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Forschung

Das Gebiet der Leistungselektronik und der elektrischen Antriebstechnik - innerhalb der Elektrotechnik der klassischen Energietechnik zuzurechnen - ist heute aktueller denn je und erfreut sich stärkster Nachfrage:

Die Bewegungssteuerung mittels elektrischer Antriebstechnik hat alle Lebensbereiche durchdrungen. Sie bleibt oft unbemerkt oder wird vom Nutzer als selbstverständlich hingenommen; veränderliche Drehzahlen sind heute selbst für Haushaltsgeräte Stand der Technik. Anspruchsvollere elektrische Antriebe finden sich in Aufzügen, Papiermaschinen, Walzwerken oder Bahnfahrzeugen, um nur wenige Beispiele zu nennen. Insgesamt 65% der in Deutschland erzeugten elektrischen Energie werden letztlich mittels elektrischer Antriebe genutzt. Auch in mobilen Systemen wie Schiffen und Straßenfahrzeugen gewinnen elektrische Antriebe immer größere Aufmerksamkeit. Die Zeit scheint reif für reine Elektro-Straßenfahrzeuge.

Die Leistungselektronik ist nicht nur unverzichtbarer Bestandteil steuerbarer elektrischer Antriebe, sondern stellt mittlerweile auch in der effizienten Erzeugung, Verteilung und Nutzung elektrischer Energie eine technologische Schlüsselkomponente dar: Die Netzanbindung erneuerbarer Energiequellen wie Windkraft oder Photovoltaik ist ohne Leistungselektronik kaum vorstellbar. Die frequenzvariable Umformung elektrischer Energie wie bei der Speisung des Bahnnetzes wird nicht mehr mit rotierenden Maschinensätzen, sondern mit leistungselektronischen Mitteln bewerkstelligt. Neue Impulse gehen von der Energieversorgung informationstechnischer Anlagen wie Serverfarmen aus, wo elektronische Stromversorgungen mit höchsten Wirkungsgraden in kleinsten Volumina gefordert werden. Nach Schätzungen könnten in wenigen Jahren bis zu 80% der erzeugten elektrischen Energie auf ihrem Weg zwischen Erzeuger und Verbraucher über eine oder sogar mehrere leistungselektronische Stufen umgeformt werden.

Die Universität der Informationsgesellschaft