäten auch Gründungspartner des Konfuzius-Instituts Paderborn. Daher unterstützen sie die Entwicklung des Konfuzius-Instituts, das mithilfe der Stadt Paderborn und des städtischen Fördervereins „Paderborn überzeugt“ im Sommer 2015 ins Leben gerufen wurde. Prof. Dr. Wolfgang Bremser, Deutscher Direktor und Geschäftsführer des Instituts: „Über Sprach- und Kulturunterricht wollen wir Barrieren abbauen und Deutsche und Chinesen zusammenbringen.“

Weitere Informationen zur Xidian-Universität und zum Konfuzius-Institut Paderborn:

https://en.xidian.edu.cn    

http://konfuzius-paderborn.de

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news-8977 Wed, 21 Nov 2018 12:41:36 +0100 Neues Schwerpunktprogramm der Deutschen Forschungsgemeinschaft startet an der Universität Paderborn: 12 Millionen Euro für die Erforschung photonisch-elektronischer Signalverarbeitung nachricht/news/neues-schwerpunktprogramm-der-deutschen-forschungsgemeinschaft-startet-an-der-universitaet-paderborn/ Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit „Integrierte Elektronisch-Photonische Systeme für die ultrabreitban-dige Signalverarbeitung“ ein neues Schwer-punktprogramm (SPP) eingerichtet, das von der Universität Paderborn koordiniert wird. Das SPP, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Chris-toph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut, hat ein Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro und eine Laufzeit von sechs Jahren. Ziel ist es, grundlegende Grenzen der elektroni-schen Signalverarbeitung und elektronischer Mikrochips durch die Kombination von elektronischer und optischer Signalverarbei-tung zu überwinden. Dabei sollen u. a. neu-este nanoelektronische bzw. nanophotoni-sche Halbleitertechnologien zum Einsatz kommen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit „Integrierte Elektronisch-Photonische Systeme für die ultrabreitbandige Signalverarbeitung“ ein neues Schwerpunktprogramm (SPP) eingerichtet, das von der Universität Paderborn koordiniert wird. Das SPP, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Christoph Scheytt vom Heinz Nixdorf Institut, hat ein Gesamtbudget von zwölf Millionen Euro und eine Laufzeit von sechs Jahren. Ziel ist es, grundlegende Grenzen der elektronischen Signalverarbeitung und elektronischer Mikrochips durch die Kombination von elektronischer und optischer Signalverarbeitung zu überwinden. Dabei sollen u. a. neueste nanoelektronische bzw. nanophotonische Halbleitertechnologien zum Einsatz kommen.  

„Rein elektronische Signalverarbeitung arbeitet auf Basis von Transistoren, deren Geschwindigkeit und Eigenrauschen in der Vergangenheit immer weiter verbessert werden konnten, aber jetzt aus physikalischen Gründen kaum mehr steigerbar sind“, erklärt Scheytt. Dagegen ermögliche die optische Signalverarbeitung schon jetzt sehr viel höhere Signalgeschwindigkeiten (Bandbreite, Datenrate) und ein geringeres Rauschen von Signalquellen. Das übergeordnete Ziel des SPP sei es daher, aus einer Systemperspektive heraus neue Schaltungen, Systeme und Algorithmen für die photonisch-elektronische Signalverarbeitung zu erforschen. Dazu Scheytt: „Es soll durch die Entwicklung von hochintegrierten photonisch-elektronischen Chips in fortschrittlichen Halbleitertechnologien auch gezeigt werden, dass wesentlich schnellere, energieeffizientere und rauschärmere Systeme realisiert werden können“.  

Die höhere Leistungsfähigkeit der neuartigen photonisch-elektronischen Systeme und Algorithmen ermögliche es, gleichzeitig auch die Energieeffizienz von informationsverarbeitenden Systemen stark zu verbessern. Dadurch könne in Zukunft die Belastung von Umwelt und Klima durch die Informations- und Kommunikationstechnologie reduziert werden. Scheytt: „Darüber hinaus ermöglichen die Schaltungen auch sehr kleine und kostengünstige Hardware-Realisierungen, was ganz neue Anwendungen z. B. für die Diagnostik in der Medizintechnik, autonome Fahrzeuge und das Internet der Dinge ermöglicht“.

Im Heinz Nixdorf Institut der Universität fanden jetzt die Auftaktveranstaltungen statt. Das neue Schwerpunktprogramm startete mit einem wissenschaftlichen Workshop und einer Summerschool für Doktoranden. Etwa 35 Teilnehmer von verschiedenen Universitäten und Forschungsinstituten aus Deutschland diskutierten die Forschungsvorhaben und Möglichkeiten zu projektübergreifenden Kooperationen.

