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Im Outdoorlabor des Fachgebietes werden sowohl PV-Module als auch Wechselrichter unter realen Bedingungen untersucht.
Elektrische Energietechnik - Nachhaltige Energiekonzepte
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Im Outdoorlabor des Fachgebietes werden sowohl PV-Module als auch Wechselrichter unter realen Bedingungen untersucht.

Offshore Windenergie

Der Ausbau der Offshore-Windenergie hat das Potential zu einer wichtigen Stütze im Klimaschutz zu werden. Die Vorteile sind ein höherer Ertrag und größere Kapazitätsfaktoren (mehr Vollaststunden) gegenüber konventioneller Windenergienutzung. Die geographischen Rahmenbedingungen für Offshore-Windparks sind in Deutschland oft schwieriger als in einigen Nachbarstaaten, was zu höheren Kosten führt. Dennoch: Die Entwicklung der Offshore-Windenergie sichert langfristig Produktionskapazitäten und Arbeitsplätze in der Windenergiebranche sowie ihrer Zulieferer. Durch Forschung und Entwicklung können einige Nachteile der geographischen Situation Deutschlands kompensiert und dabei die technologische Führung auf dem Gebiet erreicht werden. Der erste Schritt dazu ist es, genaue und zuverlässige Meßplattformen offshore zu errichten. Hier hat das EET-NEK Pionierarbeit geleistet. Unsere Messplattformen sind die Basis für folgende Offshore-Windparks: Amrumbank West und Nordsee Ost.

Presseerklärungen hierzu:

Stand: 05.02.2016 06:30 Uhr
Windpark "Amrumbank West" eröffnet

Essen/Düsseldorf - E.ON hat den Offshore-Windpark Amrumbank West offiziell in Betrieb genommen. Mit von der Partie waren bei der Veranstaltung im Hafenmuseum Hamburg der CEO von E.ON, Johannes Teyssen, Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) sowie der Parlamentarische Staatssekretär im Wirtschaftsministerium Uwe Beckmeyer.

Symbolisch wurde die Stromerzeugung in der Nordsee gestartet. Der Offshore-Windpark Amrumbank West liegt 35 Kilometer nördlich von Helgoland und kann mit einer installierten Leistung in Höhe von 302 Megawatt (MW) etwa 300.000 Haushalte mit Windstrom aus dem Meer versorgen. Die Investitionskosten betragen eine Milliarde Euro und haben E.ONs gesamte Investitionen in Erneuerbare über die Marke von zehn Milliarden Euro gehoben.

Teyssen: Amrumbank West ist "Technik vom Feinsten"
Johannes Teyssen bezeichnete Amrumbank West als „Technik vom Feinsten“ und warb für den weiteren Ausbau der Offshore-Technologie. „Jede Energie hat ihre Zeit. Und die Zeit für einen kräftigen Ausbau der Offshore-Windenergie ist definitiv gekommen. Offshore wird gebraucht, wenn wir die Ziele der Energiewende erreichen wollen.“ Teyssen kündigte an, dass sich E.ON weiter in diesem Geschäftsfeld engagieren wird. Der Fokus liege darauf, die Kosten für erneuerbare Energien zu senken.

Beckmeyer: Kontinuierlicher Ausbau als Eckpfeiler für Offshore-Erfolg
Staatssekretär Uwe Beckmeyer verwies auf die wirtschaftlichen Vorteile: „Verlässlichkeit und ein kontinuierlicher Ausbau sind die Eckpfeiler für eine erfolgreiche Entwicklung der Offshore-Windenergie. Mit dem Windpark Amrumbank West leistet E.ON hier einen wichtigen Beitrag. Das Projekt knüpft an bisherige Erfahrungen im Offshore-Bereich an und beweist, dass das norddeutsche Cluster viele Wettbewerbsvorteile bietet: die räumliche Nähe der am Projekt beteiligten Firmen, die Arbeit im Netzwerk und die Kooperation über längere Zeiträume hinweg. Das bietet ein großes Lernpotenzial und schafft Wertschöpfung und Beschäftigung an der Küste und weit darüber hinaus.“