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news-8944 Wed, 14 Nov 2018 11:48:13 +0100 Automatische Spracherkennung: DFG-Forschungsprojekt im Bereich Nachrichtentechnik an der Universität Paderborn nachricht/news/automatische-spracherkennung-dfg-forschungsprojekt-im-bereich-nachrichtentechnik-an-der-universitaet/ Wie haben Siri und Co. sprechen gelernt und warum sind die digitalen Assistenten doch nicht so klug, wie wir denken? Die Hintergründe kennt Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der automatisierten Verarbeitung von gesprochener Sprache und mit maschinellem Lernen. Aktuell hat er im Rahmen eines DFG-Projekts ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, neben anderen Störgeräuschen sogar den Halleffekt in der Signalübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode erlaubt es außerdem, verschiedene Sprecher zu erfassen und ein Gespräch simultan zu verschriftlichen, was mit konventionellen Systemen bisher nicht möglich war. Wie haben Siri und Co. sprechen gelernt und warum sind die digitalen Assistenten doch nicht so klug, wie wir denken? Die Hintergründe kennt Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach vom Fachgebiet Nachrichtentechnik der Universität Paderborn. Der Wissenschaftler beschäftigt sich mit der automatisierten Verarbeitung von gesprochener Sprache und mit maschinellem Lernen. Aktuell hat er im Rahmen eines DFG-Projekts ein Verfahren entwickelt, das es ermöglicht, neben anderen Störgeräuschen sogar den Halleffekt in der Signalübertragung auf ein Minimum zu reduzieren. Die Methode erlaubt es außerdem, verschiedene Sprecher zu erfassen und ein Gespräch simultan zu verschriftlichen, was mit konventionellen Systemen bisher nicht möglich war.

„Alexa, stell den Wecker!“

Während der Mensch sein Gegenüber in der Regel auch unter schwierigen akustischen Bedingungen versteht, indem er sich konzentriert und Umgebungsgeräusche weitestgehend ausblendet, können Spracherkennungsprogramme das noch lange nicht. Das Ergebnis: Die Sprache-zu-Text-Verarbeitung funktioniert nicht mehr und auf Befehle wie „Alexa, stell den Wecker“ reagiert der Assistent mit einer Bestellung beim Bäcker. „Um solche Fehler künftig zu vermeiden, wollen wir die akustische Signalverarbeitung deutlich verbessern und Störgeräusche fast vollständig eliminieren“, so Häb-Umbach. „Wenn wir sprechen, machen wir zwischendurch kurze Pausen. Die Störgeräusche im Hintergrund laufen aber weiter. Innerhalb dieser „Lücken“ können sie vom Mikrofon identifiziert werden. Die gewonnenen Daten kann man anschließend isoliert betrachten und das Störsignal löschen“, erklärt er.

Die Technologie, mit der Hall aus Sprachsignalen entfernt werden kann, ist neu und mit Anwendungen wie Amazon Echo brandaktuell geworden. „Störfilter für Rauschen gibt es inzwischen schon in jedem Handy. Für Hall gab es bislang allerdings keine wirklich geeigneten Tools. Das Problem wird konkret, wenn Mikrofone in größerem Abstand zum Sprecher stehen, wie es bei den digitalen Assistenten ja der Fall ist.“ Durch den Hall wird das Sprachsignal an Flächen in der Umgebung reflektiert und gelangt so auf unterschiedlichen Wegen mit unterschiedlicher Laufzeit und Dämpfung zum Mikrofon. Dazu Häb-Umbach: „Jeder kennt das: Im Badezimmer hört sich die Sprache anders an als im Wohnzimmer. Dieser Hall verwirrt den Spracherkenner. Man kann ihn eliminieren, indem man aus Trainingsdaten lernt, wie man vom verhallten Signal auf das unverhallte Signal zurückrechnen kann“.

Neue Technologie für die Identifizierung von unterschiedlichen Sprechern

Schwieriger wird es im Fall der sogenannten „blinden Quellentrennung“: Sobald mehrere Personen gleichzeitig reden, gelangen die Systeme an ihre Grenzen. „Verschiedene Sprecher zu erkennen und die Gespräche automatisch in eine vernünftige schriftliche Form zu bringen, war bis dato eine große Herausforderung. Uns ist es jetzt gelungen, mithilfe von neuronalen Netzen hervorragende Ergebnisse in der automatischen Spracherkennung zu erzielen “, erklärt Häb-Umbach. Dafür werden in einem ersten Schritt überlagerte Sprachsignale voneinander getrennt und anschließend separat betrachtet. „Jede Einheit wird für sich genommen von dem Spracherkennungssystem analysiert. Im Ergebnis steht ein fertiger Text, genauer gesagt ein Transkript, das eine exakte Wiedergabe des Gesprochenen ist.“ Ein Gerät, das eigenständig Gespräche verschriftlicht, könnte es also bald geben, meint der Experte.

Um überhaupt in der Lage zu sein, eine Sprache automatisch zu erkennen, müssen die Systeme vorher mit Daten „gefüttert“ werden. Dazu Häb-Umbach: „Wir sprechen hier von der Lernphase. Dabei speisen wir Sprachsignale und gleichzeitig auch die entsprechenden Texte ein. So lernen die Systeme, welche schriftliche Repräsentation zu welchem Laut passt. Das System lernt also auch, wie die jeweiligen Wörter ausgesprochen werden.“ Inzwischen sind die Forscher sogar noch einen Schritt weiter: Sie arbeiten an selbstlernenden Systemen, die eine vorherige „Fütterung“ überflüssig machen und trotzdem fehlerfreie Protokolle liefern. „Es gibt nur ein Audiosignal und keinen Text, der als Lerngrundlage dient. Das bezeichnet man auch als „Unüberwachtes Lernen“. Nützlich ist das zum Beispiel für die Dokumentation seltener Sprachen. Linguisten könnten mithilfe der Technologie schnell Korpora, also digitale Textsammlungen, aufbauen. Das Spracherkennungsprogramm nimmt ihnen viel Arbeit ab. Denn: Die Sprachdaten mühselig per Hand zu transkribieren, nimmt unglaublich viel Zeit in Anspruch“, weiß Häb-Umbach.

Maschinelles Lernen macht es möglich: Die Forscher haben eine Methode entwickelt, die die akustischen Bausteine gesprochener Sprache identifiziert und ein Verfahren zum Trennen der Laute entwickelt. „Das heißt, Laute werden segmentiert und als wiederkehrende Muster erkannt. So kommt man letztendlich zu dem Silbenaufbau, zu Wörtern bis hin zu ganzen Sätzen“, erklärt der Elektrotechniker. Das stößt auch bei der Industrie auf großes Interesse: „Wir haben Kontakt zu Google, Facebook, NTT und vielen anderen großen Playern“, sagt Häb-Umbach.

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news-8928 Mon, 12 Nov 2018 11:30:28 +0100 Schülerinnen-MINT-Mentoring-Programm „look upb“ der Universität Paderborn startet in den fünften Durchlauf – Neuer Rekord bei der Anzahl der Teilnehmerinnen nachricht/news/schuelerinnen-mint-mentoring-programm-look-upb-der-universitaet-paderborn-startet-in-den-fuenften-dur/ Am Dienstag, 6. November, ist mit einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den fünften Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentorings an der Universität Paderborn gefallen. Mit einer Gesamtzahl von zwölf Teilnehmerinnen kann das Projekt nun einen neuen Rekord verbuchen. Das liegt zum einen an der konstanten und erfolgreichen Erweiterung des Netzwerkes durch die Projektorganisatorinnen, zum anderen an der guten Kooperation mit den ansässigen Schulen. Am Dienstag, 6. November, ist mit einer Auftaktveranstaltung der Startschuss für den fünften Durchgang des Schülerinnen-MINT-Mentorings an der Universität Paderborn gefallen. Mit einer Gesamtzahl von zwölf Teilnehmerinnen kann das Projekt nun einen neuen Rekord verbuchen. Das liegt zum einen an der konstanten und erfolgreichen Erweiterung des Netzwerkes durch die Projektorganisatorinnen, zum anderen an der guten Kooperation mit den ansässigen Schulen.

Bei der Auftaktveranstaltung lernten die zwölf teilnehmenden Mentees erstmals ihre Mentorinnen kennen. Schirmherrin des Programms ist Prof. Dr. Heike Wehrheim, Leiterin des Fachgebiets Spezifikation und Modellierung von Softwaresystemen am Institut für Informatik. In einem Interview berichtete die Professorin den Schülerinnen über ihren wissenschaftlichen Werdegang, angefangen bei ihrer Motivation über die Herausforderungen eines Informatikstudiums bis hin zur Promotion. Noch bis Februar haben die Mentees die Chance, sich mit Fragen rund um das MINT-Studium (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) an ihre Mentorin zu wenden. In dieser Zeit begleiten sie die Mentorinnen zu Vorlesungen und Übungen, besichtigen Labore und lernen den Uni-Alltag kennen. Damit bekommen die Schülerinnen Beratung, Feedback und ein Netzwerk als Gesamtpaket geboten. Neben den regelmäßigen Mentoring-Treffen findet ein Rahmenprogramm statt. Die Mentees können hier ihre praktischen Fähigkeiten in einem technischen Workshop weiterentwickeln bevor Ende Februar die Abschlussveranstaltung stattfindet.