Scholz: Industriepolitisches Potenzial der Offshore-Windenergie nutzen
Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz bezeichnete den Offshore-Windpark Amrumbank West als weiteren Leuchtturm des Windenergie-Ausbaus auf See. Scholz weiter: „Ihm müssen weitere folgen, damit das energiewirtschaftliche und industriepolitische Potenzial der Offshore-Windenergie nicht ungenutzt bleibt. Hamburg und die norddeutschen Länder setzen sich dafür ein, dass die Erweiterung der Netzinfrastruktur und der Bau von Windparks weiter vorangetrieben werden. Sauberer Strom wird in ganz Deutschland benötigt und der Ökostrom der Nordsee gibt der Energiewende den nötigen Rückhalt.“

Quelle: IWR Online
© IWR, 2016


11.05.2015, 16:08 Uhr

RWE weiht Offshore-Windpark Nordsee Ost offiziell ein

Hamburg - Der Offshore-Windpark Nordsee Ost wird im Rahmen des G7-Energieminister-Treffens offiziell eingeweiht. Der Windpark mit einer installierten Leistung von 295 Megawatt soll rechnerisch rund 320.000 Haushalte mit Strom versorgen. Auch die EU hat einige Millionen Euro in das Projekt gesteckt.

Bei der Einweihung waren Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel mit seinen Minister-Kollegen der G7-Staaten, sowie RWE-CEO Peter Terium und Mel Kroon, Vorstandsvorsitzender von Tennet, u.a. mit von der Partie. Die Einweihung wurde auf der Konverterplattform Helwin Alpha in der deutschen Nordsee vollzogen.

Terium: RWE wird 2015 die Nummer drei im Offshore-Windmarkt
Der Windpark Nordsse Ost besteht aus insgesamt 48 Senvion-Anlagen mit je 6,15 MW Leistung und liegt etwa 35 Kilometer nördlich von Helgoland. RWE geht von knapp 3.400 Volllaststunden pro Jahr aus, so dass der Offshore-Windpark rund eine Milliarde Kilowattstunden jährlich erzeugen soll. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) sagte: „Offshore-Windenergie ist für das Gelingen der Energiewende ein strategisch wichtiger Baustein in der Energie- und Klimapolitik Deutschlands. Windenergie auf See trägt mit einer kontinuierlichen Einspeisung und hohen Stromerträgen maßgeblich zu einer diversifizierten und damit sicheren Energieversorgung bei.“ RWE-Chef Peter Terium betonte die wichtige Rolle, die erneuerbare Energien für den Konzern spielen. RWE werde in diesem Jahr die Nummer drei auf dem europäischen Offshore-Markt sein, so Terium.

EU gibt 50 Millionen Euro für Nordsee Ost
RWE hat über eine Milliarde Euro in den Bau dieses Windparks investiert. Auch die Europäische Union hat die Realisierung von Nordsee Ost als eines der „Leuchtturmprojekte“ im Bereich erneuerbaren Energien mit insgesamt 50 Millionen Euro unterstützt.

Die Errichtung erfolgte vom Basishafen in Bremerhaven aus. Ebenso wie die Fundamente wurden auch die Turmsegmente, Gondeln und Rotorblätter auf der Fläche des Eurogate-Containerterminals gelagert, vormontiert und auf die Installationsschiffe „Victoria Mathias“ und „Friedrich Ernestine“ verladen. Während der Installation der Fundamente und Turbinen haben die eingesetzten Schiffe laut RWE eine Strecke von 137.000 nautischen Meilen (etwa 250.000 km) zurückgelegt, genug, um sechs Mal um die Erde fahren.

Weitere Offshore-Parks bei RWE in der Planung und im Bau
Bei RWE tut sich in Sachen Offshore-Windenergie aber noch mehr: Im Juni wird der Konzern den britischen Windpark Gwynt y Môr mit einer installierten Leistung von 576 MW vor der walisischen Küste einweihen. Das Projekt wurde zusammen mit den Stadtwerken München und Siemens realisiert.
In der deutschen Nordsee entwickelt RWE Innogy (Anteil 15 Prozent) gemeinsam mit dem Partner Northland Power (Anteil 85 Prozent) auch die Windparks Nordsee One, 2 und 3. Diese Windkraftwerke sind mit insgesamt rund 1.000 MW installierter Leistung das größte geplante Offshore-Projekt vor der deutschen Küste. 40 Kilometer nördlich der Nordseeinsel Juist soll im Jahr 2016 mit dem Bau der Offshore-Komponenten für das erste Teilprojekt Nordsee One begonnen werden. Der kommerzielle Betrieb ist für Ende 2017 geplant.



Quelle: IWR Online
© IWR, 2015

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Elektrische Energietechnik - Nachhaltige Energiekonzepte (NEK)

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