Das Mentoring-Programm „look upb“ bietet Schülerinnen eine fünfmonatige Mentoring-Beziehung mit Studentinnen aus einem für sie interessanten MINT-Fachgebiet. Ziel ist es, die Schülerinnen bei ihrer Studiengangs-wahl zu unterstützen, um mittelfristig den Frauenanteil in den MINT-Studiengängen und langfristig unter den Promovierenden zu erhöhen. „look upb“ ist eine Kooperation mit dem Mentoring-Programm „perspEktIveM“ der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, das sich an Studentinnen mit Promotionsinteresse richtet.

Weitere Informationen unter:
www.upb.de/look

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news-8859 Tue, 16 Oct 2018 11:59:47 +0200 Die Lieblingsbücher eurer Profs - Prof. Dr. Jens Förstner nachricht/news/die-lieblingsbuecher-eurer-profs-prof-dr-jens-foerstner/ Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse haben 5 Professoren der verschiedenen Fakultäten der Uni Paderborn ihr Lieblingsbuch vorgestellt. Mit dabei war auch Prof. Dr. Jens Förstner der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Welches Buch der Professor für Theoretische Elektrotechnik schon seit seiner Kindheit am liebsten mag, verrät er im folgenden Video:

https://www.facebook.com/unipaderborn/videos/vb.178983038840098/340325493195468/?type=2&theater

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news-8837 Mon, 08 Oct 2018 11:15:01 +0200 Welcome Week für internationale Studierende nachricht/news/welcome-week-fuer-internationale-studierende/ Letzte Woche fand nicht nur die O-Woche für alle Erstsemester der Uni Paderborn statt, sondern auch die Welcome Week für die internationalen Master Studierenden der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Zahlreiche Studierende aus aller Welt nahmen teil, als am Montag die Woche mit Begrüßungsvorträgen der Professoren eröffnet wurde. Neben wichtigen Informationen rund um ihr Studium, PAUL und den Hochschulsport bekamen die neuen Studierenden auch viel Unterhaltung geboten, wie zum Beispiel eine Stadtrallye oder eine kostenfreie Museumstour. Die Fachschaften sorgten dafür, dass auch der Spaß bei der Welcome Week nicht zu kurz kam und organisierten zwischen den informativen Vorträgen und Beratungsangeboten der Professoren kleine Kaffeepausen und eine Kneipentour. Letzte Woche fand nicht nur die O-Woche für alle Erstsemester der Uni Paderborn statt, sondern auch die Welcome Week für die internationalen Master Studierenden der Fakultät Elektrotechnik, Informatik und Mathematik. Zahlreiche Studierende aus aller Welt nahmen teil, als am Montag die Woche mit Begrüßungsvorträgen der Professoren eröffnet wurde. Neben wichtigen Informationen rund um ihr Studium, PAUL und den Hochschulsport bekamen die neuen Studierenden auch viel Unterhaltung geboten, wie zum Beispiel eine Stadtrallye oder eine kostenfreie Museumstour. Die Fachschaften sorgten dafür, dass auch der Spaß bei der Welcome Week nicht zu kurz kam und organisierten zwischen den informativen Vorträgen und Beratungsangeboten der Professoren kleine Kaffeepausen und eine Kneipentour. 

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news-8790 Wed, 26 Sep 2018 09:32:34 +0200 Entwicklung von Sprachassistenzsystemen für neue Sprachen kostengünstiger gestalten: Prof. Dr. Häb-Umbach, Universität Paderborn, berichtete bei internationalem Expertentreffen in London über aktuelle Entwicklungen in der Signalverarbeitung nachricht/news/entwicklung-von-sprachassistenzsystemen-fuer-neue-sprachen-kostenguenstiger-gestalten-prof-dr-haeb-u/ Kürzlich fand am Imperial College London der Workshop „Non-convex Optimisation and Matrix Factorisation“ über Signalverarbeitung in Theorie und Praxis statt. Neben Rednern von Universitäten aus u. a. Princeton, Harvard, Columbia, der ETH Zürich oder dem Unternehmen Google, war auch die Universität Paderborn durch Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik, Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, vertreten. Kürzlich fand am Imperial College London der Workshop „Non-convex Optimisation and Matrix Factorisation“ über Signalverarbeitung in Theorie und Praxis statt. Neben Rednern von Universitäten aus u. a. Princeton, Harvard, Columbia, der ETH Zürich oder dem Unternehmen Google, war auch die Universität Paderborn durch Prof. Dr. Reinhold Häb-Umbach, Leiter des Fachgebiets Nachrichtentechnik, Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik, vertreten. 

Häb-Umbach referierte bei dem internationalen Arbeitstreffen über Ansätze, um die Entwicklung von Sprachassistenzsystemen für neue Sprachen deutlich kostengünstiger zu gestalten. Die Realisierung von Sprachdialogdiensten wie z. B. Amazons „Alexa“ oder Google VoiceSearch (Suche im Internet über gesprochene Eingaben) für eine neue Sprache ist aufgrund der dazu notwendigen großen Mengen von Sprachbeispielen in der jeweiligen Sprache sehr teuer und lohnt sich daher nur für die weltweit wichtigsten Sprachen. Der von Häb-Umbach und seinem Team an der Universität Paderborn entwickelte Ansatz könnte den Aufwand und damit die Kosten deutlich senken. Dieser benötigt so nur noch die reinen Sprachaufnahmen, jedoch nicht mehr manuell erstellte Transkriptionen und phonetisches Expertenwissen. „Gerade für unterentwickelte Länder und entlegene Sprachgemeinschaften könnte das den Zugang zum Internet und damit die Teilhabe an der gesellschaftlichen und ökonomischen Entwicklung verbessern“, so Häb-Umbach. Bis die Forschungsergebnisse in der Praxis ankommen würden, sei es allerdings noch ein langer Weg.

Reinhold Häb-Umbach wurde 2017 mit dem „Google Faculty Research Award“ ausgezeichnet. Das US-amerikanische Unternehmen würdigte damit aktuelle Forschungen des Fachgebiets im Bereich der automatischen Spracherkennung.

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news-8664 Wed, 22 Aug 2018 12:32:25 +0200 Anmeldungen für Vorkurse Mathematik an der Universität Paderborn vom 3. bis 28. September nachricht/news/anmeldungen-fuer-vorkurse-mathematik-an-der-universitaet-paderborn-vom-3-bis-28-september/ Für viele junge Erwachsene beginnt Anfang Oktober mit dem Studienstart ein neuer Lebensabschnitt. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen, dass vor allem die Mathematik anfangs Probleme bereiten kann, da die Hochschulmathematik andere Inhalte und Schwerpunkte setzt, als die Schulmathematik. Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn bietet daher vom 3. bis 28. September wieder Vorkurse an. Noch sind Plätze frei. Materialien und Teilnahme sind kostenlos. Anmeldeformular im Internet: https://math.upb.de/studium/vorkurs-mathe Auffrischung und Vertiefung der Mathematikkenntnisse für Mathematik, Lehramt, Informatik, Chemie und Ingenieurwissenschaften

Für viele junge Erwachsene beginnt Anfang Oktober mit dem Studienstart ein neuer Lebensabschnitt. Die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zeigen, dass vor allem die Mathematik anfangs Probleme bereiten kann, da die Hochschulmathematik andere Inhalte und Schwerpunkte setzt, als die Schulmathematik. Das Institut für Mathematik der Universität Paderborn bietet daher vom 3. bis 28. September wieder Vorkurse an. Noch sind Plätze frei. Materialien und Teilnahme sind kostenlos. Anmeldeformular im Internet: https://math.upb.de/studium/vorkurs-mathe

Weitere Informationen:

Der Vorkurs Mathematik richtet sich an alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger, die planen, Mathematik, Chemie, Informatik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Computer Engineering, Technomathematik oder Lehramt mit Mathematikanteil (Sonderpädagogik, Grund-, Haupt-, Real-, Sekundar-, Gesamtschule, Gymnasium oder Berufskollegs) zu studieren. Die Vorkurse des Instituts für Mathematik dienen zur Auffrischung und Vertiefung der Mathematikkenntnisse der Sekundarstufe I und II und bereiten auf Arbeitsmethoden sowie Inhalte der Hochschulmathematik vor. 

Die Inhalte sind für alle zukünftigen Mathematikveranstaltungen relevant und werden im Studium vorausgesetzt. Gearbeitet wird mit langjährig erprobten und stetig weiterentwickelten Materialien, die in enger Zusammenarbeit von Mathematikern und Mathematikdidaktikern im Projekt VEMINT entstanden sind. Gleichzeitig lernen die Teilnehmer die Universität und ihre neuen Kommilitonen kennen. Die Aufbereitung der Inhalte berücksichtigt aktuelle didaktische Erkenntnisse und bietet alternative Zugänge zum Stoff.

Die Kurse werden in zwei inhaltsgleichen Varianten angeboten, zwischen denen die Teilnehmer frei wählen können. Beide Varianten sind eine Kombination aus „Lernen vor Ort in der Universität“ und „(Online-) Lernen von zu Hause“, wobei beide Lernformen innerhalb der Varianten unterschiedlich gewichtet werden. Die reichhaltigen, multimedialen Materialien werden jedem Kursteilnehmer kostenlos zur Verfügung gestellt. Auch die Teilnahme an dem Vorkurs ist kostenlos.

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news-8638 Thu, 09 Aug 2018 11:55:56 +0200 Lehren und Lernen in der Erfinderwerkstatt der Technikdidaktik – Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums erarbeiten kreative Lösungen für Industrie 4.0 nachricht/news/lehren-und-lernen-in-der-erfinderwerkstatt-der-technikdidaktik-schuelerinnen-und-schueler-des-berufl-1/ Zum Semesterende besuchte eine Schülergruppe des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Paderborn mit ihren Lehrerinnen Kerstin Moeschke und Magdalena Gadomski die Erfinderwerkstatt des Fachgebiets Technikdidaktik der Universität Paderborn. Zum Semesterende besuchte eine Schülergruppe des Richard-von-Weizsäcker-Berufskollegs Paderborn mit ihren Lehrerinnen Kerstin Moeschke und Magdalena Gadomski die Erfinderwerkstatt des Fachgebiets Technikdidaktik der Universität Paderborn. Außerhalb des traditionellen Unterrichts konnten sie hier technische Ideen ausprobieren und „Uni-Luft“ schnuppern. Die 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 12 des Berufliches Gymnasiums Ingenieurwissenschaften entwickelten unter der Anleitung und Betreuung von Studierenden Problemlösungen für knifflige Aufgaben. Sie analysierten und optimierten dabei einen exemplarischen Fertigungsprozess eines Kfz-Herstellers im Industrie 4.0-Zeitalter.

Die Erfinderwerkstatt ist ein Projekt von Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen, Leiterin des Fachgebiets Technikdidaktik. Die Einrichtung bietet technische Ausrüstung und Raum für fachdidaktische Veranstaltungen für Lehramtsstudierende der beruflichen Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbautechnik für das Berufskolleg. Während die Schülerinnen und Schüler hier ihre Kenntnisse und Fähigkeiten trainieren können, erproben Studierende gleichzeitig vorher geplante handlungsorientierte Unterrichtsstunden und erlangen so wertvolle Lehrkompetenzen für den späteren Beruf.

Zu Beginn der dreistündigen Veranstaltung wurden die Kundenwünsche für das zu produzierende Fahrzeug auf einem RFID-Chip gespeichert.  Die Schülerinnen und Schüler wählten Parameter wie z.B. die Fahrzeuglackierung, die Farbe der Felgen und der Radzierblenden. Dann ging es in Kleingruppen an die einzelnen Schritte des Fertigungsprozesses. So übernahm eine Gruppe durch Programmierung von Lego Mindstorms-Robotern die gewünschte Fahrzeuglackierung. Eine andere konstruierte und druckte zu vorgegebenen Felgen die passenden, kreativ gestalteten Radzierblenden. Wieder andere Gruppen programmierten an MecLab®-Stationen der Firma Festo Didactic die Radzierblenden- und Radmontage. Alle Prozessschritte waren – wie für Industrie 4.0 typisch – über den Kundenauftrag miteinander vernetzt. Nach drei Stunden intensiver Arbeit war der exemplarische Fertigungsprozess des Kfz-Herstellers optimiert für den Einsatz im Industrie 4.0-Zeitalter. Ein Schüler fasste den Nachmittag so zusammen: „Es ist cool, ein richtiges Projekt zu bearbeiten. Nicht einfach eine Rechenaufgabe zu lösen, sondern ein echtes, technisches Problem zu bearbeiten.“ Auch die betreuenden Lehrerinnen zeigten sich begeistert: „Unglaublich, wie motiviert die Schülerinnen und Schüler am letzten Schultag vor den Ferien arbeiten. Wir kommen gerne wieder!“

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news-8618 Mon, 06 Aug 2018 09:29:36 +0200 Verbesserte Sprachverarbeitung durch deep neural networks nachricht/news/verbesserte-sprachverarbeitung-durch-deep-neural-networks/ Es ist ein alt bekanntes Problem: Man möchte die lange Autofahrt sinnvoll nutzen und einige Telefonate währenddessen erledigen. Die Freisprechanlage sollte es möglich machen – doch beim Gesprächspartner kommt hauptsächlich Autolärm an, die eigene Stimme ist kaum zu verstehen. English summary below

Es ist ein alt bekanntes Problem: Man möchte die lange Autofahrt sinnvoll nutzen und einige Telefonate währenddessen erledigen. Die Freisprechanlage sollte es möglich machen – doch beim Gesprächspartner kommt hauptsächlich Autolärm an, die eigene Stimme ist kaum zu verstehen. Der renommierte Sprachverarbeitungsforscher Professor Dr. Chin-Hui Lee hat gemeinsam mit seinen Studenten an der Georgia Institut of Technologie University ein neues Verfahren entwickelt, um die Störgeräusche rund um die Stimme zu minimieren. Nun stellte er es auf Einladung von Professor Reinhold Häb-Umbach dessen Fachgruppe und allen Interessierten in einem Vortrag zum Thema „A Machine Learning Approach to Acoustic Signal Processing“ vor. Trotz großer Hitze kamen zahlreiche Studierenden in den Konferenzsaal, eine Fachgruppe aus Erlangen, mit der es eine Kooperation gibt, war ebenfalls via Skype zugeschaltet.

Mit der Kombination aus Deep Learning und Big data, den deep neural networks (DNN), konnten Chin-Hui Lee und seine Studierenden weitaus bessere Ergebnisse erzielen als mit bisher üblichen Systemen zur Sprachbereinigung. Mithilfe von zahlreichen Aufnahmen von Sprache lernt das Programm, den Sprecher entweder aus Störgeräuschen, oder zwischen zwei Stimmen herauszufiltern. Musik hingegen macht dem Team noch Probleme. „Gute digitale Signalprozessoren werden zu exakten ASR (automatic speech recognition) führen“, so Lee. Außerdem wären große Datensätze und die Kombination von DNN mit bisherigen Techniken wichtig auf dem Weg zur fehlerfreien Sprachverarbeitungen.

Chin-Hui Lee ist Professor am Georgia Institute of Technology. Davor war er bis zum Jahr 2001 an den berühmten Bell Laboratories, Murray Hill, New Jersey, beschäftigt, wo er als „Distinguished Member of Technical Staff“ zuletzt Direktor der Forschungsabteilung „Dialogue Systems“ war. Dr. Lee ist Fellow des IEEE und der ISCA (International Speech Communication Association). Unter seinen vielen Auszeichnungen ist der renommierte Technical Achievement Award der IEEE Signal Processing Society für “Exceptional Contributions to the Field of Automatic Speech Recognition''.

Professor Chin-Hui Lee from the Georgia Institute of Technology presented his latest results in acoustic signal processing at the University of Paderborn. With deep neural networks he and his students were able to improve the results significantly.

Der Vortrag wurde auf Englisch gehalten und von der Autorin übersetzt.

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news-8600 Mon, 30 Jul 2018 09:28:54 +0200 100. Masterabsolvent des Studiengangs Electrical Systems Engineering verabschiedet nachricht/news/100-masterabsolvent-des-studiengangs-electrical-systems-engineering-verabschiedet/ Electrical Systems Engineering ist ein junger Masterstudiengang der Fakultät EIM – und verabschiedete bei der Absolventenfeier nun seinen 100. Absolventen. Abhiram Kolluri hatte sich schon aus Indien diesen Studiengang ausgesucht. „Ich habe nach einem Master gesucht, bei dem ich mich in Richtung Schaltungstechnik spezialisieren konnte, und bin in Paderborn fündig geworden“, erzählt der 25-jährige, der auch nach seinem Studium noch in Deutschland bleiben möchte. „Ich bin sehr glücklich mit meiner Studiengangwahl. Die Professoren waren toll, ich hatte sehr viel Freiheit bei meiner Arbeit und es hat meine Karriere deutlich befördert.“ Nach dem Erhalt seiner Abschlussurkunde reiste er sofort wieder zurück nach Nürnberg, in dessen Umgebung er direkt im Anschluss an seinen Master eine Stelle im Bereich Chipdesign fand.

Das Interview wurde in Englisch geführt und von der Autorin übersetzt.

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news-8534 Wed, 25 Jul 2018 09:48:18 +0200 Glückliche Absolventen, „German Angst“ und gute Lehre: Die Fakultät EIM lud zur Absolventenfeier 2018 nachricht/news/glueckliche-absolventen-german-angst-und-gute-lehre-die-fakultaet-eim-lud-zur-absolventenfeier-201/ Statt müder Studenten füllten zum diesjährigen Absolvententag der Fakultät EIM zahlreiche festlich gekleidete Besucher das Audimax. Neben der feierlichen Vergabe der Abschlussurkunden wurden auch zahlreiche Preise und der Weierstraßpreis für herausragende Lehre vergeben. Dieses Jahr erhielten Professorin Dr.-Ing. Katrin Temmen und Isabell Lehmann die Auszeichnung. Die Professorin für Technikdidaktik, die sich schon seit Jahren stark für MINT-Projekte einsetzt, erhielt den Preis für ihre Vorlesung „Grundlagen der Elektrotechnik für Maschinenbau“. Zahlreiche Studenten hätten besonders das Verhältnis zu ihr und ihre Erklärweise über Jahre hinweg positiv hervorgehoben, begründet Dekan Professor Dr.-Ing. Reinhard Keil die Entscheidung der Jury. English Summary below

Statt müder Studenten füllten zum diesjährigen Absolvententag der Fakultät EIM zahlreiche festlich gekleidete Besucher das Audimax. Neben der feierlichen Vergabe der Abschlussurkunden wurden auch zahlreiche Preise und der Weierstraßpreis für herausragende Lehre vergeben. Dieses Jahr erhielten Professorin Dr.-Ing. Katrin Temmen und Isabell Lehmann die Auszeichnung. Die Professorin für Technikdidaktik, die sich schon seit Jahren stark für MINT-Projekte einsetzt, erhielt den Preis für ihre Vorlesung „Grundlagen der Elektrotechnik für Maschinenbau“. Zahlreiche Studenten hätten besonders das Verhältnis zu ihr und ihre Erklärweise über Jahre hinweg positiv hervorgehoben, begründet Dekan Professor Dr.-Ing. Reinhard Keil die Entscheidung der Jury.

Auch an Isabell Lehmann wurde vor allem das Verhältnis zu ihr und ihr Einsatz für die Studierenden besonders hervorgehoben. Sie wurde in ihrer Funktion als Tutorin für die Veranstaltung „Signaltheorie“ und ihre Übungsgruppenbetreuung in der „Mathematik für Chemiker“ ausgezeichnet.

Als Festredner für die etwa dreistündige Veranstaltung war Peter Leppelt eingeladen worden. Der Geschäftsführer von „Praemandatum“ in Hannover wurde 2017 zum  Mitglied im digitalRat.niedersachsen berufen. Er studierte in Hannover Elektro- und Informationstechnik und setzt sich auch im Rahmen seiner beiden Unternehmen „Praemandatum“ und „Qabel“ für Datensicherheit ein. Sein Festvortrag zum Thema „German Angst“ kam im Publikum ausgesprochen gut an. Anschaulich sprach er über Themen wie Datensicherheit – und was wir alle dafür tun können. „Wir müssen anfangen, die Menschen zu beschützen, nicht die Daten“, findet Peter Leppelt. Hierfür sei es am sinnvollsten, die Daten gar nicht erst zu erheben. Kühlschrankkameras, nannte er ein Beispiel, die bei billigen neuen Geräten manchmal dabei wären und ihre Bilder unverschlüsselt ins Netz stellen, dürfte es ebenso wenig geben wie Webcams, die auf sicheren Datentransfer keinen Wert legen. „Dafür müssen die Verbraucher aber auch anfangen, solche Sicherheitsstandards einzufordern und bereit sein, dafür zu zahlen“, gibt er zu bedenken. Außerdem müssten die Menschen lernen, die Risiken selbst einzuschätzen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Studenten für herausragende Studienleistungen ausgezeichnet. So wurde Tim Hansmeier für seine Bachelorarbeit im Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik durch den Sponsor dSPACE geehrt, Christian Thiel für seine Masterarbeit durch Phoenix Contact. Bachelorabsolvent Michael Johannes Braun aus dem Institut für Informatik bekam vom Sponsor S&N seine Urkunde überreicht, ebenso wie die Masterabsolventen Till Knollmann und Jannik Sundermeier. Die Firma Wöhler Technik sponserte den Preis für Bachelorstudent Simon Paege aus dem Institut für Mathematik.  Katharina Bieker und Mario Fuest wurden für ihre Masterarbeiten vom Sponsor achelos ausgezeichnet.

Etwas weniger förmlich und mit einer letzten Tasse Kaffee oder Tee verabschiedeten die Studierenden anschließend ihre Fachschaftsaktiven. Nach einer letzten musikalischen Einlage von Gitarrist und Sänger Moritz Herrmann und dem traditionellen Absolventenfoto klang der Abend bei Häppchen und Kaltgetränken gemütlich aus. Und die Absolventen nahmen die Worte aus dem Grußwort von Mitstudent Björn Beckendorf mit auf den Weg: „Es ist unsere Aufgabe, auf Freiheit und Demokratie aufzupassen.“

Many graduates celebrated the end of their studies at the „Absolventenfeier“. Especially the speaker Peter Leppelt earned a lot of applause for his speech about data security. Besides many awards for extraordinary bachelor and master theses the „Weierstraß-Preis“ has been given to Prof. Dr. Katrin Temmen and Isabell Lehmann.

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